eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
So, 07:49 Uhr
28.09.2014

Weiße Weste in Hessen gewahrt

Mit einem 36:28 (20:12)-Erfolg des Thüringer HC über die HSG Bad Wildungen bleibt das Team von Herbert Müller weiterhin ohne Verlustpunkt und übernimmt erstmalig die Tabellenführung. Die meisten Treffer der Partie erzielte Nicoleta Laura Vasilescu (13/9) für Vipers, Nadja Nadgornaja war sieben Mal für die Thüringerinnen erfolgreich...


Bad Wildungen begann überraschend mit einer 4:2 Abwehrformation. Damit gelang es dem Gastgeber, Katrin Engel und Nadja Nadgornaja komplett aus dem Spiel zu nehmen und den Thüringer HC unter Druck zu setzen. Der deutsche Meister hatte mit dieser Spielvariante kurzzeitig Probleme.

Anzeige symplr (1)
Unter der Regie von Kerstin Wohlbold hat es das Thüringer Team clever lösen können und fand so ins Spiel. Die "Vipers" mussten sich wieder in ihre angestammte 6:0 Abwehr zurück ziehen. Diese stand kompakt, bot jedoch dem Gast die Möglichkeit, mit dem zusätzlichen siebten Feldspieler zu agieren. Die Variante funktionierte und vor allem Nadja Nadgornaja konnte sich in dieser Phase etliche Male mit Würfen aus dem Rückraum auszeichnen. Den Gästen gelang es bis zum Halbzeitpfiff den Vorsprung peu à peu bis zum 20:12 auszubauen.

In der zweiten Halbzeit begannen die Gastgeber erneut mit der 4:2 Abwehr. Das Spiel wurde zunehmend hektischer. In dieser Phase ließen sich auch die Unparteiischen mitreißen und schafften es nicht, das Spiel wieder in ruhigeres Gewässer zu führen. Zudem vergaben die THC-Damen zu viele freie Chancen. In der Abwehr, vor allem gegen den Kreis, agierte der amtierende Meister zu passiv. Am Ende der Partie gab es allerdings den Lohn für die überlegenere Spielweise - der Thüringer HC gewann am Ende verdient mit 36:28.

Stimmen nach dem Spiel:

Kerstin Wohlbold: Es war von Anfang an schon eine klare Sache. Wir haben deshalb auch die sieben gegen sechs-Situation ausprobiert und viel gewechselt. Wir sind in der Abwehr aber nie so richtig in unser Spiel gekommen, vor allem in der zweiten Halbzeit. Wir haben in der zweiten Halbzeit viel zu viele Tore gekriegt. Wir müssen also nächste Woche mehr an der Abwehr arbeiten und ein paar Dinge perfektionieren. Wir hatten das Spiel von Beginn an bis zur letzten Sekunde im Griff und das ist erst mal das Wichtigste.

Herbert Müller: Bad Wildungen hat nie aufgegeben und mit vier Punkten im Rücken befreit aufgespielt. Trotzdem ist die Entscheidung schon in der ersten Halbzeit gefallen. Mit dem 20:12 zur Pause war das Spiel entschieden. Wir haben in der zweiten Halbzeit schlecht in der Abwehr gestanden. Mit den 36 Toren kann ich leben, obwohl wir doch viele freie Chancen liegen lassen haben.
Svenja Huber
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)