Mo, 12:11 Uhr
29.09.2014
Viele Fragen zum Mindestlohn
Zum 1. Januar 2015 tritt der flächendeckende Mindestlohn in Kraft. Je nach Branche und Beschäftigtengröße wird sich die Lohnuntergrenze von 8,50 Euro sehr unterschiedlich in den Betrieben auswirken...
Auf zwei Veranstaltungen informiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt morgen (30.09.) zu den Konsequenzen der Gesetzesänderung. Bereits 240 Unternehmer haben sich angemeldet!
Erste Auswirkungen des Mindestlohngesetzes sind schon jetzt spürbar, informiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser und bezieht sich dabei auf eine aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Diese lasse erkennen, dass die Unsicherheit in der Wirtschaft zunimmt und die Betriebe um ihre Wettbewerbsfähigkeit fürchten: Gut jedes zweite Industrieunternehmen beklagt bereits heute Investitionshemmnisse durch steigende Kosten und zögert bei Neuanschaffungen und Betriebserweiterungen.
Bezogen auf den Mindestlohn gehe es aber laut Grusser jetzt darum, sich nicht mehr mit dem Ob sondern vor allem mit dem Wie zu beschäftigen. Für die Unternehmer sei es wichtig, die Auswirkungen auf den eigenen Betrieb zu bewerten und dies nicht nur in finanzieller Hinsicht. Uns erreichen täglich eine Vielzahl telefonischer Anfragen sowohl zu Vergütungsregelungen, Dokumentations- und Meldepflichten als auch zu Haftungsregelungen, so der IHK-Chef.
Auf den wachsenden Beratungsbedarf der Firmen habe die IHK Erfurt deshalb zügig reagiert und die Informationsveranstaltungen organisiert.
Diese biete Fach- und Führungskräften einen kompakten Einstieg in die Thematik und ermögliche die praxisnahe Vorbereitung zum Jahreswechsel. Juristen für Arbeits- und Steuerrecht aber auch Experten der Minijobzentrale vermittelten den Managern die rechtskonforme Umsetzung der Mindestlohnregelungen. Darüber hinaus stelle die Kammer ein Merkblatt und weiterführendes Informationsmaterial zur Verfügung.
Autor: redAuf zwei Veranstaltungen informiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt morgen (30.09.) zu den Konsequenzen der Gesetzesänderung. Bereits 240 Unternehmer haben sich angemeldet!
Erste Auswirkungen des Mindestlohngesetzes sind schon jetzt spürbar, informiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser und bezieht sich dabei auf eine aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Diese lasse erkennen, dass die Unsicherheit in der Wirtschaft zunimmt und die Betriebe um ihre Wettbewerbsfähigkeit fürchten: Gut jedes zweite Industrieunternehmen beklagt bereits heute Investitionshemmnisse durch steigende Kosten und zögert bei Neuanschaffungen und Betriebserweiterungen.
Bezogen auf den Mindestlohn gehe es aber laut Grusser jetzt darum, sich nicht mehr mit dem Ob sondern vor allem mit dem Wie zu beschäftigen. Für die Unternehmer sei es wichtig, die Auswirkungen auf den eigenen Betrieb zu bewerten und dies nicht nur in finanzieller Hinsicht. Uns erreichen täglich eine Vielzahl telefonischer Anfragen sowohl zu Vergütungsregelungen, Dokumentations- und Meldepflichten als auch zu Haftungsregelungen, so der IHK-Chef.
Auf den wachsenden Beratungsbedarf der Firmen habe die IHK Erfurt deshalb zügig reagiert und die Informationsveranstaltungen organisiert.
Diese biete Fach- und Führungskräften einen kompakten Einstieg in die Thematik und ermögliche die praxisnahe Vorbereitung zum Jahreswechsel. Juristen für Arbeits- und Steuerrecht aber auch Experten der Minijobzentrale vermittelten den Managern die rechtskonforme Umsetzung der Mindestlohnregelungen. Darüber hinaus stelle die Kammer ein Merkblatt und weiterführendes Informationsmaterial zur Verfügung.