Di, 18:40 Uhr
30.09.2014
Zeichen für die Jugend: Bleibt hier!
Über die aktuellen Arbeitsmarktzahlen für den Kyffhäuserkreis hatte kn bereits berichtet. Hier einige weitere Aspekte der aktuellen Zahlen, die bei der Präsentation der Zahlen für Nordthüringen heute in der Kyffhäusersparkasse Sondershausen verkündet wurden...
Es ist Tradition, dass der Chef der Agentur für Arbeit Nordhausen, Karsten Froböse, die aktuellen Arbeitsmarktzahlen in einem Unternehmen der Region präsentiert. Heute war man in der Kyffhäusersparkasse in Sondershausen. Mit Landrätin Antje Hochwind (SPD) und dem Vorstand der Kyffhäusersparkasse Ulrich Heilmann und Hans-Joachim Warnecke konnte Froböse die beste Bilanz seit der Wende präsentieren.
Lag 1990 im Kyffhäuserkreis die Arbeitslosigkeit noch bei 30,2 Prozent so rutschte man jetzt erstmals unter die 10- Prozentgrenze, und kann sich in der Höhe mit Städte wie Berlin, Offenbach und Köln messen.
Besonders zufrieden zeigte man sich über die Senkung der Jugendarbeitslosigkeit in der Region, die sich halbiert hatte. "2012 bis 2015 soll nochmals eine Halbierung erfolgen. Jetzt muss man der Jugend, und das möglichst schon in der Schule "verklickern", unsere Region ist gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. Bleibt in der Region wir bieten hier eine Perspektive im Beruf und bieten nicht nur eine schöne Landschaft. Besonders im verarbeitenden Gewerbe, aber auch in Pflegeberufen, ist der Arbeitskräftebedarf deutlich gestiegen.
Hochwind zeigte sich über die Zahlen sehr zufrieden. Gerade bei der Jugendarbeitslosigkeit hat sich der Arbeitskreis Jugend und Beruf sehr bewährt. Das Modell in der Zusammenarbeit Agentur, Jubcenter, Landratsamt und Sozialarbeitern hat sich bewährt und mittlerweile kommt man in die Region, um sich das Modell anzuschauen, um die eigenen Probleme zu lösen.
Gab es vor Jahren noch eine "Schwemme" an Bewerbern auf eine Ausbildungsstelle, so hat sich das jetzt gedreht. Das spürt sogar auch die Kyffhäusersparkasse, die jetzt auch schon zu tun hat, geeignete Bewerber für die Ausbildung zu bekommen. Hochwind und Froböse mahnte die Unternehmen an, sich um den Nachwuchs zu kümmern.
In diesem Zusammenhang fiel natürlich auch das Stichwort Berusinfo-Tage. Bei der Kyffhäusersparkasse, die zu den Mitinitiatoren dieser Berufsmesse für Jugendliche, zeigte man sich zufrieden, dass sich das "Kind" gemausert hat und jetzt neben den früheren reinen Institutionen immer mehr verarbeitende Betrieb auf die Messe drängen.
Für die Jugendlichen sollten die heutigen Arbeitsmarktzahlen ein Signal sein, so die heutigen Beteiligten: Zeichen für die Jugend: Bleibt hier!
Klar Botschaft auch in anderer Hinsicht. Auch den Sprung wagen und sich dem Thema Einstellung ausländischer Arbeitskräfte zu stellen. Auf dem Unternehmerfrühstück Anfang des Jahres in Heldrungen war schon darauf hingewiesen worden.
Und auch ein anderer "Zahn" wurde gezogen. Oft kommt in den Diskussionen noch, die Arbeitslosenzahl sinkt nur wegen der Abwanderung der Arbeitslosen. Aber die Statistik zeigt, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten steigt. Besonders hoch ist der Anstieg im verarbeitenden Gewerbe (Juni 2009 bis Juni 2013) um 13 Prozent.
Auch die Zahl der Auspendler ist nahe zu konstant in den letzten Jahren geblieben. Man pendelt mehr in die Nachbarregionen. Auch die Zahl der Einpendler in den Kyffhäuserkreis ist recht konstant geblieben, ist aber um rund 8.000 niedriger als die der Auspendler.
Mehr Informationen zu Nordthüringen unter:
ARBEITSMARKT MIT REKORDTIEF
Autor: khhEs ist Tradition, dass der Chef der Agentur für Arbeit Nordhausen, Karsten Froböse, die aktuellen Arbeitsmarktzahlen in einem Unternehmen der Region präsentiert. Heute war man in der Kyffhäusersparkasse in Sondershausen. Mit Landrätin Antje Hochwind (SPD) und dem Vorstand der Kyffhäusersparkasse Ulrich Heilmann und Hans-Joachim Warnecke konnte Froböse die beste Bilanz seit der Wende präsentieren.
Lag 1990 im Kyffhäuserkreis die Arbeitslosigkeit noch bei 30,2 Prozent so rutschte man jetzt erstmals unter die 10- Prozentgrenze, und kann sich in der Höhe mit Städte wie Berlin, Offenbach und Köln messen.
Besonders zufrieden zeigte man sich über die Senkung der Jugendarbeitslosigkeit in der Region, die sich halbiert hatte. "2012 bis 2015 soll nochmals eine Halbierung erfolgen. Jetzt muss man der Jugend, und das möglichst schon in der Schule "verklickern", unsere Region ist gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. Bleibt in der Region wir bieten hier eine Perspektive im Beruf und bieten nicht nur eine schöne Landschaft. Besonders im verarbeitenden Gewerbe, aber auch in Pflegeberufen, ist der Arbeitskräftebedarf deutlich gestiegen.
Hochwind zeigte sich über die Zahlen sehr zufrieden. Gerade bei der Jugendarbeitslosigkeit hat sich der Arbeitskreis Jugend und Beruf sehr bewährt. Das Modell in der Zusammenarbeit Agentur, Jubcenter, Landratsamt und Sozialarbeitern hat sich bewährt und mittlerweile kommt man in die Region, um sich das Modell anzuschauen, um die eigenen Probleme zu lösen.
Gab es vor Jahren noch eine "Schwemme" an Bewerbern auf eine Ausbildungsstelle, so hat sich das jetzt gedreht. Das spürt sogar auch die Kyffhäusersparkasse, die jetzt auch schon zu tun hat, geeignete Bewerber für die Ausbildung zu bekommen. Hochwind und Froböse mahnte die Unternehmen an, sich um den Nachwuchs zu kümmern.
In diesem Zusammenhang fiel natürlich auch das Stichwort Berusinfo-Tage. Bei der Kyffhäusersparkasse, die zu den Mitinitiatoren dieser Berufsmesse für Jugendliche, zeigte man sich zufrieden, dass sich das "Kind" gemausert hat und jetzt neben den früheren reinen Institutionen immer mehr verarbeitende Betrieb auf die Messe drängen.
Für die Jugendlichen sollten die heutigen Arbeitsmarktzahlen ein Signal sein, so die heutigen Beteiligten: Zeichen für die Jugend: Bleibt hier!
Klar Botschaft auch in anderer Hinsicht. Auch den Sprung wagen und sich dem Thema Einstellung ausländischer Arbeitskräfte zu stellen. Auf dem Unternehmerfrühstück Anfang des Jahres in Heldrungen war schon darauf hingewiesen worden.
Und auch ein anderer "Zahn" wurde gezogen. Oft kommt in den Diskussionen noch, die Arbeitslosenzahl sinkt nur wegen der Abwanderung der Arbeitslosen. Aber die Statistik zeigt, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten steigt. Besonders hoch ist der Anstieg im verarbeitenden Gewerbe (Juni 2009 bis Juni 2013) um 13 Prozent.
Auch die Zahl der Auspendler ist nahe zu konstant in den letzten Jahren geblieben. Man pendelt mehr in die Nachbarregionen. Auch die Zahl der Einpendler in den Kyffhäuserkreis ist recht konstant geblieben, ist aber um rund 8.000 niedriger als die der Auspendler.
Mehr Informationen zu Nordthüringen unter:
ARBEITSMARKT MIT REKORDTIEF





