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Mi, 22:46 Uhr
01.10.2014

Bizarre Diskussion um Regelschule Roßleben?

Der Erste Beigeordnete der Landrätin des Kyffhäuserkreises , Holger Häßler, nahm heute vor den Kreistagsmitgliedern auch Stellung zur Problematik Geruchsbelästigung an der Regelschule Roßleben. Über die Vorgehensweise dort reagierte er teils mit Kopfschütteln...

Recht medienwirksam hatte der Elternsprecher der Regelschule Roßleben heute an einen Teil der Schülerinnen und Schüler Staubschutzmasken ausgegeben, um gegen die Geruchsbelastung in den Räumen der Regelschule zu protestieren. Solche populistischen Aktionen helfen nicht bei der Lösung der Problematik, denn Staubschutzmasken schützen in keiner Weise vor dem gasförmigen Stoff Naphtalin, der in Proben in der Atemluft nachgewiesen wurde, so Häßler.

Häßler hat auch dem Chef der Landesanstalt für Verbraucherschutz geraten, gegen die Verdächtigungen, die Messungen manipuliert zu haben, Stellung zu beziehen, die nach Aussage von Häßler u.a. vom Elternsprecher geäußert worden waren. Solche Vorwürfe seien bedenklich, so Häßler.

In den Messungen der Landesanstalt war zwar Naphtalin nachgewiesen worden, aber die Höhe der Belastungen sei bei allen vier Messungen in nahezu ähnlicher Höhe ausgefallen und hätten nie im gesundheitsgefährdenden Bereich gelegen.

Bei der Bewertung der Messwerte gäbe es zwei verschiedene Grenzwerte, so Häßler.
Einmal der Wert 1 bei einer lebenslangen Belastung und der Wert 2 bei nicht lebenslanger Belastung, der rund das zwei bis dreifache von Wert 1 ausmacht.
Einer der Messwerte hätte knapp über dem Wert 1 gelegen, so Häßler, aber keiner bleibe sein Leben lang in dem Biologieraum. Trotzdem habe er den Biologieraum sperren lassen.

Bei den vier durchgeführten Messreihen so Häßler sei es nach Einführung eines Lüftungsregimes durch den Schulleiter zu einer ständigen Abnahme aller Schadstoffe gekommen, mit Ausnahme von Naphtalin, dessen Werte relativ konstant blieben. Über die Ursachen wird noch ermittelt.

Das Lüftungsregime war eingeführt worden, als die ersten stärkeren Geruchsbelästigungen auftraten. Ca. 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler, bzw. der Lehrer klagen über Kopfschmerzen durch die Geruchsbelästigung.
Das Lüftungsregime beinhalte neben einer morgendlichen Lüftung durch den Hausmeister eine Stoßlüftung nach jeder Schulstunde.

Bodenproben bei Fußboden und Kleber hätten zwar eine Naphtalinbelastung nachgewiesen, könnte aber nicht die Ursache der gesamten Belastung sein. Deshalb sollen Kernbohrungen Klarheit bringen, deren Ergebnisse noch nicht vorliegen.

Häßler berichtete auch, dass die Unfallkasse getrennte Schadstoffmessungen durchgeführt hat, wollte aber die Ergebnisse der Kreisverwaltung nicht mitteilen. Der Schulleiter hätte die Messungen angefordert und nur er könne die Ergebnisse mitteilen, so die Unfallkasse.

Bei der weiteren Ergebnisse wird kn informieren.
Autor: khh

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