Fr, 18:59 Uhr
03.10.2014
kn Forum: Flüchtlinge im Kyffhäuserkreis
Zum Tag der Einheit (Redaktion: Gemeint ist sich die Rede vor dem Kreistag, die heute von kn veröffentlicht hat.) hielt die Landrätin eine Rede, mit dem Verweis auch an die Flüchtlinge zu denken. Dazu eine Lesermeinung...
Da wir ja nun seit der politischen Wende eine Meinungsfreiheit haben, möchte ich meine Meinung zu diesem Thema verkünden.
Frau Landrätin hat in ihrer Rede geschichtlich gesehen korrekt erkannt, dass zwischen 1933 und 1990 viele Millionen Deutsche auf der Flucht waren. Sie nannte dabei 3 Beispiele.
Da sie erwähnt hat, dass zwischen 1933 und 1945 Hunderttausende Deutsche vor den Nazis geflohen sind, so sollte man auch erwähnen warum die anderen Deutschen geflohen sind:
Ab Ende 1944 wurden 14 Millionen Deutsche u.a. aus Pommern, Ostpreußen, Schlesien und Sudetenland deportiert oder vertrieben - und zwar weil sie vor dem Kommunismus und der Roten Armee geflohen sind.
Und 3,8 Millionen Menschen verließen die DDR seit ihrer Gründung 1949 bis zu ihrem Ende 1990 und flohen in die BRD, allein 200.000 Menschen im Sommer/ Herbst 1989 - weil sie aus einem Unrechtsstaat geflohen sind
Wie ich bereits erwähnt habe, so waren es Deutsche, welche auf der Flucht waren. Sie sprachen die gleiche Sprache wie die anderen Deutschen in den Westgebieten. Die Religionen und Besinnungen waren gleich.
Es waren ja Landsleute!
Somit ist es ein großer Unterschied zu den heutigen Flüchtlingen und da einen Vergleich anzustellen ist sehr suspekt.
Warum lässt man es überhaupt erst soweit kommen? Haben denn hier nicht schon die Volksparteien, welche u.a. auch Frau Landrätin angehört versagt? Warum sah man Jahre zu, wenn in den betroffenen Ländern Bürgerkriege waren usw.? Warum zeigte man da keine Solidarität?
Ich kann mich nicht erinnern, dass weder Kanzlerin oder der Außenminister einmal mit dem Präsidenten von Syrien Baschar Hafiz al-Assad an einem Tisch gesessen haben und versucht haben zu verhandeln.
Gewiss liegt dies nicht in der Entscheidung von Frau Landrätin - aber die Kreise und Länder müssten sich gegen die Flüchtlingsflut wehren - so können Zeichen gesetzt werden.
Nein - man macht dieses Spiel mit und hofft auf Solidarität und Integration.
Der CDU Politiker Wolfgang Bosbach hatte erst vor kurzem gesagt, dass Flüchtlinge sich selbst bemühen müssen, selbst versuchen müssen die neue Sprache zu lernen und sich zu integrieren.
Dem kann ich mich nur anschließen. Aber man legt denen hier alles nur noch auf das goldene Tablett. Haben wir selbst nicht genügend Probleme? Da ist kein Geld vorhanden für Schulen oder Kindergärten. Ländliche Regionen sterben aus. Aber hier setzt man sich für Flüchtlinge ein und hofft auf Solidarität und Integration.
Tut euch doch alle zusammen und reist nach Syrien - ändert dort etwas und helft! Zeigt dort Solidarität.
Eines möchte ich noch erwähnen. Weiß man überhaupt was für Menschen hier her kommen? Woher kommen sie? Was haben sie für Gesinnungen?
Kann es nicht auch sein, dass man sich so langsam Stück für Stück diesen neuen IS-Terror in das Land holt?
Ich hoffe, dass die Menschen hier im Lande sich genau überlegen was da im Moment geschieht und endlich einmal die Augen richtig öffnen.
Die Politiker unterstützen die Kriege, liefern Waffen und dann ist das Geschrei groß wegen den Flüchtlingen!
Michael Kirchner
Sondershausen
Autor: khhDa wir ja nun seit der politischen Wende eine Meinungsfreiheit haben, möchte ich meine Meinung zu diesem Thema verkünden.
Frau Landrätin hat in ihrer Rede geschichtlich gesehen korrekt erkannt, dass zwischen 1933 und 1990 viele Millionen Deutsche auf der Flucht waren. Sie nannte dabei 3 Beispiele.
Da sie erwähnt hat, dass zwischen 1933 und 1945 Hunderttausende Deutsche vor den Nazis geflohen sind, so sollte man auch erwähnen warum die anderen Deutschen geflohen sind:
Ab Ende 1944 wurden 14 Millionen Deutsche u.a. aus Pommern, Ostpreußen, Schlesien und Sudetenland deportiert oder vertrieben - und zwar weil sie vor dem Kommunismus und der Roten Armee geflohen sind.
Und 3,8 Millionen Menschen verließen die DDR seit ihrer Gründung 1949 bis zu ihrem Ende 1990 und flohen in die BRD, allein 200.000 Menschen im Sommer/ Herbst 1989 - weil sie aus einem Unrechtsstaat geflohen sind
Wie ich bereits erwähnt habe, so waren es Deutsche, welche auf der Flucht waren. Sie sprachen die gleiche Sprache wie die anderen Deutschen in den Westgebieten. Die Religionen und Besinnungen waren gleich.
Es waren ja Landsleute!
Somit ist es ein großer Unterschied zu den heutigen Flüchtlingen und da einen Vergleich anzustellen ist sehr suspekt.
Warum lässt man es überhaupt erst soweit kommen? Haben denn hier nicht schon die Volksparteien, welche u.a. auch Frau Landrätin angehört versagt? Warum sah man Jahre zu, wenn in den betroffenen Ländern Bürgerkriege waren usw.? Warum zeigte man da keine Solidarität?
Ich kann mich nicht erinnern, dass weder Kanzlerin oder der Außenminister einmal mit dem Präsidenten von Syrien Baschar Hafiz al-Assad an einem Tisch gesessen haben und versucht haben zu verhandeln.
Gewiss liegt dies nicht in der Entscheidung von Frau Landrätin - aber die Kreise und Länder müssten sich gegen die Flüchtlingsflut wehren - so können Zeichen gesetzt werden.
Nein - man macht dieses Spiel mit und hofft auf Solidarität und Integration.
Der CDU Politiker Wolfgang Bosbach hatte erst vor kurzem gesagt, dass Flüchtlinge sich selbst bemühen müssen, selbst versuchen müssen die neue Sprache zu lernen und sich zu integrieren.
Dem kann ich mich nur anschließen. Aber man legt denen hier alles nur noch auf das goldene Tablett. Haben wir selbst nicht genügend Probleme? Da ist kein Geld vorhanden für Schulen oder Kindergärten. Ländliche Regionen sterben aus. Aber hier setzt man sich für Flüchtlinge ein und hofft auf Solidarität und Integration.
Tut euch doch alle zusammen und reist nach Syrien - ändert dort etwas und helft! Zeigt dort Solidarität.
Eines möchte ich noch erwähnen. Weiß man überhaupt was für Menschen hier her kommen? Woher kommen sie? Was haben sie für Gesinnungen?
Kann es nicht auch sein, dass man sich so langsam Stück für Stück diesen neuen IS-Terror in das Land holt?
Ich hoffe, dass die Menschen hier im Lande sich genau überlegen was da im Moment geschieht und endlich einmal die Augen richtig öffnen.
Die Politiker unterstützen die Kriege, liefern Waffen und dann ist das Geschrei groß wegen den Flüchtlingen!
Michael Kirchner
Sondershausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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