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Di, 18:25 Uhr
07.10.2014

Spannend bis zur letzten Minute

Im THV Verbandspokal 1. Runde standen sich in einer spannenden Partie SV Einheit Sondershausen und HV Merkers gegenüber. Ein Analyse dieses Pokalkrimis gibt es hier...
 
Einen wahren Handballkrimi lieferten sich die Handballer des SV Einheit Sondershausen mit den Landesligateam vom HV Merkers. Die Gäste aus Westthüringen hatten das Spiel eigentlich schon entschieden (38.), doch dann schlugen die Sondershäuser mit aller Macht zu und drehten die Partie.

Spannend bis zur letzten Minute (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Spannend bis zur letzten Minute (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Im Gegensatz zum Saisonauftakt gegen Ruhla hatte Trainer Ralph Thormann gleich zwei dicke Baustellen. Kreisspieler Dirk Bischoff, die Rechtsaußen Marcus Weise und Robert Köhler sowie Holger Graw fehlten in der ersten Pokalrunde. So musste fleißig umgestellt werden.

Die beiden Teams ließen das Abtasten gleich weg und gingen aufs Ganze – 4:5 (8.). Die Sondershäuser Deckung und Schlussmann Christian Stietzel hatten so ihre Probleme mit den agilen Rechtsaußen der Gäste. Er konnte beinahe schalten und walten wie er wollte und traf nach Belieben. Auch der Tausch von Andreas Lenk für Paul Neumann auf der Rechtsaußen brachte nur teilweise Erfolg – 7:8 (16.).

Aufgrund von diversen Zeitstrafen und einer Pressdeckung, ab der 10. Minute gegen Einheits Spielmacher, verflachte der Schwung der Angriffsreihen etwas. Die Sondershäuser steckten die Unterzahl zwar etwas besser weg, doch es reichte nur für eine kurzzeitige Führung zum 10:9. Die Gäste, angetrieben durch ihre zahlreich mitgereisten Fans,  drehten die Partie wieder und gingen mit 13:12 in die Kabine.

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Hauptkritikpunkt war mal wieder das Angriffsspiel der Sondershäuser. Entweder suchten die Spieler zu schnell und unüberlegt den Abschluss oder es wurde nur Standhandball gespielt. Mehr Bewegung wurde gefordert man solle doch cleverer spielen, haderte der Trainer mit seinen Spielern.
Die Gäste kamen besser aus der Kabine und die Sondershäuser schienen alles von der Kabinenpredigt vergessen zu haben – 14:20 (38.).

Die Sondershäuser Bank nahm die letzte Möglichkeit um den Spielern den Kopf zu waschen und zog die Auszeit. Anscheinend mit Erfolg, denn nun war der Spielfluss der Gäste gestört. Hastig wurden die Bälle im Angriff verloren, was die Sondershäuser konsequent mit Kontern bestraften. Auch die Manndeckung gegen mindestens einen Sondershäuser wurde gut weggesteckt, da endlich Bewegung im Spiel war – 17:20 (41.).

Die Jungs drängten auf den Anschluss und spielten sich Schritt für Schritt wieder heran – 21:22 (45.). Die Angriffsreihen ließen nun wieder nach und so konnten nur die Gäste in den folgenden Minuten einen Treffer markieren. Der zwischenzeitliche Anschluss zum 23:24 wurde nach einem Abspielfehler wieder wettgemacht und Merkers zog auf 25:23 davon (57.). In den letzten drei Minuten drückten die Sondershäuser und wollten wenigstens in die Verlängerung. Doch aufgrund von vier Treffern in Folge wurde daraus nichts und die Sondershäuser schafften noch in der regulären Spielzeit den Einzug in die zweite Pokalrunde – 27:25.

Spielerisch gönnte sich die Heimmannschaft mehrere Auszeiten während der 60 Spielminuten aber kämpferisch holten sie sich den Sieg und das auch nicht unverdient.

Das Nordhäuser Schiedsrichtergespann Große & Kreutz zeigten eine gute Partie und blieben ihrer Linie treu. Dank des Sieges haben die Sondershäuser ein weiteres Spiel, indem sie sich weiter einspielen und abstimmen können. Wer der Gegner in der zweiten Runde des THV Pokals sein wird, entscheidet sich am 14. Oktober 2014 in Erfurt. Zum Kreisderby gegen den HV Artern kann es leider nicht mehr kommen.

Statistik: 
SV Einheit Sondershausen – HV Merkers 27:25 (12:13)
Einheit Sondershausen spielte mit: Stietzel, Barth – Gerlach (4), Bornemeier (6), Hohlbein (3), Thormann (5), Döhrer (5), Lenk (1), Kohl (3), Neumann; Zeitstrafen: Sondershausen 4 / Merkers 4; Strafwürfe: Sondershausen 4 (3) / Merkers 7 (6); Zuschauer: 110.

David Barth
Autor: khh

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