Sa, 15:10 Uhr
11.10.2014
Bergmännischer Vortrag
Die Ortsgruppe der Gewerkschaft Sondershausen der IGBCE hatte zu einem bergmännischen Vortrag eingeladen. Auch unser Leser Hans-Jürgen Schmidt war dabei...
Am 10.10.2014 hatte die Ortsgrupe der Gewerkschaft zu einem interessanten Vortrag eingeladen. Als Referent hatte Ralph Haase der Vorsitzende des Landesverbandes der Bergmanns – ,Hütten und Knappenvereine Thüringens bereit erklärt den Vortrag zu halten.
Mit Hilfe der Computertechnik wurde der Vortrag mit Bildern untermauert. Sein Vortrag wurde mit folgenden Punkten gegliedert:
Ausführungen zu den Bergmanns-, Hütten und Knappenvereine. Dabei gab es Hinweise zu den Vereinen in ganz Deutschland bis zu den Vereinen in Thüringen. So hat zum Beispiel jedes ehemalige Kaliwerk im Südharz seinen Bergmannsvein. Als Hinweis gab es Informationen zu den Thüringer Bergmannstag in Ronneburg, der anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Wismut vom 24.bis26.6. 2016 stattfinden wird. Zur Erinnerung der letzte Thüringer Bergmannstag fand in Sondershausen statt. In seinen weiteren Ausführungen erläuterte er die Aufgaben und Wirkungseise des Schachtbaus Nordhausen. Mit 900 Mitarbeiter in Nordhausen und einem Jahresumsatz von zirka 140 Mio. € ist der Schachtbau von der Verwahrung von Altbergbau, dem Brückenbau, den Stahlbau von Gerätschaften, den Aufbau von Biogasanlagen, der Umwelttechnik bist zur Sanierung von Schachtröhren tätig. Der schachtbau ist nicht national sondern auch international tätig, so zum Beispiel in Thailand, Rußland, Spanien und Kasachstan.
In den weiteren Ausführungen wurde die Verwahrung der Schachtanlage in Ludwigshall in Wolkramshausen behandelt. Da am 28.9.2013 nochmals die Möglichkeit gegeben war in den Schacht einzufahren, wurde durch zahlreiche Bilder die Heeresmunitionsanstalt im Jahre 1942 dokumentiert. Dabei wurde auf das tragische Unglück am 29.7.1942 eingegangen. 5000 Granaten explodierten im auf 660 m-Sohle.145 Personen starben. In einer Rettungsaktion konnten noch Einige gerettet werden. Das bedeutete die Fahrten (Leitern) in der Schachtröhre hinauf und hinab zu klettern.
In Summe war der einstündige Vortrag informativ, interessant und es gab wieder viele Hinweise zur bergmännischen Tätigkeit in der Gegenwart. Ralph Haase wurde herzlich gedankt.
Wer weitere Information zum Unglück vom29.7.1942 haben möchte, der soll in der Suchfunktion von www. kyffhaeuser-nachrichten.de Ludwigshall eingeben unter mehr findet man den Artikel Für die Ewigkeit Konserviert...... oder im Buch die Die Geschichte der Kaliindustrie von 1926-1995 von Hans-Jürgen Schmidt, auf der Seite37 bis 39. Hier gibt es auch einen Bericht von der Zeitzeugin Elfriede Ahrens. Die das Unglück miterlebt hat.
Hans-Jürgen Schmidt (Text und Bilder)
Bildtexte:
Bild 1: Gliederung des Vortrages
Bild 2: Ralph Haase während des Vortrages
Bild 3: Gelände des Schachtbaus Nordhausen
Bild 4: Organisationsformen des Schachtbaus Nordhausen
Bild 5: Magdeburg währende Elbhochwassers – Schachtbau baute die Hängebahnbrücke
Bild 6: Schachtabdeckung Orlas (alt) und Schachtabdeckung (neu)
Bild 7: Blick in die Schachtröhre
Bild 8: Hinweise von Frank Baranowski zum Unglück am 29.7.1942
Bild 9: ein Munitionsfertigraum unterTage
Bild 10: Ein Hinweischild unter Tage
Bild 11: In diesem Raum b es die Explosion
Bild 12 + 13: Hinweistafel zu den Verunglückten (bleibt auf ewig unter Tage)
Autor: khhAm 10.10.2014 hatte die Ortsgrupe der Gewerkschaft zu einem interessanten Vortrag eingeladen. Als Referent hatte Ralph Haase der Vorsitzende des Landesverbandes der Bergmanns – ,Hütten und Knappenvereine Thüringens bereit erklärt den Vortrag zu halten.
Mit Hilfe der Computertechnik wurde der Vortrag mit Bildern untermauert. Sein Vortrag wurde mit folgenden Punkten gegliedert:
Ausführungen zu den Bergmanns-, Hütten und Knappenvereine. Dabei gab es Hinweise zu den Vereinen in ganz Deutschland bis zu den Vereinen in Thüringen. So hat zum Beispiel jedes ehemalige Kaliwerk im Südharz seinen Bergmannsvein. Als Hinweis gab es Informationen zu den Thüringer Bergmannstag in Ronneburg, der anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Wismut vom 24.bis26.6. 2016 stattfinden wird. Zur Erinnerung der letzte Thüringer Bergmannstag fand in Sondershausen statt. In seinen weiteren Ausführungen erläuterte er die Aufgaben und Wirkungseise des Schachtbaus Nordhausen. Mit 900 Mitarbeiter in Nordhausen und einem Jahresumsatz von zirka 140 Mio. € ist der Schachtbau von der Verwahrung von Altbergbau, dem Brückenbau, den Stahlbau von Gerätschaften, den Aufbau von Biogasanlagen, der Umwelttechnik bist zur Sanierung von Schachtröhren tätig. Der schachtbau ist nicht national sondern auch international tätig, so zum Beispiel in Thailand, Rußland, Spanien und Kasachstan.
In den weiteren Ausführungen wurde die Verwahrung der Schachtanlage in Ludwigshall in Wolkramshausen behandelt. Da am 28.9.2013 nochmals die Möglichkeit gegeben war in den Schacht einzufahren, wurde durch zahlreiche Bilder die Heeresmunitionsanstalt im Jahre 1942 dokumentiert. Dabei wurde auf das tragische Unglück am 29.7.1942 eingegangen. 5000 Granaten explodierten im auf 660 m-Sohle.145 Personen starben. In einer Rettungsaktion konnten noch Einige gerettet werden. Das bedeutete die Fahrten (Leitern) in der Schachtröhre hinauf und hinab zu klettern.
In Summe war der einstündige Vortrag informativ, interessant und es gab wieder viele Hinweise zur bergmännischen Tätigkeit in der Gegenwart. Ralph Haase wurde herzlich gedankt.
Wer weitere Information zum Unglück vom29.7.1942 haben möchte, der soll in der Suchfunktion von www. kyffhaeuser-nachrichten.de Ludwigshall eingeben unter mehr findet man den Artikel Für die Ewigkeit Konserviert...... oder im Buch die Die Geschichte der Kaliindustrie von 1926-1995 von Hans-Jürgen Schmidt, auf der Seite37 bis 39. Hier gibt es auch einen Bericht von der Zeitzeugin Elfriede Ahrens. Die das Unglück miterlebt hat.
Hans-Jürgen Schmidt (Text und Bilder)
Bildtexte:
Bild 1: Gliederung des Vortrages
Bild 2: Ralph Haase während des Vortrages
Bild 3: Gelände des Schachtbaus Nordhausen
Bild 4: Organisationsformen des Schachtbaus Nordhausen
Bild 5: Magdeburg währende Elbhochwassers – Schachtbau baute die Hängebahnbrücke
Bild 6: Schachtabdeckung Orlas (alt) und Schachtabdeckung (neu)
Bild 7: Blick in die Schachtröhre
Bild 8: Hinweise von Frank Baranowski zum Unglück am 29.7.1942
Bild 9: ein Munitionsfertigraum unterTage
Bild 10: Ein Hinweischild unter Tage
Bild 11: In diesem Raum b es die Explosion
Bild 12 + 13: Hinweistafel zu den Verunglückten (bleibt auf ewig unter Tage)












