Mo, 15:32 Uhr
13.10.2014
FAKUMA 2014
Thüringen präsentiert sich erstmals auf Leitmesse der Kunststoffindustrie. Auch ein Sondershäuserunternehmen wird vertreten sein. Im Vorfeld der FAKUMA 2014 kam da aus dem Thüringer Wirtschaftsministerium folgende Meldung
Thüringer Gemeinschaftsstand mit 12 Ausstellern (u.a 3D-Schilling Prototypen GmbH, Sondershausen Ortsteil Oberspier) ab 14. Oktober auf der 23. Internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen / Kunststoffbranche wichtiger Wachstumszweig im Freistaat
Zum ersten Mal ist Thüringen in diesem Jahr mit einem Gemeinschaftsstand auf der FAKUMA - der wichtigsten internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung - vertreten, die vom 14. bis 18. Oktober in Friedrichshafen am Bodensee stattfindet. An dem Gemeinschaftsstand in Halle B5 (Stand 5117) werden 12 Aussteller zu finden sein. Die Kunststoffbranche gehört zu den bedeutendsten Industriezweigen in Thüringen mit einem dynamischen Wachstum und großen Potenzialen in den Bereichen Medizintechnik, Bau, Möbel und Mobilität, sagte Thüringens Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Staschewski. Die gemeinsame Plattform mit den unterschiedlichen Unternehmen auf der FAKUMA mache deutlich, dass im Freistaat die gesamte Wertschöpfungskette abgedeckt wird.
Die Stärke der Branche, die mit 13.500 Beschäftigten in Thüringen einen Jahresumsatz von 2,6 Milliarden Euro erwirtschaftet, liegt in der Kunststoffverarbeitung. Zu der Messe werden 1.700 Aussteller aus 34 Ländern und Fachpublikum aus über 100 Ländern erwartet.
Die FAKUMA gilt als wichtige Innovationsplattform, auf der das weltweite Angebot zur Verarbeitung von Kunststoffen präsentiert wird. In Sonderschauen und Foren, Workshops, Guided Tours oder der VDMA-Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence des Fachbereichs Kunststoff- und Gummimaschinen sind zahlreiche Innovationen im Bereich Spritzgießmaschinen, Thermo-Umformtechnik, Werkzeugsysteme, Werkstoffe und 3D-Printing zu sehen. Themen wie die Verwendung von Kunststoffen in der Medizintechnik, Ressourcenschonung, Leichtbau und Energieeffizienz stehen im Mittelpunkt.
In Thüringen arbeiten die Unternehmen eng mit den Forschungseinrichtungen zusammen und schaffen Weltneuheiten wie zum Beispiel im Bereich funktionale Oberflächenbeschichtungen. Der Umsatz der Branche stieg seit der Wiedervereinigung um 700 Prozent. Von den 96 kleineren und mittleren Betrieben, die im Kern der Branche zugerechnet werden, befindet sich ein Großteil in Mittel- und Ostthüringen. Mit einer Beschäftigtengröße von durchschnittlich 135 Mitarbeitern ist die Thüringer Kunststoffbranche eher kleinteilig. Um ihre Potenziale auszuschöpfen, ist das Engagement in regionalen und überregionalen Netzwerken und Clustern besonders wichtig, betonte Staschewski. Der Branche kommt eine Schlüsselfunktion bei der Erschließung neuer Anwendungsfelder zu.
Mit einem Umsatzanteil von 9,4 Prozent an der Thüringer Industrie belegt die Kunststoffbranche Platz 5 von 23. Rund ein Drittel der Produkte wird exportiert. In der aktuell erstellten Regionalen Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierungen (RIS 3) wird die Branche im Spezialisierungsfeld Industrielle Produktion und Systeme genannt.
Wichtigstes Netzwerk ist das PolymerMat e.V. Kunststoffcluster Thüringen mit rund 50 Unternehmen und Einrichtungen. Das Know-How der Branche wächst sehr dynamisch. Innovative Ansätze gibt es beispielsweise für den kunststoffbasierten, energie- und ressourcensparenden Leichtbau im Automobilbereich. Schnittstellen gibt es zur Mikro- und Nanotechnologie, Optik, Keramik, GreenTech, Informations- und Kommunikationstechnologien.
In Folge der Kunststoffinitiative aus dem Jahr 2009 gibt es in Thüringen 3 FuE-Leitprojekte, die in den Jahren 2010 bis Anfang 2013 mit 4,4 Millionen Euro durch das Thüringer Wirtschaftsministerium gefördert wurden. Neben einer Stiftungsprofessur Kunststofftechnik an der TU Ilmenau sind das Thüringer ClusterManagement bei der LEG (ThCM), das Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) und das Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) weitere wichtige Partner.
www.fakuma-messe.de
Autor: khhThüringer Gemeinschaftsstand mit 12 Ausstellern (u.a 3D-Schilling Prototypen GmbH, Sondershausen Ortsteil Oberspier) ab 14. Oktober auf der 23. Internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen / Kunststoffbranche wichtiger Wachstumszweig im Freistaat
Zum ersten Mal ist Thüringen in diesem Jahr mit einem Gemeinschaftsstand auf der FAKUMA - der wichtigsten internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung - vertreten, die vom 14. bis 18. Oktober in Friedrichshafen am Bodensee stattfindet. An dem Gemeinschaftsstand in Halle B5 (Stand 5117) werden 12 Aussteller zu finden sein. Die Kunststoffbranche gehört zu den bedeutendsten Industriezweigen in Thüringen mit einem dynamischen Wachstum und großen Potenzialen in den Bereichen Medizintechnik, Bau, Möbel und Mobilität, sagte Thüringens Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Staschewski. Die gemeinsame Plattform mit den unterschiedlichen Unternehmen auf der FAKUMA mache deutlich, dass im Freistaat die gesamte Wertschöpfungskette abgedeckt wird.
Die Stärke der Branche, die mit 13.500 Beschäftigten in Thüringen einen Jahresumsatz von 2,6 Milliarden Euro erwirtschaftet, liegt in der Kunststoffverarbeitung. Zu der Messe werden 1.700 Aussteller aus 34 Ländern und Fachpublikum aus über 100 Ländern erwartet.
Die FAKUMA gilt als wichtige Innovationsplattform, auf der das weltweite Angebot zur Verarbeitung von Kunststoffen präsentiert wird. In Sonderschauen und Foren, Workshops, Guided Tours oder der VDMA-Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence des Fachbereichs Kunststoff- und Gummimaschinen sind zahlreiche Innovationen im Bereich Spritzgießmaschinen, Thermo-Umformtechnik, Werkzeugsysteme, Werkstoffe und 3D-Printing zu sehen. Themen wie die Verwendung von Kunststoffen in der Medizintechnik, Ressourcenschonung, Leichtbau und Energieeffizienz stehen im Mittelpunkt.
In Thüringen arbeiten die Unternehmen eng mit den Forschungseinrichtungen zusammen und schaffen Weltneuheiten wie zum Beispiel im Bereich funktionale Oberflächenbeschichtungen. Der Umsatz der Branche stieg seit der Wiedervereinigung um 700 Prozent. Von den 96 kleineren und mittleren Betrieben, die im Kern der Branche zugerechnet werden, befindet sich ein Großteil in Mittel- und Ostthüringen. Mit einer Beschäftigtengröße von durchschnittlich 135 Mitarbeitern ist die Thüringer Kunststoffbranche eher kleinteilig. Um ihre Potenziale auszuschöpfen, ist das Engagement in regionalen und überregionalen Netzwerken und Clustern besonders wichtig, betonte Staschewski. Der Branche kommt eine Schlüsselfunktion bei der Erschließung neuer Anwendungsfelder zu.
Mit einem Umsatzanteil von 9,4 Prozent an der Thüringer Industrie belegt die Kunststoffbranche Platz 5 von 23. Rund ein Drittel der Produkte wird exportiert. In der aktuell erstellten Regionalen Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierungen (RIS 3) wird die Branche im Spezialisierungsfeld Industrielle Produktion und Systeme genannt.
Wichtigstes Netzwerk ist das PolymerMat e.V. Kunststoffcluster Thüringen mit rund 50 Unternehmen und Einrichtungen. Das Know-How der Branche wächst sehr dynamisch. Innovative Ansätze gibt es beispielsweise für den kunststoffbasierten, energie- und ressourcensparenden Leichtbau im Automobilbereich. Schnittstellen gibt es zur Mikro- und Nanotechnologie, Optik, Keramik, GreenTech, Informations- und Kommunikationstechnologien.
In Folge der Kunststoffinitiative aus dem Jahr 2009 gibt es in Thüringen 3 FuE-Leitprojekte, die in den Jahren 2010 bis Anfang 2013 mit 4,4 Millionen Euro durch das Thüringer Wirtschaftsministerium gefördert wurden. Neben einer Stiftungsprofessur Kunststofftechnik an der TU Ilmenau sind das Thüringer ClusterManagement bei der LEG (ThCM), das Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) und das Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) weitere wichtige Partner.
www.fakuma-messe.de