Fr, 10:58 Uhr
31.10.2014
Geburtstag? Ja. – Party???
Wacker wird am 12. Spieltag der Regionalliga, also morgen 109 Jahre alt. Ob es nach Beendigung der Partie eine Party gibt, entzieht sich unserer Kenntnis. Das hängt wohl auch vom Ausgang des Spiels gegen die Bundesliga-Reserve von Hertha BSC ab...
In der vergangenen Saison – wie auch 1995/96 – trennten sich beide Teams immer unentschieden. Stand im Vorjahr jeweils eine Eins vor und hinter dem Doppelpunkt, so war es damals die Zwei.
Läuft wieder alles auf ein Remis hinaus? Oder gibt es im dritten Spieljahr gegeneinander erstmals einen Sieger? Beide Mannschaften werden auf Sieg spielen, da sie mit Erfolgserlebnissen auflaufen können.
Wacker hat mit einer starken und abgeklärten Leistung beim gut platzierten BFC Dynamo keinen Zweifel aufkommen lassen, wer als Gewinner vom Platz gehen würde. Trotz (oder wegen?) erneut veränderter Startaufstellung beeindruckten die Nordhäuser im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark vor allem in der zweiten Spielhälfte die Berliner, die einfach kein probates Mittel gegen Wackers Spieldominanz fanden.
Folgerichtig fielen dann auch die beiden Treffer durch Manuel Farrona Pulido nach mustergültigen Spielzügen über mehrere Stationen. Wird Trainer Jörg Goslar seine erfolgreiche Formation umstellen? Schließlich brennen auf der Auswechselbank weitere starke Akteure und hoffen ihrerseits auf einen Einsatz. So konnten Wackers Verantwortliche bis auf den gehandicapten Christoph Rischker zuletzt aus dem Vollen schöpfen. Erst am Spieltag werden wir erfahren, wer völlig fit ist und seine Schuhe schnüren kann.
Ein Luxusproblem hat Trainer Ante Covic mit dem riesigen Kaderpotenzial der Herthaner, die zurzeit Platz neun belegen. Hier ist die gegenwärtige Tabellenkonstellation beider Mannschaften:
Bei sehr ähnlichem Torverhältnis fällt auf, dass Wackers Punktausbeute wesentlich größer ist und der Gastgeber sich wohl oder übel mit der Favoritenrolle abfinden muss, zumindest in den Augen der Fans. Trotzdem: Gegen die vermeintlich Großen der Regionalliga zogen sich die Hertha-Bubis zumeist achtbar aus der Affäre, wie die Ergebnisse gegen Jena (2:2), Union II (1:1) oder Zwickau (0:0) hinlänglich belegen. Wer dem ungeschlagenen Spitzenreiter FSV Zwickau vor den Augen des Bundesliga-Trainerteams um Jos Luhukay und des Managers Michael Preetz ein Unentschieden abtrotzt, wird Sonnabend auch dem Tabellenzweiten mit breiter Brust gegenübertreten und wenigstens ein Remis anstreben.
Die Punkteteilung gegen Zwickau wertete Trainer Ante Covic nach dem Spiel so: "Die Jungs haben das klasse gemacht und sich gegen eine gestandene Männer-Mannschaft behauptet. Sie hat sehr wenig zugelassen und somit den Punkt gegen den Tabellenführer absolut verdient." Nach dem Spitzenreiter ist nun der Zweite am Sonnabend um 13.30 Uhr im Visier der Herthaner. Leicht wird das für die Goslar-Elf bestimmt nicht, dicht an den Zwickauer dran zu bleiben.
Wacker II, momentaner Verbandsliga-Tabellenführer, empfängt am Sonntag um 14 Uhr die SG SV Motor Altenburg, die beste Auswärtsvertretung nach zehn Spieltagen, wo ein gewisser Christopher Lehmann (zuvor Wacker) mit acht Treffern sehr erfolgreich trifft.
Klaus Verkouter
Autor: redIn der vergangenen Saison – wie auch 1995/96 – trennten sich beide Teams immer unentschieden. Stand im Vorjahr jeweils eine Eins vor und hinter dem Doppelpunkt, so war es damals die Zwei.
Läuft wieder alles auf ein Remis hinaus? Oder gibt es im dritten Spieljahr gegeneinander erstmals einen Sieger? Beide Mannschaften werden auf Sieg spielen, da sie mit Erfolgserlebnissen auflaufen können.
Wacker hat mit einer starken und abgeklärten Leistung beim gut platzierten BFC Dynamo keinen Zweifel aufkommen lassen, wer als Gewinner vom Platz gehen würde. Trotz (oder wegen?) erneut veränderter Startaufstellung beeindruckten die Nordhäuser im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark vor allem in der zweiten Spielhälfte die Berliner, die einfach kein probates Mittel gegen Wackers Spieldominanz fanden.
Folgerichtig fielen dann auch die beiden Treffer durch Manuel Farrona Pulido nach mustergültigen Spielzügen über mehrere Stationen. Wird Trainer Jörg Goslar seine erfolgreiche Formation umstellen? Schließlich brennen auf der Auswechselbank weitere starke Akteure und hoffen ihrerseits auf einen Einsatz. So konnten Wackers Verantwortliche bis auf den gehandicapten Christoph Rischker zuletzt aus dem Vollen schöpfen. Erst am Spieltag werden wir erfahren, wer völlig fit ist und seine Schuhe schnüren kann.
Ein Luxusproblem hat Trainer Ante Covic mit dem riesigen Kaderpotenzial der Herthaner, die zurzeit Platz neun belegen. Hier ist die gegenwärtige Tabellenkonstellation beider Mannschaften:
| Pl. | Mannschaft | Sp. | S | U | N | TV | TD | Pkt. |
| 2. | FSV Wacker 90 Nordhausen | 11 | 7 | 1 | 3 | 19 : 12 | 7 | 22 |
| 9. | Hertha BSC II | 11 | 4 | 3 | 4 | 17 : 11 | 6 | 15 |
Bei sehr ähnlichem Torverhältnis fällt auf, dass Wackers Punktausbeute wesentlich größer ist und der Gastgeber sich wohl oder übel mit der Favoritenrolle abfinden muss, zumindest in den Augen der Fans. Trotzdem: Gegen die vermeintlich Großen der Regionalliga zogen sich die Hertha-Bubis zumeist achtbar aus der Affäre, wie die Ergebnisse gegen Jena (2:2), Union II (1:1) oder Zwickau (0:0) hinlänglich belegen. Wer dem ungeschlagenen Spitzenreiter FSV Zwickau vor den Augen des Bundesliga-Trainerteams um Jos Luhukay und des Managers Michael Preetz ein Unentschieden abtrotzt, wird Sonnabend auch dem Tabellenzweiten mit breiter Brust gegenübertreten und wenigstens ein Remis anstreben.
Die Punkteteilung gegen Zwickau wertete Trainer Ante Covic nach dem Spiel so: "Die Jungs haben das klasse gemacht und sich gegen eine gestandene Männer-Mannschaft behauptet. Sie hat sehr wenig zugelassen und somit den Punkt gegen den Tabellenführer absolut verdient." Nach dem Spitzenreiter ist nun der Zweite am Sonnabend um 13.30 Uhr im Visier der Herthaner. Leicht wird das für die Goslar-Elf bestimmt nicht, dicht an den Zwickauer dran zu bleiben.
Wacker II, momentaner Verbandsliga-Tabellenführer, empfängt am Sonntag um 14 Uhr die SG SV Motor Altenburg, die beste Auswärtsvertretung nach zehn Spieltagen, wo ein gewisser Christopher Lehmann (zuvor Wacker) mit acht Treffern sehr erfolgreich trifft.
Klaus Verkouter


