So, 14:30 Uhr
16.11.2014
Opfer mahnen
Auf dem Sondershäuser Hauptfriedhof fand am heutigen Vormittag die feierliche Kranzniederlegung anlässlich des Volkstrauertages statt. Man gedachte nicht nur der Toten aus den Weltkriegen, sondern auch der Opfer an der "Mauer" und der Gefallenen bei Bundeswehreinsätzen...
Zahlreiche Sondershäuser Bürgen hatten sich heute vormittags auf dem Hauptfriedhof von Sondershausen zum Gedenken an Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft versammelt. Einige waren schon vorher auf Kranzniederlegungen in den Ortsteilen dabei gewesen.
Der Standortälteste und Kommandeur des Feldwebelanwärter/-Unteroffiziersanwärter- Bataillons 1 Oberstleutnant Markus Kankeleit und die Stadt Sondershausen, hatten zu der Gedenkfeier geladen. Begrüßung der Gäste hatte Oberstleutnant Markus Kankeleit übernommen. Er sprach auch gedenkende Worte im Name der Einheiten am Bundeswehrstandort Sondershausen
Dieses Jahr übernahm Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) die Gedenkrede. Er spannte den Rahmen von den unzähligen Toten in den beiden Weltkriegen bis hin zur "Friedlichen Revolution" die unblutig stattfand.
Schlachtfelder und Gräber mahnen jetzt noch an die vielen Opfer, so Kreyer. In diesem Zusammenhang erinnerte er an die Gedenkveranstaltungen anlässlich des Beginn des 1. Weltkriegs. Eine noch größere Katastrophe war der 2. Weltkrieg mit seinen 60 Millionen Toten. Und wer glaubt, die Konflikte werden in der heutigen Zeit friedlich gelöst, der sieht sich getäuscht, wenn man die Ereignisse in der Ukraine denkt.
In seiner Rede gedachte er nicht nur der Toten aus den Weltkriegen, sondern auch der Opfer an der "Mauer" und der Gefallenen bei Bundeswehreinsätzen. Auch Stadtratsvorsitzende Annemarie Voigt (Frei Wähler) brachte es später in ihren Worten zum Ausdruck.
Auf die in der Stadt laufende Diskussion um Flüchtlinge mahnte er, wie als Deutsche haben aus den Lehren der Weltkriege eine besondere Verantwortungen gegenüber Flüchtlingen aus Kriegsgebieten. Weiter sagte er:
Aus der Rede Joachim Kreyer
Anschließend legten für die Stadt Sondershausen Joachim Kreyer und Annemarie Voigt sowie im Auftrag der Landrätin der Verwaltungsleiter Dr. Heinz Ulrich Thiele Gebinde nieder, ebenso wie Oberstleutnant Markus Kankeleit für die Bundeswehr.
Neben der Vorsitzende des Sondershäuser Stadtrates und viele Stadträte und Bürger waren auch die überregionalen Politiker stark vertreten, wie Landtagsmitglied Manfred Scherer (CDU).
Zum Abschluss der Gedenkfeier dankte Kreyer allen Anwesenden für ihre Anteilnahme. Er bedankte sich auch beim Bergmannsblasorchester Sondershausen, die schon seit Jahren die Gedenkfeier unterstützen. Das Spielen der Nationalhymne beendete die Gedenkfeier.
Mit Genugtuung wandte sich ein Bürger aus Effelder an kn, und dankte der Stadt Sondershausen, dass dieser Ehrenhain am Hauptfriedhof so gut gepflegt wird. Man kommt jedes Jahr meist zwei Mal vorbei, um ein Gebinde bei Verwandten nieder zu legen.
Autor: khhZahlreiche Sondershäuser Bürgen hatten sich heute vormittags auf dem Hauptfriedhof von Sondershausen zum Gedenken an Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft versammelt. Einige waren schon vorher auf Kranzniederlegungen in den Ortsteilen dabei gewesen.
Der Standortälteste und Kommandeur des Feldwebelanwärter/-Unteroffiziersanwärter- Bataillons 1 Oberstleutnant Markus Kankeleit und die Stadt Sondershausen, hatten zu der Gedenkfeier geladen. Begrüßung der Gäste hatte Oberstleutnant Markus Kankeleit übernommen. Er sprach auch gedenkende Worte im Name der Einheiten am Bundeswehrstandort Sondershausen
Dieses Jahr übernahm Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) die Gedenkrede. Er spannte den Rahmen von den unzähligen Toten in den beiden Weltkriegen bis hin zur "Friedlichen Revolution" die unblutig stattfand.
Schlachtfelder und Gräber mahnen jetzt noch an die vielen Opfer, so Kreyer. In diesem Zusammenhang erinnerte er an die Gedenkveranstaltungen anlässlich des Beginn des 1. Weltkriegs. Eine noch größere Katastrophe war der 2. Weltkrieg mit seinen 60 Millionen Toten. Und wer glaubt, die Konflikte werden in der heutigen Zeit friedlich gelöst, der sieht sich getäuscht, wenn man die Ereignisse in der Ukraine denkt.
In seiner Rede gedachte er nicht nur der Toten aus den Weltkriegen, sondern auch der Opfer an der "Mauer" und der Gefallenen bei Bundeswehreinsätzen. Auch Stadtratsvorsitzende Annemarie Voigt (Frei Wähler) brachte es später in ihren Worten zum Ausdruck.
Auf die in der Stadt laufende Diskussion um Flüchtlinge mahnte er, wie als Deutsche haben aus den Lehren der Weltkriege eine besondere Verantwortungen gegenüber Flüchtlingen aus Kriegsgebieten. Weiter sagte er:
Aus der Rede Joachim Kreyer
Anschließend legten für die Stadt Sondershausen Joachim Kreyer und Annemarie Voigt sowie im Auftrag der Landrätin der Verwaltungsleiter Dr. Heinz Ulrich Thiele Gebinde nieder, ebenso wie Oberstleutnant Markus Kankeleit für die Bundeswehr.
Neben der Vorsitzende des Sondershäuser Stadtrates und viele Stadträte und Bürger waren auch die überregionalen Politiker stark vertreten, wie Landtagsmitglied Manfred Scherer (CDU).
Zum Abschluss der Gedenkfeier dankte Kreyer allen Anwesenden für ihre Anteilnahme. Er bedankte sich auch beim Bergmannsblasorchester Sondershausen, die schon seit Jahren die Gedenkfeier unterstützen. Das Spielen der Nationalhymne beendete die Gedenkfeier.
Mit Genugtuung wandte sich ein Bürger aus Effelder an kn, und dankte der Stadt Sondershausen, dass dieser Ehrenhain am Hauptfriedhof so gut gepflegt wird. Man kommt jedes Jahr meist zwei Mal vorbei, um ein Gebinde bei Verwandten nieder zu legen.


















