Mi, 12:13 Uhr
19.11.2014
Forum: Ukraine-Konflikt
Verschärfung der Vorwürfe gegen Russland eskalieren den Ukraine-Konflikt, so die Meinung eines Lesers. Hier die Einzelheiten...
Die Verschärfung der Vorwürfe gegen Russland und die permanente Einforderung was Russland alles tun solle, eskalieren die Lage um den Ukraine Konflikt weiter und sind zur Lösung nicht hilfreich.
Es ist beängstigend wie EU und Nato eigene Interessen alternativlos durchsetzen und wollen, aber die Interessen Russlands ins Reich des Bösen verbannen. Wer wie beim G 20 Gipfel den russischen Präsidenten wie einen dummen Jungen durch den Ring führen wollte sollte sich nicht wundern, dass Putin dazu nicht Balalaika spielt.
Wer dem "russischen Bären" so wie die Nato auf den Pelz rückt und die europäischen Staatsführer am Gängelband amerikanischer Interessen permanent auf Putin, als einzig Schuldigen der Ukraine Krise, einschlagen sollte sich nicht wundern, dass es eben auch russische Interessen gibt. Keiner will Krieg bekommen wir ständig zu hören, aber den Russen wird ein möglicher Flächenbrand angedichtet.
28 Millionen Tote Bürger dieses Landes im zweiten Weltkrieg sprechen eine eigene Sprache. Gespräche Merkel mit Putin können doch nicht so ausgehen, dass der "Erfolg" darin besteht, dass der russische Präsident mit der Meinung von Frau Merkel wieder in den Kreml fährt. Wenn er mit europäischen Politikern spricht und immer wieder amerikanische Antworten bekommt, wird das die Lage nicht entschärfen.
Natürlich hat auch Putin einiges auf dem Kerbholz. Mit der Faust lassen sich schlecht Hände reichen. Es muss endlich ein tragfähiges Konzept auf den Tisch, welches die Interessen aller Seiten im Auge hat. Dazu sind Kompromisse nötig, nicht nur von Russland. Das wäre doch mal was Schlaues, wo Europa Mut zeigt. Aufeinander zugehen sieht anders aus
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khhDie Verschärfung der Vorwürfe gegen Russland und die permanente Einforderung was Russland alles tun solle, eskalieren die Lage um den Ukraine Konflikt weiter und sind zur Lösung nicht hilfreich.
Es ist beängstigend wie EU und Nato eigene Interessen alternativlos durchsetzen und wollen, aber die Interessen Russlands ins Reich des Bösen verbannen. Wer wie beim G 20 Gipfel den russischen Präsidenten wie einen dummen Jungen durch den Ring führen wollte sollte sich nicht wundern, dass Putin dazu nicht Balalaika spielt.
Wer dem "russischen Bären" so wie die Nato auf den Pelz rückt und die europäischen Staatsführer am Gängelband amerikanischer Interessen permanent auf Putin, als einzig Schuldigen der Ukraine Krise, einschlagen sollte sich nicht wundern, dass es eben auch russische Interessen gibt. Keiner will Krieg bekommen wir ständig zu hören, aber den Russen wird ein möglicher Flächenbrand angedichtet.
28 Millionen Tote Bürger dieses Landes im zweiten Weltkrieg sprechen eine eigene Sprache. Gespräche Merkel mit Putin können doch nicht so ausgehen, dass der "Erfolg" darin besteht, dass der russische Präsident mit der Meinung von Frau Merkel wieder in den Kreml fährt. Wenn er mit europäischen Politikern spricht und immer wieder amerikanische Antworten bekommt, wird das die Lage nicht entschärfen.
Natürlich hat auch Putin einiges auf dem Kerbholz. Mit der Faust lassen sich schlecht Hände reichen. Es muss endlich ein tragfähiges Konzept auf den Tisch, welches die Interessen aller Seiten im Auge hat. Dazu sind Kompromisse nötig, nicht nur von Russland. Das wäre doch mal was Schlaues, wo Europa Mut zeigt. Aufeinander zugehen sieht anders aus
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.