Mo, 14:39 Uhr
24.11.2014
Aussichten für Thüringen eher verhalten
Überraschender Lichtblick in der deutschen Wirtschaft: Die Stimmung in den Chefetagen hat sich im November nach sechs Rückgängen in Folge erstmals wieder aufgehellt. Aber ist das auch in Thüringen der Fall...
Sowohl die bessere Beurteilung der aktuellen Geschäftslage als auch die günstigeren Erwartungen für die kommenden Monate sorgten für einen Anstieg des Ifo-Geschäftsklimas.
Das unerwartete Wachstum des Bruttoinlandsproduktes im dritten Quartal 2014 konnte die trübe Stimmung der vergangenen Wochen anscheinend etwas aufhellen. Für viele Unternehmer ist das Glas inzwischen nicht mehr halb leer, sondern wieder halb voll, sieht Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, Gründe für die positive Einschätzung.
Zudem spielten sicher auch saisonale Effekte eine Rolle. Das Wetter sei immer noch gut, so dass auf den Baustellen weiter gearbeitet werden könne. Für den Handel stehe mit dem Weihnachtsgeschäft die umsatzstärkste Zeit vor der Tür. Dank der bislang guten Arbeitsmarktlage und der günstigen Einkommenssituation der Verbraucher dürfte so der eine oder andere Euro mehr in der Kasse klingeln.
Allerdings sind die Firmenchefs auch durchaus realistisch und wissen, dass sich die Situation im Januar schon wieder ganz anders darstellen kann, gibt Grusser zu bedenken. Die geopolitischen Unsicherheiten wären noch längst nicht überwunden.
Autor: redSowohl die bessere Beurteilung der aktuellen Geschäftslage als auch die günstigeren Erwartungen für die kommenden Monate sorgten für einen Anstieg des Ifo-Geschäftsklimas.
Das unerwartete Wachstum des Bruttoinlandsproduktes im dritten Quartal 2014 konnte die trübe Stimmung der vergangenen Wochen anscheinend etwas aufhellen. Für viele Unternehmer ist das Glas inzwischen nicht mehr halb leer, sondern wieder halb voll, sieht Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, Gründe für die positive Einschätzung.
Zudem spielten sicher auch saisonale Effekte eine Rolle. Das Wetter sei immer noch gut, so dass auf den Baustellen weiter gearbeitet werden könne. Für den Handel stehe mit dem Weihnachtsgeschäft die umsatzstärkste Zeit vor der Tür. Dank der bislang guten Arbeitsmarktlage und der günstigen Einkommenssituation der Verbraucher dürfte so der eine oder andere Euro mehr in der Kasse klingeln.
Allerdings sind die Firmenchefs auch durchaus realistisch und wissen, dass sich die Situation im Januar schon wieder ganz anders darstellen kann, gibt Grusser zu bedenken. Die geopolitischen Unsicherheiten wären noch längst nicht überwunden.
