Fr, 10:11 Uhr
28.11.2014
Wo sind Thüringens industrielle Zugpferde?
Das Jahresende naht und auch die Erfurter Statistiker fangen an Bilanz zu ziehen. Heute teilten sie mit, in welchen Thüringer Kreisen 2014 die meisten Umsätze erzielt worden. Nordhausen und der Kyffhäuserkreis liegen ganz vorne mit dabei, relativ betrachtet...
Die Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erzielten in den ersten neun Monaten 2014 mit 21,4 Milliarden Euro 379 Millionen Euro höhere Umsätze als von Januar bis September 2013. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, verzeichneten 19 Kreise und kreisfreie Städte Umsatzzuwächse.
Drei Kreise und eine kreisfreie Stadt mussten Umsatzeinbußen hinnehmen. Sechs Kreise und zwei kreisfreie Städte erwirtschafteten jeweils ein Umsatzvolumen von über einer Milliarde Euro.
Der Ilm-Kreis als Umsatzspitzenreiter verbuchte einen Umsatz in Höhe von 1,9 Milliarden Euro, gefolgt vom Landkreis Gotha mit fast 1,8 Milliarden Euro Umsatz, dem Wartburgkreis mit 1,7 Milliarden Euro sowie der kreisfreien Stadt Eisenach mit 1,5 Milliarden Euro Umsatz.
Den höchsten Umsatzzuwachs erzielte der Landkreis Nordhausen mit 68 Millionen Euro (+9,6 Prozent). Relativ war der Umsatzzuwachs im Kyffhäuserkreis mit 13,6 Prozent am höchsten.
Umsätze der Thüringer Industrie - Rangfolge der Kreise Januar bis September 2014 (Foto: Thüringer Landesamt für Statistik)
Der Ilm-Kreis verbuchte mit 122 Millionen Euro einen hohen absoluten Umsatzrückgang. Im Landkreis Weimarer Land sanken die Umsätze relativ um 9,6 Prozent.
Die Exporte (6,9 Milliarden Euro) übertrafen mit einem Zuwachs von 198 Millionen Euro (2,9 Prozent) das Vorjahresniveau. Der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt (Exportquote) betrug in den ersten neun Monaten 2014 im Durchschnitt 32,4 Prozent. Die Stadt Jena wies wiederum mit 60,6 Prozent die höchste Exportquote aus.
Im Monatsdurchschnitt waren in den ersten neun Monaten 2014 in den Thüringer Industriebetrieben 139 Tausend Personen tätig. Obwohl die durchschnittliche Anzahl der Betriebe in diesem Zeitraum um 17 gesunken ist, waren 1 267 Personen mehr beschäftigt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die kreis- freie Stadt Eisenach lag mit 509 zusätzlichen Arbeitsplätzen wieder an der Spitze. Sechs Kreise und zwei kreisfreie Städte profitierten nicht vom Plus an tätigen Personen. Der Ilm-Kreis verzeichnete mit 835 Personen den höchsten Arbeitskräfterückgang.
Autor: redDie Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erzielten in den ersten neun Monaten 2014 mit 21,4 Milliarden Euro 379 Millionen Euro höhere Umsätze als von Januar bis September 2013. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, verzeichneten 19 Kreise und kreisfreie Städte Umsatzzuwächse.
Drei Kreise und eine kreisfreie Stadt mussten Umsatzeinbußen hinnehmen. Sechs Kreise und zwei kreisfreie Städte erwirtschafteten jeweils ein Umsatzvolumen von über einer Milliarde Euro.
Der Ilm-Kreis als Umsatzspitzenreiter verbuchte einen Umsatz in Höhe von 1,9 Milliarden Euro, gefolgt vom Landkreis Gotha mit fast 1,8 Milliarden Euro Umsatz, dem Wartburgkreis mit 1,7 Milliarden Euro sowie der kreisfreien Stadt Eisenach mit 1,5 Milliarden Euro Umsatz.
Den höchsten Umsatzzuwachs erzielte der Landkreis Nordhausen mit 68 Millionen Euro (+9,6 Prozent). Relativ war der Umsatzzuwachs im Kyffhäuserkreis mit 13,6 Prozent am höchsten.
Umsätze der Thüringer Industrie - Rangfolge der Kreise Januar bis September 2014 (Foto: Thüringer Landesamt für Statistik)
Der Ilm-Kreis verbuchte mit 122 Millionen Euro einen hohen absoluten Umsatzrückgang. Im Landkreis Weimarer Land sanken die Umsätze relativ um 9,6 Prozent.
Die Exporte (6,9 Milliarden Euro) übertrafen mit einem Zuwachs von 198 Millionen Euro (2,9 Prozent) das Vorjahresniveau. Der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt (Exportquote) betrug in den ersten neun Monaten 2014 im Durchschnitt 32,4 Prozent. Die Stadt Jena wies wiederum mit 60,6 Prozent die höchste Exportquote aus.
Im Monatsdurchschnitt waren in den ersten neun Monaten 2014 in den Thüringer Industriebetrieben 139 Tausend Personen tätig. Obwohl die durchschnittliche Anzahl der Betriebe in diesem Zeitraum um 17 gesunken ist, waren 1 267 Personen mehr beschäftigt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die kreis- freie Stadt Eisenach lag mit 509 zusätzlichen Arbeitsplätzen wieder an der Spitze. Sechs Kreise und zwei kreisfreie Städte profitierten nicht vom Plus an tätigen Personen. Der Ilm-Kreis verzeichnete mit 835 Personen den höchsten Arbeitskräfterückgang.
