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Di, 10:23 Uhr
09.12.2014

Kreislauf und Krebs

Im Jahr 2013 wurden in den 44 Thüringer Krankenhäusern 591 069 Patienten vollstationär behandelt. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 2 648 Fälle bzw. 0,5 Prozent mehr als im Jahr 2012...


Von den 591 069 Krankenhausfällen wurden 11 452 Patienten am Aufnahmetag wieder aus dem Krankenhaus entlassen bzw. in ein anderes Krankenhaus verlegt (sogenannte Stundenfälle).

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Der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt stellte eine Erkrankung des Kreislaufsystems dar. Damit wurde fast jeder sechste Patient (92 342 Fälle bzw. 15,6 Prozent) mit dieser Diagnose vollstationär behandelt. Im Vergleich zum Jahr 2012 ist dies ein Rückgang um 1 672 Fälle bzw. 1,8 Prozent.

Mit der Hauptdiagnose Neubildungen erhielten 63 975 Patienten bzw. 10,8 Prozent eine vollstationäre Behandlung. Das sind 1,0 Prozent bzw. 664 Fälle weniger als im Jahr zuvor. Darunter wurden 82,0 Prozent bzw. 52 459 Krankenhausfälle wegen bösartiger Neubildungen verzeichnet; 531 Fälle bzw. 1,0 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Mit 37 315 Behandlungsfällen war bei den Erkrankungen des Atmungssystems der höchste Anstieg (9,0 Prozent) im Vergleich zum Jahr 2012 zu verzeichnen.

Von den 591 069 Thüringer Krankenhausfällen hatten 545 701 Patienten bzw. 92,3 Prozent ihren Wohnsitz in Thüringen, 44 624 Patienten wohnten in einem anderen Bundesland und in 744 Fällen hatten sie ihren Wohnsitz im Ausland.

Mehr als die Hälfte der vollstationär entlassenen Patienten (318 108 Fälle bzw. 53,8 Prozent) waren älter als 60 Jahre. Darunter befanden sich 11,9 Prozent im Alter von 70 bis unter 75 Jahren. Kinder im Alter bis zu 5 Jahren wurden in 35 319 Fällen (6,0 Prozent) vollstationär im Krankenhaus behandelt.
Autor: red

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