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Mo, 10:33 Uhr
05.01.2015

2015 steht weniger auf dem Acker

Auf den Thüringer Feldern wird 2015 weniger geerntet werden als im Vorjahr, zumindest was die Herbstaussaat betrifft. Die Anbaufläche für Winterfeldfrüchte ging weiter zurück, wie das Statistische Landesamt heute meldet...

Von den Thüringer Landwirten wurden nach ersten Meldungen der Ernte- und Betriebsberichterstatter zur Herbstaussaat 2014 für die Ernte 2015 rund 433.300 Hektar Ackerland mit Winterfeldfrüchten bestellt.

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Gegenüber der Anbaufläche des Jahres 2014 von 447.700 Hektar entspricht dies einem Flächenrückgang um 14.400 Hektar bzw. 3,2 Prozent. Der Winterweizen als anbaustärkste Getreideart wurde nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik auf 221.800 Hektar gedrillt und liegt damit etwa auf dem Anbauniveau des Jahres 2014 von 221.200 Hektar. 114.100 Hektar Ackerland wurden mit Winterraps bestellt. Gegenüber dem Jahr 2014 mit einer Anbaufläche von 123.500 Hektar ist damit ein Flächenrückgang um 9.400 Hektar bzw. 7,6 Prozent zu verzeichnen.

Die Aussaat von Wintergerste erfolgte auf 70.900 Hektar. Damit stellten die Thüringer Landwirte 1.200 Hektar bzw. 1,7 Prozent weniger als im Herbst 2013 ins Feld. Winterroggen und Wintermenggetreide wurden im Herbst 2014 auf 9.900 Hektar ausgebracht. Gegenüber dem Vorjahr waren das 900 Hektar bzw. 8,4 Prozent weniger. Damit setzte sich der seit der Herbstaussaat 2013 zu beobachtende Flächenrückgang weiter fort.
Triticale, eine Kreuzung zwischen Winterweizen und Roggen, wird nach ersten Berechnungen auf 13.200 Hektar stehen. Das sind rund 900 Hektar bzw. 6,1 Prozent weniger als im Jahr 2014.

Ursache dieser Flächenrückgänge sind Schwierigkeiten bei der Herbstaussaat aufgrund der sehr langen Erntesaison 2014. Wegen ungünstiger Witterungsverhältnisse während der Ernte konnte diese in einigen Thüringer Regionen nur verzögert eingebracht werden. Weiterhin steht diese veränderte Anbauentscheidung der Thüringer Landwirte im Zusammenhang mit der Greeningverpflichtung im Rahmen der EU-Agrarförderung ab 2015. Das Greening (dem Klima- und Umweltschutz förderliche Landbewirtschaftungsmethoden) umfasst neben dem Erhalt von Dauer- grünlandflächen eine verstärkte Anbaudiversifizierung (größere Vielfalt bei der Auswahl der angebauten Feldfrüchte) sowie die Bereitstellung sogenannter ökologischer Vorrangflächen auf Ackerland.
Autor: red

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Kommentare
I.H.
05.01.2015, 13:23 Uhr
Halbwahrheiten zur Volksverdummung
Die Anbaufläche geht nicht zurück wie hier behauptet wird, sie wird nur umgenutzt. Das Verhältnis zwischen Winterfeldfrüchten und Sommerfeldfrüchten (Mais!) verschiebt sich zu Gunsten vom Mais.

Durch das Grenning verschwinden keine Flächen wie hier vorgegaukelt wird. Durch das Greening erfolgt ebenfalls nur eine Umnutzung hin zu Tierbeständen. Außerdem gab es das schon mal, damals hieß es Stilllegungsprämien.

Bei der Anbaudiversifizierung durch höheren Maisanbau von einer größeren "Vielfalt" zu berichten ist der Witz des Jahres! Ob aus Raps - Getreide jetzt Raps - Getreide - Mais wird interessiert doch die "Vielfalt" nicht. Wer denkt sich so einen Quatsch aus? Der Bauernverband?
Wolfi65
05.01.2015, 13:56 Uhr
Wie geht denn das?
Hier wird immer wieder berichtet, dass die Felder rund um Nordhausen nur noch mit Raps und Mais belegt werden.
Das ist doch aber gar nicht jedes Jahr möglich?
Oder habe ich früher in der Schule etwas falsch verstanden?
Man kann doch nicht jedes Jahr die gleiche Frucht ausbringen.
Wo sind denn hier die vielen Gelehrten in der NNZ?
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