Sa, 20:03 Uhr
17.01.2015
kn-Forum: Ist die Kasse der Kommune leer –
muss eben Verwarnungsgeld her. Es gibt kein Mittel, was der Stadtverwaltung Sondershausen nicht recht wäre, Geld in die Stadtkasse zu spülen. So beginnt ein Leserbrief der kn erreichte...
Man verschickt Feststellungen einer Ordnungswidrigkeit, ohne überhaupt zu prüfen, ob die Grundlagen für einen Verstoß gegeben sind.
Am 15.01.2015 erreichte mich nachfolgendes Schreiben:
Man fordert ein Verwarnungsgeld von mir für eine begangene Ordnungswidrigkeit durch meinen Hund.
Das Problem besteht nun aber darin, dass ich gar keinen Hund besitze.
Dieser Umstand wäre leicht feststellbar gewesen, hätte der Bearbeiter bei der Steuerstelle der Stadtverwaltung nachgefragt, ob auf meinen Namen ein Hund angemeldet ist.
Konsequent wäre dann gewesen, da kein Hund angemeldet ist, zu verfolgen warum nicht, denn schließlich könnte es sich um eine Steuerhinterziehung handeln.
Ach richtig, für die Aufspürung nicht angemeldeter Hunde, wollte die Stadtverwaltung schon vor Jahren eine Externe Firma beauftragen und dieser Firma kann man als Stadtverwaltung doch nicht die Arbeit wegnehmen.
Man lässt dann solche Gelegenheiten ungenutzt, verzichtet ggf. lieber auf Hundesteuer und die Stadtangestellten brauchen sich auch nicht besonders zu bemühen um nicht zu sagen, sie haben ihre gewohnte Ruhe.
Diese Handlungsweise stellt ein Meisterstück der Demokratie dar.
Rainer Scheerschmidt
Sondershausen
Autor: khhMan verschickt Feststellungen einer Ordnungswidrigkeit, ohne überhaupt zu prüfen, ob die Grundlagen für einen Verstoß gegeben sind.
Am 15.01.2015 erreichte mich nachfolgendes Schreiben:
Man fordert ein Verwarnungsgeld von mir für eine begangene Ordnungswidrigkeit durch meinen Hund.
Das Problem besteht nun aber darin, dass ich gar keinen Hund besitze.
Dieser Umstand wäre leicht feststellbar gewesen, hätte der Bearbeiter bei der Steuerstelle der Stadtverwaltung nachgefragt, ob auf meinen Namen ein Hund angemeldet ist.
Konsequent wäre dann gewesen, da kein Hund angemeldet ist, zu verfolgen warum nicht, denn schließlich könnte es sich um eine Steuerhinterziehung handeln.
Ach richtig, für die Aufspürung nicht angemeldeter Hunde, wollte die Stadtverwaltung schon vor Jahren eine Externe Firma beauftragen und dieser Firma kann man als Stadtverwaltung doch nicht die Arbeit wegnehmen.
Man lässt dann solche Gelegenheiten ungenutzt, verzichtet ggf. lieber auf Hundesteuer und die Stadtangestellten brauchen sich auch nicht besonders zu bemühen um nicht zu sagen, sie haben ihre gewohnte Ruhe.
Diese Handlungsweise stellt ein Meisterstück der Demokratie dar.
Rainer Scheerschmidt
Sondershausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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