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Mo, 16:39 Uhr
19.01.2015

Paulinchen fragt: Wer soll das bezahlen?

Bald ist die fünfte Jahreszeit und dann tönt es am Rhein wieder: „Wer soll das bezahlen – wer hat soviel Geld….?“ Dieser Ur-Alt-Song bekommt in diesen Tagen eine makabere Bedeutung, meint Paulinchen...


Vorab der Amtseid für Nordrhein-Westfalen: Nach Artikel 53 leisten die Mitglieder der Landesregierung beim Amtsantritt vor dem Landtag folgenden Amtseid:
„Ich schwöre, dass ich meine ganze Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das mir übertragene Amt nach bestem Wissen und Können unparteiisch verwalten, Verfassung und Gesetz wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden.


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So weit, schön und gut: Doch welche Sachkenntnis hat die Ministerpräsidentin von NRW (gelernte Bankkauffrau!) nun bewiesen?

DVD`s (Hehlerware) über Steuersünder in der Schweiz, von Kriminellen für einige tausend Euro erworben, damit Steuersünder zur Zahlung im Lande zur Steuernachzahlung per Gesetz gezwungen werden konnten. Doch nun die wahre Katastrophe:

Oder anders gesagt – wie gewonnen, so zerronnen. Dass die Schweiz unseren Euro seit ca. dreieinhalb Jahren gestützt hat, hätte sich doch sicher auch bis in die letzte Amtsstube herumgesprochen haben sollen. Wie kann es dann aber sein, dass das Land NRW, sich bei der Aufnahme von Krediten so verzockt, wie nun geschehen. Dass die Eidgenossen (die Bevölkerung) schon seit ca. zwei Jahren dagegen rebellieren, hätte doch die Fachleute auf den Plan rufen müssen. Aber nein – man wog sich in totaler Finanzsicherheit und hat mit der Schweiz ordentlich Bau-Kredite abgeschlossen und offensichtlich damit auch kräftig spekuliert, dass alles so bleibt wie bisher.

Nur wer kauft schon eine Währung (EURO), die an Wert ständig verliert? Sicher kein Land, welches gegenwärtig das Reichste, aus finanzieller Sicht, auf der Welt ist. Und so lieb haben uns die Schweizer nun auch wieder nicht, nachdem „Peitschen Peer“ (Peer Steinbrück) sie mal verbal heftig angegriffen hat.

Nun haben wir den Salat, die Schweiz kauft keinen einzigen Euro mehr auf und 9,6 Milliarden Euro sind jetzt durch den neuen Wechselkurs, auch verbunden mit einem neuen Zinssystem, in den Sand gesetzt worden, allein von dem Bundesland NRW! Sind soviel Steuereinnahmen durch die DVD`s auch im Gegenzug reingekommen?

Nur vom Kauf der Hehlerware konnte man in allen Zeitungen lesen, auch die im Gegenzug „enormen“ Gewinne durch die Steuernachzahlungen wurden prächtig publiziert, aber von den jetzt entstandenen Milliardenverlusten, liest man nichts in unserem Lande. Wurde hier vom Lande Schaden abgewendet ? fragt Paulinchen
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Randharzer
19.01.2015, 19:32 Uhr
Zuviel verlangt?
Brot und Spiele für das Volk ist doch politische Devise. Gehirnjogging = WIE - Dschungelcamp, Bauer sucht Frau, Küchenschlacht, Promi Dinner, Verklag mich doch, um nur einige Sendungen zu nennen, die täglich von den tatsächlichen Geschehnissen übertüncht werden. Im Volksmund werden diese auch HARTZ 4 - TV, genannt. Wo soll da das politische Verständnis herkommen?
Eckenblitz
19.01.2015, 20:05 Uhr
Frage: Paulinchen
haben sie unseren politiker/innen wirklich soviel sachverstand zugetraut, dass sie geldproblemen, welcher art auch immer korrekt lösen können? ich glaube, manch fünfklässler kann besser rechnen und mit geld umgehen. von denen könnten die HOCHFINANZELITEN noch etwas lernen.

den amtseid den sie da erwähnen, na ja ich habe das gefühl, der ist nur zum nachplappern, oder? so eine art show für das dumme volk, dass dumme ist nur das volk wird immer hellhöriger und das passt den eliten auf ihren kanzeln ganz und gar nicht, aber es ist an der zeit, diesen leuten genauer auf die finger zu schauen.
das wird nicht so einfach sein, will man nicht genau weiß, in welchen geschäften sie ihre finger gerade haben, oder nicht?
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