Di, 19:47 Uhr
20.01.2015
Es war wieder knapp bei den Einheitlern
In der Thüringer Handball Verbandsliga Staffel III kam es am Wochenende zum Spiel HSG Werratal II - SV Einheit Sondershausen. Wie es lief, hat kn erfahren und ein Tipp zum nächsten Spiel...
Ein Ligaspiel mal einfach und deutlich gewinnen, dass scheint in dieser Saison bei Sondershausens Handballern nicht möglich zu sein. Schon wieder lieferten sie einen Krimi und Spannung bis in die Schlussminute, aber wenigstens gewannen sie mal mit zwei Toren Differenz und bleiben somit auswärts weiterhin ungeschlagen.
Dabei waren die Erwartungen für das Gastspiel beim Absteiger aus Breitungen ziemlich gering. Mit einem Unentschieden hätte sich Trainer Ralph Thormann zufrieden gegeben, denn mit Neumann, Graw und Stietzel fehlten drei Spieler. Für Letzteren zog sich Chris Jakob das Trikot wieder über. Nach überstandener Verletzung befindet er sich aktuell im Aufbautraining und sollte nur im Notfall eingesetzt werden. Mit dem Anpfiff legten beide Teams richtig los und ließen die Abtastphase gleich weg – 2:2.
Nach dem 4:4 durch die Sondershäuser konnten sich die Gastgeber erstmals leicht absetzen – 6:4. In dieser Spielphase hatten die Gäste ein paar Probleme mit der rauen Gangart der Werrataler Abwehr. Auch einige Schiedsrichterentscheidungen waren wieder fragwürdig und sorgten für Unmut auf Sondershäuser Seite. Die Ansetzung des Schiedsrichtergespanns war auch etwas kurios, denn Michael Müller von der TSG Ruhla leitete bereits das Sondershäuser Gastspiel beim Nordhäuser SV am vergangenen Wochenende.
Die Werrataler konnten bis zum 7:5 die Führung behaupten. Dann hatten die Sondershäuser den Kampf angenommen und agierten auch aggressiver in der Deckung. Die Gastgeber kamen damit nicht so richtig zurecht und mussten fünf Gegentreffer in Folge hinnehmen – 7:10 (20.). Bis zum Halbzeitpfiff lagen die Gäste dann wieder leicht zurück – 14:13.
Der Pausentee kam genau richtig, denn so konnten sich die Gemüter wieder beruhigen. In der Deckung weiterhin hellwach sein und die Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns runterschlucken, dass sollte das Rezept zum Erfolg werden.
Beide Mannschaften verfolgten ihre Marschrouten und konnten vor allem durch ihre Deckungsarbeit glänzen.
Die Sondershäuser hielten ihren Kasten für fünf Minuten sauber und konnten so wieder in Führung gehen – 14:15. Doch das Tore werfen wollte nicht so richtig klappen, denn gegen den besten Sondershäuser Torschützen wurde eine Manndeckung gespielt. Tobias Thormann war somit gezwungen sein Regierolle zu verlassen und am Kreis und über den Rückraum, dem Gegner neue Aufgaben zu stellen. Die Werrataler taten sich aber auch schwer, zumal Schlussmann David Barth jetzt regelrecht sein Tor verriegelte und zu Hochform auflief.
Den zwischenzeitigen Rückstand – 18:16 (43.) – wandelten die Sondershäuser schnell in eine erneute Führung um – 18:19 (50.). Die Gastgeber liefen fortan nur noch hinterher aber hielten die Partie noch offen und spannend – 21:22 (55.). Die Entscheidung fiel dann in Sondershäuser Unterzahl als der umjubelte 24:21-Führungstreffer fiel. Werratals letzter Treffer zum 24:22-Endstand ging im Jubel der Gäste unter. Die Gastgeber trauerten dann den vielen ausgelassenen Chancen nach.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung führte zum verdienten Auswärtserfolg, die gute Deckungsarbeit und die Steigerung von Schlussmann David Barth im zweiten Spielabschnitt waren die Basis für den Auswärtserfolg.
Am kommenden Samstag (18 Uhr) gilt es nun die Negativserie bei den Heimspielen zu beenden. Nach zwei knappen Niederlagen soll gegen Schlusslicht SV Haineck Nazza der erste Heimzweier her. Unterschätzen darf man die Gäste aus Westthüringen aber nicht, denn bei den letztjährigen Spielen taten sich die Sondershäuser lange schwer und gewannen erst in den Schlussminuten die Partie.
Statistik:
HSG Werratal II - SV Einheit Sondershausen 22:24 (14:13)
Einheit Sondershausen spielte mit: Barth, Jakob – Gerlach (2), Weise (3), Köhler, Kästner (1), Bischoff (2), Hohlbein, Thormann (12), Döhrer (4), Lenk, Kohl; Strafwürfe: Werratal II 3 (1) / Sondershausen 1 (0); Zeitstrafen: Werratal II 3 / Sondershausen 5; Zuschauer: 30.
David Barth
Autor: khhEin Ligaspiel mal einfach und deutlich gewinnen, dass scheint in dieser Saison bei Sondershausens Handballern nicht möglich zu sein. Schon wieder lieferten sie einen Krimi und Spannung bis in die Schlussminute, aber wenigstens gewannen sie mal mit zwei Toren Differenz und bleiben somit auswärts weiterhin ungeschlagen.
Dabei waren die Erwartungen für das Gastspiel beim Absteiger aus Breitungen ziemlich gering. Mit einem Unentschieden hätte sich Trainer Ralph Thormann zufrieden gegeben, denn mit Neumann, Graw und Stietzel fehlten drei Spieler. Für Letzteren zog sich Chris Jakob das Trikot wieder über. Nach überstandener Verletzung befindet er sich aktuell im Aufbautraining und sollte nur im Notfall eingesetzt werden. Mit dem Anpfiff legten beide Teams richtig los und ließen die Abtastphase gleich weg – 2:2.
Nach dem 4:4 durch die Sondershäuser konnten sich die Gastgeber erstmals leicht absetzen – 6:4. In dieser Spielphase hatten die Gäste ein paar Probleme mit der rauen Gangart der Werrataler Abwehr. Auch einige Schiedsrichterentscheidungen waren wieder fragwürdig und sorgten für Unmut auf Sondershäuser Seite. Die Ansetzung des Schiedsrichtergespanns war auch etwas kurios, denn Michael Müller von der TSG Ruhla leitete bereits das Sondershäuser Gastspiel beim Nordhäuser SV am vergangenen Wochenende.
Die Werrataler konnten bis zum 7:5 die Führung behaupten. Dann hatten die Sondershäuser den Kampf angenommen und agierten auch aggressiver in der Deckung. Die Gastgeber kamen damit nicht so richtig zurecht und mussten fünf Gegentreffer in Folge hinnehmen – 7:10 (20.). Bis zum Halbzeitpfiff lagen die Gäste dann wieder leicht zurück – 14:13.
Der Pausentee kam genau richtig, denn so konnten sich die Gemüter wieder beruhigen. In der Deckung weiterhin hellwach sein und die Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns runterschlucken, dass sollte das Rezept zum Erfolg werden.
Beide Mannschaften verfolgten ihre Marschrouten und konnten vor allem durch ihre Deckungsarbeit glänzen.
Die Sondershäuser hielten ihren Kasten für fünf Minuten sauber und konnten so wieder in Führung gehen – 14:15. Doch das Tore werfen wollte nicht so richtig klappen, denn gegen den besten Sondershäuser Torschützen wurde eine Manndeckung gespielt. Tobias Thormann war somit gezwungen sein Regierolle zu verlassen und am Kreis und über den Rückraum, dem Gegner neue Aufgaben zu stellen. Die Werrataler taten sich aber auch schwer, zumal Schlussmann David Barth jetzt regelrecht sein Tor verriegelte und zu Hochform auflief.
Den zwischenzeitigen Rückstand – 18:16 (43.) – wandelten die Sondershäuser schnell in eine erneute Führung um – 18:19 (50.). Die Gastgeber liefen fortan nur noch hinterher aber hielten die Partie noch offen und spannend – 21:22 (55.). Die Entscheidung fiel dann in Sondershäuser Unterzahl als der umjubelte 24:21-Führungstreffer fiel. Werratals letzter Treffer zum 24:22-Endstand ging im Jubel der Gäste unter. Die Gastgeber trauerten dann den vielen ausgelassenen Chancen nach.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung führte zum verdienten Auswärtserfolg, die gute Deckungsarbeit und die Steigerung von Schlussmann David Barth im zweiten Spielabschnitt waren die Basis für den Auswärtserfolg.
Am kommenden Samstag (18 Uhr) gilt es nun die Negativserie bei den Heimspielen zu beenden. Nach zwei knappen Niederlagen soll gegen Schlusslicht SV Haineck Nazza der erste Heimzweier her. Unterschätzen darf man die Gäste aus Westthüringen aber nicht, denn bei den letztjährigen Spielen taten sich die Sondershäuser lange schwer und gewannen erst in den Schlussminuten die Partie.
Statistik:
HSG Werratal II - SV Einheit Sondershausen 22:24 (14:13)
Einheit Sondershausen spielte mit: Barth, Jakob – Gerlach (2), Weise (3), Köhler, Kästner (1), Bischoff (2), Hohlbein, Thormann (12), Döhrer (4), Lenk, Kohl; Strafwürfe: Werratal II 3 (1) / Sondershausen 1 (0); Zeitstrafen: Werratal II 3 / Sondershausen 5; Zuschauer: 30.
David Barth