Mi, 17:56 Uhr
21.01.2015
Religionsunterricht an Thüringer Schulen
Landtagsmitglied Gudrun Holbe (CDU) zur Debatte um muslimischen Religionsunterricht an Thüringer Schulen. Unterricht kann zur Integration beitragen und radikalislamischen Ideologien das Wasser abgraben. Gazu erreicht kn folgende Meldung...
Muslimischer, in den Lehrplan integrierter Religionsunterricht kann einen wichtigen Beitrag zur Integration leisten und radikalislamischen Ideologien das Wasser abgraben, die Gewalt und Extremismus begünstigen. Das hat die Beauftragte für Kirchenfragen und Religionspolitik der CDU-Landtagsfraktion, Gudrun Holbe, heute in Erfurt gesagt. Sie reagierte damit auf Aussagen des Erfurter Imam Abdullah Dündar, der sich gestern nach Agenturmeldungen während einer Podiumsdiskussion für muslimischen Unterricht an Thüringer Schulen ausgesprochen hat. Wenn es dafür einen Bedarf gibt, ist es sinnvoll, über diesen Weg ernsthaft nachzudenken, sagte Holbe.
An Thüringer Schulen wird bisher evangelischer, katholischer und jüdischer Religionsunterricht erteilt. Die Lehrpläne werden im Einvernehmen mit der betreffenden Religionsgemeinschaft vom Freistaat erstellt und müssen im Einklang mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung stehen. Die Einführung und Erteilung von Religionsunterricht anderer Konfessionen als bekenntnisgebundenes Unterrichtsfach ist an den öffentlichen Schulen Thüringens schon jetzt grundsätzlich möglich.
Holbe erinnerte daran, dass die jüngste Fraktionsvorsitzendenkonferenz von CDU/CSU am Montag in Brüssel auf die Verpflichtung der islamischen Theologie und der Islamverbände hingewiesen hat, fundamentalistischen Extremisten den Nährboden zu entziehen und einem Islamverständnis entgegenzuwirken, welches geistige Grundlagen für Entwicklungen hin zum gewaltbereiten Extremismus bietet. Die Arbeit an Lehrplänen und die Organisation eines staatlich beaufsichtigten Unterrichts können nach den Worten der religionspolitischen Beauftragten dazu entscheidende Ansatzpunkte sein.
Wie sie abschließend betonte, gehören Muslime zu Deutschland und müssen ihren Glauben bekennen und praktizieren können. Das ist eine wesentliche Voraussetzung für gelingende Beheimatung und Integration und ändert nichts daran, dass Deutschland zutiefst durch die christlich-jüdische Tradition geprägt ist.
Autor: khhMuslimischer, in den Lehrplan integrierter Religionsunterricht kann einen wichtigen Beitrag zur Integration leisten und radikalislamischen Ideologien das Wasser abgraben, die Gewalt und Extremismus begünstigen. Das hat die Beauftragte für Kirchenfragen und Religionspolitik der CDU-Landtagsfraktion, Gudrun Holbe, heute in Erfurt gesagt. Sie reagierte damit auf Aussagen des Erfurter Imam Abdullah Dündar, der sich gestern nach Agenturmeldungen während einer Podiumsdiskussion für muslimischen Unterricht an Thüringer Schulen ausgesprochen hat. Wenn es dafür einen Bedarf gibt, ist es sinnvoll, über diesen Weg ernsthaft nachzudenken, sagte Holbe.
An Thüringer Schulen wird bisher evangelischer, katholischer und jüdischer Religionsunterricht erteilt. Die Lehrpläne werden im Einvernehmen mit der betreffenden Religionsgemeinschaft vom Freistaat erstellt und müssen im Einklang mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung stehen. Die Einführung und Erteilung von Religionsunterricht anderer Konfessionen als bekenntnisgebundenes Unterrichtsfach ist an den öffentlichen Schulen Thüringens schon jetzt grundsätzlich möglich.
Holbe erinnerte daran, dass die jüngste Fraktionsvorsitzendenkonferenz von CDU/CSU am Montag in Brüssel auf die Verpflichtung der islamischen Theologie und der Islamverbände hingewiesen hat, fundamentalistischen Extremisten den Nährboden zu entziehen und einem Islamverständnis entgegenzuwirken, welches geistige Grundlagen für Entwicklungen hin zum gewaltbereiten Extremismus bietet. Die Arbeit an Lehrplänen und die Organisation eines staatlich beaufsichtigten Unterrichts können nach den Worten der religionspolitischen Beauftragten dazu entscheidende Ansatzpunkte sein.
Wie sie abschließend betonte, gehören Muslime zu Deutschland und müssen ihren Glauben bekennen und praktizieren können. Das ist eine wesentliche Voraussetzung für gelingende Beheimatung und Integration und ändert nichts daran, dass Deutschland zutiefst durch die christlich-jüdische Tradition geprägt ist.