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Do, 12:12 Uhr
22.01.2015

Feuerwehr Wasserthaleben zieht Bilanz

Am 17.01.2015 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wasserthaleben statt. Welche Bilanz gezogen wurde, zum Beispiel Probleme mit dem Funknetz, hat kn erfahren...

Der Wehrleiter der Feuerwehr Wasserthaleben, Manuel Wölbing zog in seinem Rechenschaftsbericht ein Resümee der geleisteten Feuerwehrarbeit im vergangenen Jahr. Die Feuerwehr Wasserthaleben wurde im Jahr 2014 zu insgesamt 24 Einsätzen alarmiert, drei mehr als im Jahr 2013.

Diese gliederten sich in 4 Brände, 19 Technische Hilfeleistungen und 1 Tierrettung. Dazu kommen noch 4 Brandsicherheitswachen. Zu den größten Einsätzen zählten dabei der Großbrand einer Lagerhalle in Niedertopfstedt und das Unwetter am 1. Mai, was großen Schaden in der Gemeinde anrichtete. Auch waren im vergangenen Jahr nach einem Verkehrsunfall Richtung Ottenhausen 3 Verletzte zu verzeichnen. Damit waren die Wasserthalebener insgesamt 855 Stunden im Einsatz.

Um für alle Einsatzlagen gerüstet zu sein, wurden 26 Regelausbildungsdienste sowie 4 Sonderdienste durchgeführt. Auch wurden drei Einsatzübungen, darunter zwei Großübungen mit anderen Wehren absolviert. 4 Kameraden nahmen an Sonderlehrgängen auf Kreis- und Landesebene teil. Der Bürgermeister der Gemeinde Wasserthaleben Norbert Dießl betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit einer gut ausgebildeten und ausgerüsteten Feuerwehr und dankte den Kameradinnen und Kameraden für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

Zu einer der größten Investitionen zählte die Beschaffung des neuen Löschfahrzeuges LF 16/12 , welches durch Spendengelder finanziert wurde.

Feuerwehr Wasserthaleben zieht Bilanz (Foto: FFW Wasserthaleben) Feuerwehr Wasserthaleben zieht Bilanz (Foto: FFW Wasserthaleben)

Aber auch der Bürgermeister und die Gemeinderäte aus Wasserthaleben versuchen mit den Mitteln die sie zur Verfügung haben, weiter die Feuerwehr zu unterstützen damit sie ihre Aufgaben bewältigen könne. Ebenfalls würdigte der Wehrführer Frau Hanna Schulz vom Ordnungsamt für ihre Arbeit.

„ Frau Schulz ist stets ein Ansprechpartner für uns. Sie versucht immer Antworten auf unsere Fragen zu finden und das tut sie mit viel Herzblut und Erfahrung.“ Ein weiterer Höhepunkt war das Jubiläum anlässlich des 130 jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr im Juni. Während der Festveranstaltung hatten interessierte Bürger die Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen einer Feuerwehr zu schauen und sich selbst ein Bild zu machen, wie wichtig es ist, eine funktionierende Freiwillige Feuerwehr zu haben.

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Zum Stichtag 31.12.14 zählte die Wasserthalebener Wehr 29 Mitglieder. Diese unterteilen sich in 19 Kräfte der Einsatzabteilung und 10 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr. In seinem Bericht, gab Jugendfeuerwehrwart Gerd Schuberth Aufschluss über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und betonte wie wichtig es ist, eine intensive Jugendarbeit innerhalb der Feuerwehr durchzuführen und zu fördern. Ein wichtiger Schritt war dabei der Erwerb der „Jugendflamme“, bei dem die jungen Mitglieder ihr theoretisches und praktisches Können unter Beweis stellen mussten. Auch die Durchführung des 1. Berufsfeuerwehrtages , bei dem der Alltag einer 24 Stundenbereitschaft der Feuerwehr nachgestellt wurde, fand großes Interesse und bereitete allen viel Freude, ebenso wie der Besuch der Berufsfeuerwehr in Erfurt zum Jahresabschluss.

Aber auch der Bürgermeister und der Wehrführer der Gemeinde Wasserthaleben bedankten sich bei den Feuerwehren aus Clingen und Greußen für die sehr gute Zusammenarbeit. Man hat im vergangenen Jahr einige Einsätze zusammen bewältigt und man will auch weiterhin die Kameradschaft untereinander pflegen. Auch der Anwesende Kreisbrandmeister Frank Hoier der zeitgleich Stadtbrandmeister der Feuerwehr Greußen ist, lobte die Entwicklung der Feuerwehr Wasserthaleben und sagte den anwesenden Kameraden „ Es ist schön zu wissen das man eine weitere leistungsstarke Wehr in der VG-Greußen hat, auf die man sich verlassen kann.

Von der Wehrführung und den Anwesenden Kameraden als sehr positiv bezeichnet wurde auch die Zusammenlegung der Rettungsleitstelle Kyffhäuser und der Leitstelle Nordhausen. Hier wurden richtige Anstrengungen vom „neuen Betreiber „ der Leitstelle unternommen. Es ist eine Alarmplanung von den Disponenten erarbeitet wurden die bis ins kleinste regelt welche Feuerwehr zu welchem Einsatz ausrückt. So kann man eine gezielte Ausbildung mit anderen Wehren durchführen und einige Szenarien proben. Diese Alarmplanung ist aber nicht der einzige Vorteil, sondern die Wasserthalebener kommen jetzt direkt in das Funknetz der Rettungsleitstelle. Wehrführer Manuel Wölbing „ Es erleichtert unsere Arbeit sehr. Früher mussten wir den Kontakt über die Leitstelle Eichsfeld herstellen, die dann die Kyffhäuser Leitstelle über unser Anliegen informierte.

Selbst mit den Handy hat man im Ort Probleme, man musste sich immer eine Stelle suchen wo man Empfang hatte, wenn man zum Beispiel weitere Kräfte und Mittel nachalarmieren musste, kostete dies immer wertvolle Minuten. Das das jetzige Funknetz, vorallen bei großen Schadenslagen, auch mal überlastet sein kann ist ganz normal. Hier kann man aber die Lage ungemein entspannen indem man in seiner Wehr nochmal die Funkregeln in einer Ausbildung anspricht. Andere Landkreise haben es vor gemacht wie der Kreis Sömmerda, Erfurt und der Ilmkreis. Dort war es anfangs auch nicht leicht aber wenn man die passenden und kurzen Worte findet bekommt man auch dieses Problem gelöst.“

Als letzten Tagespunkt des Abends stand die Wahl eines Gerätewartes der FF Wasserthaleben an. Nach Auszählung der Stimmen wurde Maik Förtsch zum Gerätewart und Karsten Schmidt als sein Stellvertreter gewählt. Im Anschluss fand noch die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann von Dominik Kasner statt. Die Wasserthalebener haben auch dieses Jahr viel vor. So soll die Absaugvorrichtung für die Abgase fertig gestellt werden, so das die Fahrzeughalle und der Umkleideraum saniert werden kann. Zudem wird das Gerätelager erweitert. Ein besonders großes Ziel ist außerdem weiterhin das Werben neuer Mitglieder für Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung.

Ortsbrandmeiseter M. Wölbing / Pressesprecherin S. Teumer
Autor: khh

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