Do, 18:51 Uhr
22.01.2015
nnz-Forum: Im Würgegriff der Religionen
Ein Leser der Nordthüringer Online-Zeitungen beschäftigt sich im Forum mit dem Verhältnis von Staat und Kirche in diesem Land...
Ein Imam aus Erfurt brüskiert in meinen Augen einen großen Teil der deutschen Bevölkerung und bekommt auch noch Beifall. Hier zeigt sich, wie der Staat sich immer mehr in den Würgegriff der Religionen begibt.
In einem Zeitungsinterview macht sich ein Bischof aus Erfurt vor allem Sorgen darum, wie Kindern immer mehr der katholische Glaube näher gebracht werden kann, also auch eine Ausweitung der Präsenz katholischer Schulen, und auch aus den Reihen der evangelischen Kirchen ist ähnliches zu hören.
Natürlich zu 85 % durch den Staat finanziert ! Der Staat, auch Thüringen, übergibt immer mehr soziale Dienste an die staatstragenden Religionen und räumt ihnen weitgehende Sonderrechte ein. Widerstand aus der christlich beherrschten Politik ist hier natürlich nicht zu erwarten.
Wen wundert es, dass Vertreter des Islam, der ja nun auch zu Deutschland gehört, gleiches Recht einfordern. Hier wird der Staat aufgefordert, die islamische Religion, natürlich mit staatlichen Geldern, zu fördern. Der Zugriff auf Medienräte und Rundfunkräte gehört inzwischen ebenso zu den Forderungen der Muslim-Verbände in Deutschland. Auf weitergehende Forderungen, die noch kommen werden, möchte ich mich gar nicht mehr einlassen.
Dieser Imam fordert islamischen Religionsunterricht an Thüringer Schulen. Da frage ich mich, welcher islamische Ableger denn hier gelehrt werden soll. Ist hier nicht schon ein Glaubenskrieg in der Deutung des richtigen Islam vorprogrammiert ? Wie weit sollen die Zugeständnisse der Gesellschaft an die Religionen gehen ? Muss sich auch unser Schulsystem an die Forderungen der Religionen anpassen ? Es gibt über 1 Millionen evangelikale Christen in Deutschland und es werden immer mehr. Bekommen diese nun auch so viel Einfluss, mit ihrer kruden Auslegung der Bibel ? Evangelikaler Religionsunterricht an deutschen Schulen ?
Es fehlt muslimischen Kindern, Religion zu lernen", Muslime werden langsam religionslos hier, sind weitere Aussagen dieses Imam. Ist dieses wirklich Aufgabe des Staates, dem abzuhelfen? Dieses sollte sich jeder selbst beantworten. Aufgabe des Staates ist es, die allgemeinen Menschenrechte, das Grundgesetz und humanitäre Grundsätze in unserer Gesellschaft zu lehren, nicht mehr und nicht weniger. Wenn man sich in der Welt umsieht, sind die Religionen von diesen Grundsätzen weit entfernt. Weniger Religion ist mehr und besser für alle Gesellschaften !
Viele Lehrer an deutschen Schulen haben wenig Respekt vor dem Islam", ist eine weitere Aussage dieses Imam aus Erfurt. Diesen Ausspruch möchte ich nicht weiter kommentieren. Er steht in seiner verachtenden Aussage für Teile deutscher Schulen und vor allem ihrer Lehrer, explizit für die Grundeinstellung dieses Vertreters des Islam in Deutschland.
Eckhard Seidel, Nordhausen
Autor: redEin Imam aus Erfurt brüskiert in meinen Augen einen großen Teil der deutschen Bevölkerung und bekommt auch noch Beifall. Hier zeigt sich, wie der Staat sich immer mehr in den Würgegriff der Religionen begibt.
In einem Zeitungsinterview macht sich ein Bischof aus Erfurt vor allem Sorgen darum, wie Kindern immer mehr der katholische Glaube näher gebracht werden kann, also auch eine Ausweitung der Präsenz katholischer Schulen, und auch aus den Reihen der evangelischen Kirchen ist ähnliches zu hören.
Natürlich zu 85 % durch den Staat finanziert ! Der Staat, auch Thüringen, übergibt immer mehr soziale Dienste an die staatstragenden Religionen und räumt ihnen weitgehende Sonderrechte ein. Widerstand aus der christlich beherrschten Politik ist hier natürlich nicht zu erwarten.
Wen wundert es, dass Vertreter des Islam, der ja nun auch zu Deutschland gehört, gleiches Recht einfordern. Hier wird der Staat aufgefordert, die islamische Religion, natürlich mit staatlichen Geldern, zu fördern. Der Zugriff auf Medienräte und Rundfunkräte gehört inzwischen ebenso zu den Forderungen der Muslim-Verbände in Deutschland. Auf weitergehende Forderungen, die noch kommen werden, möchte ich mich gar nicht mehr einlassen.
Dieser Imam fordert islamischen Religionsunterricht an Thüringer Schulen. Da frage ich mich, welcher islamische Ableger denn hier gelehrt werden soll. Ist hier nicht schon ein Glaubenskrieg in der Deutung des richtigen Islam vorprogrammiert ? Wie weit sollen die Zugeständnisse der Gesellschaft an die Religionen gehen ? Muss sich auch unser Schulsystem an die Forderungen der Religionen anpassen ? Es gibt über 1 Millionen evangelikale Christen in Deutschland und es werden immer mehr. Bekommen diese nun auch so viel Einfluss, mit ihrer kruden Auslegung der Bibel ? Evangelikaler Religionsunterricht an deutschen Schulen ?
Es fehlt muslimischen Kindern, Religion zu lernen", Muslime werden langsam religionslos hier, sind weitere Aussagen dieses Imam. Ist dieses wirklich Aufgabe des Staates, dem abzuhelfen? Dieses sollte sich jeder selbst beantworten. Aufgabe des Staates ist es, die allgemeinen Menschenrechte, das Grundgesetz und humanitäre Grundsätze in unserer Gesellschaft zu lehren, nicht mehr und nicht weniger. Wenn man sich in der Welt umsieht, sind die Religionen von diesen Grundsätzen weit entfernt. Weniger Religion ist mehr und besser für alle Gesellschaften !
Viele Lehrer an deutschen Schulen haben wenig Respekt vor dem Islam", ist eine weitere Aussage dieses Imam aus Erfurt. Diesen Ausspruch möchte ich nicht weiter kommentieren. Er steht in seiner verachtenden Aussage für Teile deutscher Schulen und vor allem ihrer Lehrer, explizit für die Grundeinstellung dieses Vertreters des Islam in Deutschland.
Eckhard Seidel, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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