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Sa, 14:12 Uhr
24.01.2015

Schließungspläne von Tranter in Artern

Landkreis im Vorfeld nicht informiert, Landrätin erklärt Angelegenheit zur Chefsache, so eine Meldung aus dem Landratsamt Kyffhäuserkreis

Mit großer Bestürzung und Enttäuschung hat der Kyffhäuserkreis die Pläne zur Schließung von Tranter am Standort Artern zur Kenntnis genommen. Das Unternehmen hat den Landkreis hierüber im Vorfeld nicht informiert. Auch seitens des Thüringer Wirtschaftsministeriums bzw. der IHK gab es hierzu keine Hinweise. Vermutlich wurden beide Partner von dieser Nachricht ebenfalls überrascht.

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Frau Landrätin Hochwind erklärte die Angelegenheit umgehend zur Chefsache. Bereits heute wird sie den direkten Kontakt ins Wirtschaftsministerium herstellen. In den kommenden Tagen werden dann Gespräche mit der Agentur für Arbeit, der IHK, Gewerkschaften und ansässigen Unternehmen folgen.

Zentrales Ziel des Landkreises ist der Erhalt des Tranter-Standortes in Artern. Sollte dies nicht gelingen, wird der Kyffhäuserkreis die Vermittlung der Beschäftigten in andere Unternehmen der Region unterstützen.

"Ich möchte, dass die Mitarbeiter und deren Familien im Kyffhäuserkreis eine Chance erhalten und unseren Landkreis nicht verlassen!", so die Landrätin. Bereits am Montag wird sie hierzu mit den betroffenen Kolleginnen und Kollegen vor Ort bei einem Firmenbesuch das Gespräch suchen. Bis dahin sollen erste Ergebnisse zu Zukunftschancen vorliegen.
Zur Abarbeitung der damit verbundenen Aufgaben wurde in der Kreisverwaltung ein Krisenstab gebildet. Dieser hat seine Arbeit bereits aufgenommen.

Die Landrätin hatte das Unternehmen letztmals 2013 besucht. Damals werden ihr Pläne für eine Konzentration am Standort Artern vorgestellt. Auch beim letzten direkten Kontakt mit dem Unternehmen Im Sommer letzten Jahres gab es keinerlei Hinweise auf mögliche Schließungspläne.
Autor: khh

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