Do, 13:14 Uhr
29.01.2015
Arbeitsmarkt-Reaktionen (1)
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt bleibt, trotz des saisonalen Anstiegs, für dieses Jahr hoffnungsvoll. 98.600 Arbeitslose – 13.795 mehr als im Dezember 2014 – meldete die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen. Dazu das Statement der Wirtschaft...
Die Arbeitslosenquote liegt bei 8,5 Prozent. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres (8,9 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit aber um 5.396 Personen gesunken.
Die Erholung am Thüringer Arbeitsmarkt legt erwartungsgemäß erst einmal eine Winterpause ein, kommentiert Erfurts IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser die aktuellen Zahlen. Dies sei jedoch kein Grund zu Pessimismus. Wie in den vergangenen Jahren dürfte sich die Situation im Frühjahr wieder deutlich verbessern.
Allerdings müssen wir uns darauf einstellen, dass der Beschäftigungszuwachs nicht mehr die Dimensionen der vergangenen Jahre annimmt, so Grusser. Aufgrund der recht unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien die Unternehmer gezwungen, ihre Personalplanungen zu überdenken. Die Regelungen zum Mindestlohn und die damit verbundenen Bürokratiebelastungen würden dazu nicht unwesentlich beitragen. Gerade gering Qualifizierte, die auch jetzt schon vom Beschäftigungsaufbau wenig profitierten, hätten es nun noch schwerer, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
Autor: redDie Arbeitslosenquote liegt bei 8,5 Prozent. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres (8,9 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit aber um 5.396 Personen gesunken.
Die Erholung am Thüringer Arbeitsmarkt legt erwartungsgemäß erst einmal eine Winterpause ein, kommentiert Erfurts IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser die aktuellen Zahlen. Dies sei jedoch kein Grund zu Pessimismus. Wie in den vergangenen Jahren dürfte sich die Situation im Frühjahr wieder deutlich verbessern.
Allerdings müssen wir uns darauf einstellen, dass der Beschäftigungszuwachs nicht mehr die Dimensionen der vergangenen Jahre annimmt, so Grusser. Aufgrund der recht unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien die Unternehmer gezwungen, ihre Personalplanungen zu überdenken. Die Regelungen zum Mindestlohn und die damit verbundenen Bürokratiebelastungen würden dazu nicht unwesentlich beitragen. Gerade gering Qualifizierte, die auch jetzt schon vom Beschäftigungsaufbau wenig profitierten, hätten es nun noch schwerer, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.