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Fr, 09:48 Uhr
30.01.2015

Sterben Innenstädte durch Onlinehandel langsam aus?

Inhaber vieler kleiner lokaler Geschäfte äußern sich besorgt hinsichtlich ihrer Zukunft. Kleine Einzelhandelgeschäfte sehen sich gleich mehrfach in Bedrängnis...


Da wäre etwa der Konurrenzdruck durch große Vertriebsketten, Discounter, Outletcenter und Co auf der einen Seite, während man auf der anderen Seite insbesondere durch den Onlinehandel unter Druck gesetzt wird. Unterm Strich führt diese Konkurrenzssituation dazu, dass an der Preisschraube gedreht werden muss - so weit, bis sich der eigene Laden eventuell kaum mehr rechtnet, so zumindest die Befürchtung.

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Dabei ist es in der Tat so, dass derjenige, der online shoppt, gerade was den Preis und die Produktauswahl angeht, schier grenzenlose Möglichkeiten zur Verfügung hat. Hier gibt es Preissuchmaschinen, Schnäppchenblogs, Vergleichsportale, Onlinediscounter und vieles mehr, was in direkte Konkurrenz zum lokalen Handel tritt und womit man sich als Einzelhändler messen lassen muss.

Da sich erhebliche Teile des Handels ins Internet verlagern, bietet so manch eine Innenstadt inzwischen ein eher trostloses Bild. Als Auslöser und "Schuldigen" hat man schnell den Onlinehandel identifiziert, so auch heise.de in einem interessanten Artikel vor einiger Zeit. Dies betrifft gerade mittelgroße Städte, deren Zentren nicht unbedingt alle Fassetten eines lokalen Einkaufs für den Verbraucher abdecken, während es in den Zentren der wirklich großen Städte, bzw. In den Toplagen noch etwas besser aussieht, da es hier auf der einen Seite eine größere lokale Zielgruppe und auf der anderen Seiten die ganze Bandbreite an Geschäften gebündelt gibt. Alles in allem sind die Umsatzzahlen lokaler Fachgeschäfte jedoch oftmals im Rückgang.

Allerdings gibt es nicht nur jene Einzelhändler, die sich nur auf die negativen Auswirkungen fokussieren, die das Internet auf sie haben kann. Vielemehr versucht so manch einer durch Fachberatung, Kompentenz und das Argument der sofortigen Verfügbarkeit zu punkten. Projekte wie locafox.de zeigen, dass sich dabei Online und Offline nicht Zwangs-weise ausschließen müssen, beziehungsweise, dass das Internet nicht nur negativen Einfluss auf den lokalen Handel haben muss. Hierbei handelt es sich um eine Internet-Shoppingsuchmaschine, die zum Ziel hat, Produkte nicht im Web selbst, sondern im lokalen Handel in der Nähe aufzuspühren. Basierend auf dem eigenen Standort wird somit ermittelt, wo genau ein Produkt gekauft werden kann, was natürlich auch und gerade in Form ener App Sinn ergibt.

Solche und andere Ansätze, wie etwa die Rege Nutzung von Social Media, Google Places oder die Teilnahme an Bewertungsportalen wie Yelp und Co zeigen, dass das Internet für den alteingesessenen Lokalhandel auch alles andere als negativ sein kann, wenn man es richtig zu nutzen weiß.
Autor: red

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