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So, 18:43 Uhr
01.02.2015

Forum: Berührt und feuchte Augen

Der Leserbrief von Andrea Meißner hat mich und meinen Freundeskreis sehr berührt, in verschiedenster Weise. Um 1955 geboren, also heute um die 60 Jahre, haben wir in den 25 Jahren nach der Wende ähnliches erlebt. Berichtet Ilona Menge...


Insolvenzen, neue Arbeitsstellen, Hartz IV, Ein-Euro-Jobs bis hin zu 450 Euro Jobs. Wir wurden teilweise durchgereicht, im bildlichen Sinn. Von diesen Schicksalen hört man, vergleichsweise wenig, in den Medien. Diese Schicksale scheinen nicht in die von der Politik vorgegebene Erfolgsgeschichte der 25 Jahre nach der Wende zu passen.

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Das erinnert mich auch aktuell an die Diskussionen um den Euro. Man ist bemüht, nur Erfolgsgeschichten über die Mitgliedsländer des Euro zu verbreiten. Wirtschaftswachstum, Wirtschaftswachstum und nochmal Wirtschaftswachstum...

Aber woher soll Wirtschaftswachstum kommen, wenn in manchen Euro-Ländern kaum Industrie vorhanden ist? So wie es aussieht, geht es heute vielen Menschen in Südeuropa schlechter. Und wir haben kaum Zinsen auf unsere Sparguthaben und Lebensversicherungen werden künftig geringere Überschussbeteiligungen auszahlen, aber wahrscheinlich nicht nur Lebensversicherungen.... Diese Themen werden in den Medien nicht gerade offensiv diskutiert.....
Ilona Menge, Nordhausen
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Leser X
02.02.2015, 09:22 Uhr
Da haben Sie Recht, Frau Menge
Unsere Leitmedien erfüllen einen bestimmten politischen Auftrag, genau so, wie wir das von früher her noch kennen.

Einzelschicksale, selbst wenn sie so vereinzelt nicht sind, passen nicht in das gezeichnete Bild des Bündnisses aus Politik und Journaille. Schließlich geht es darum, ein System gesund zu predigen, das längst abgewirtschaftet hat.

Das kann sich erst ändern, wenn die Masse der Gedemütigten die Stimme erhebt. Solange zwei Drittel noch satt und zufrieden sind, bleibt alles wie es ist oder es "verschlimmbessert" sich noch...
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