Mi, 22:55 Uhr
04.02.2015
Interessanter Vortrag über Spreewald
Die Gruppe vom Wohnbezirk 4 der VS in Sondershausen erlebte wieder einen sehr interessanten Nachmittag, wie kn erfahren hat...
Zuerst begrüßte die Vorsitzende Christa Groß alle Anwesenden und Gäste und gab anschließend aktuelle Informationen für die Gruppe bekannt.
Sie wertete in der Gruppe auch die Delegiertenversammlung der VS am letzten Samstag mit Neuwahlen aus. Anschließend verabschiedete sie Erika Gigowski mit einem Blumengeschenk aus dem Vorstand nach 30jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit. Frau Gigowski scheidet aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand aus, bleibt der Gruppe aber auch weiterhin zu etlichen Veranstaltungen erhalten und treu.
Nach der Kaffeetafel leitete Herr Rudi Schmidt mit interessanten Fakten und Daten seinen Vortrag über den Spreewald ein. Der Spreewald im Land Brandenburg gelegen, etwa eine Autostunde südöstlich von Berlin, umfasse eine Territorium von etwa 500 km² und habe etwa 1570 km Wasserwege. Er beherbergt den größten Erlen – Auen – Wald. Im 7. Jahrhundert brachten Slaven mit der ersten Besiedlung die auch heute noch bekannten und berühmten Gurken mit. Diese wurden seit dem 16. Jahrhundert in großem Anbau angebaut.
Der Spreewald ist auch ein Biosphären-Reservat in dem das Verständnis der Beziehung Mensch und Natur intakt sein muss. Die große Besiedlung begann etwa im 12. Bis 13 Jahrhundert bereits, wo auch schon neben Gurken, Gewürze, Meerrettich angebaut wurden. In dem Gebiet seien etwa 18000 Tier- und Pflanzenarten erfasst. Etwa 900 Pflanzenarten, von denen leider schon 150 Arten auf der Roten Liste der bedrohten Arten stehen. Heute leben dort etwa 50.000 Menschen, die auch ihre eigene sorbische Lebensart, Kultur und Brauchtum, Sprache usw. pflegen.
Im zweiten Teil folgte ein Film über die Leute und das Leben in der Region, aber auch mit vielen wunderbaren Natur- und Tieraufnahmen. Viele dieser dort gezeigten Tiere bekommt der Tourist ja so gar nicht zu sehen. Das ist auch gut so, da können diese Tiere unter anderem ungestört auch ihre Brutpflege betreiben. Leider hinterlässt auch hier der Eingriff des Menschen in die Natur und die Veränderung im Umfeld ihre Spuren, siehe auch Braunkohletagebaue. Von den Schwarzstörchen gebe es dort nur noch drei Paare, die hier heimisch seien und auch brüteten. Das ist leider nur ein Beispiel einer längeren Liste. Aber in dem Film wurde auch deutlich gemacht, dass in dieser Region versucht wird, so behutsam wie möglich mit der Natur und ihrer Hege und Pflege umzugehen.
Zum besonderen Schutz wurde der Spreewald auch in das UNESCO Welt-Kulturerbe aufgenommen, ein richtiger Schritt, wie auch ich finde.
Leider geht auch so ein interessanter Nachmittag zu Ende.
In 14 Tagen, also am 17. Februar, feiert der WB 4 wieder den alljährlichen Fasching (Hutfasching oder besser Kostüm) mit schönem Programm, Höhepunkten und Überraschungen. Außerdem bitten wir alle Teilnehmer um ein kleines Päckchen für die Trödeltombola – bitte unbedingt in neutrales Zeitungspapier einwickeln.
Text und Fotos: Thomas Leipold
WB 4
Autor: khhZuerst begrüßte die Vorsitzende Christa Groß alle Anwesenden und Gäste und gab anschließend aktuelle Informationen für die Gruppe bekannt.
Sie wertete in der Gruppe auch die Delegiertenversammlung der VS am letzten Samstag mit Neuwahlen aus. Anschließend verabschiedete sie Erika Gigowski mit einem Blumengeschenk aus dem Vorstand nach 30jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit. Frau Gigowski scheidet aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand aus, bleibt der Gruppe aber auch weiterhin zu etlichen Veranstaltungen erhalten und treu.
Nach der Kaffeetafel leitete Herr Rudi Schmidt mit interessanten Fakten und Daten seinen Vortrag über den Spreewald ein. Der Spreewald im Land Brandenburg gelegen, etwa eine Autostunde südöstlich von Berlin, umfasse eine Territorium von etwa 500 km² und habe etwa 1570 km Wasserwege. Er beherbergt den größten Erlen – Auen – Wald. Im 7. Jahrhundert brachten Slaven mit der ersten Besiedlung die auch heute noch bekannten und berühmten Gurken mit. Diese wurden seit dem 16. Jahrhundert in großem Anbau angebaut.
Der Spreewald ist auch ein Biosphären-Reservat in dem das Verständnis der Beziehung Mensch und Natur intakt sein muss. Die große Besiedlung begann etwa im 12. Bis 13 Jahrhundert bereits, wo auch schon neben Gurken, Gewürze, Meerrettich angebaut wurden. In dem Gebiet seien etwa 18000 Tier- und Pflanzenarten erfasst. Etwa 900 Pflanzenarten, von denen leider schon 150 Arten auf der Roten Liste der bedrohten Arten stehen. Heute leben dort etwa 50.000 Menschen, die auch ihre eigene sorbische Lebensart, Kultur und Brauchtum, Sprache usw. pflegen.
Im zweiten Teil folgte ein Film über die Leute und das Leben in der Region, aber auch mit vielen wunderbaren Natur- und Tieraufnahmen. Viele dieser dort gezeigten Tiere bekommt der Tourist ja so gar nicht zu sehen. Das ist auch gut so, da können diese Tiere unter anderem ungestört auch ihre Brutpflege betreiben. Leider hinterlässt auch hier der Eingriff des Menschen in die Natur und die Veränderung im Umfeld ihre Spuren, siehe auch Braunkohletagebaue. Von den Schwarzstörchen gebe es dort nur noch drei Paare, die hier heimisch seien und auch brüteten. Das ist leider nur ein Beispiel einer längeren Liste. Aber in dem Film wurde auch deutlich gemacht, dass in dieser Region versucht wird, so behutsam wie möglich mit der Natur und ihrer Hege und Pflege umzugehen.
Zum besonderen Schutz wurde der Spreewald auch in das UNESCO Welt-Kulturerbe aufgenommen, ein richtiger Schritt, wie auch ich finde.
Leider geht auch so ein interessanter Nachmittag zu Ende.
In 14 Tagen, also am 17. Februar, feiert der WB 4 wieder den alljährlichen Fasching (Hutfasching oder besser Kostüm) mit schönem Programm, Höhepunkten und Überraschungen. Außerdem bitten wir alle Teilnehmer um ein kleines Päckchen für die Trödeltombola – bitte unbedingt in neutrales Zeitungspapier einwickeln.
Text und Fotos: Thomas Leipold
WB 4



