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Sa, 09:06 Uhr
14.02.2015

Freiwillige suchen Leben im All

Beweise für außerirdisches Leben sind in den nächsten 20 Jahren möglich, erklärten vor kurzem amerikanische Wissenschaftler vor dem US-Kongress. Und Sie, liebe Leser der Nordthüringer Online-Zeitungen, können danach suchen...


Maßgeblichen Anteil daran haben mehr als 1,5 Millionen Freiwillige, die Computer zur Auswertung von Funksignalen aus dem All zur Verfügung stellen. Allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligen sich zurzeit mehr als 160.000 Personen an der Suche, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit.

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Forscher der Universität Berkeley lassen gewaltige Datenmengen aus dem Weltraum auswerten. Da kein Computer der Erde hierfür groß genug ist, wurde eine spezielle Software entwickelt, die jeder auf seinem Rechner installieren kann. Sie sorgt dafür, dass Funksignale aus dem All immer dann ausgewertet werden, wenn der Rechner gerade nicht genutzt wird. Über 3,5 Millionen Computer wurden bisher von den Freiwilligen bereitgestellt. Einen Beweis für die Existenz außerirdischen Lebens gibt es bislang noch nicht. Die Wissenschaftler haben aber bestimmte Regionen im All entdeckt, die jetzt gezielt untersucht werden.

Viele Freiwillige stellen nicht nur ihre Rechner zur Verfügung, sondern äußern sich auch zu aktuellen Themen der Außerirdischen-Suche. Anfang Februar 2015 lehnten sie in einer Mitteilung Pläne von Forschern ab, Funksignale von der Erde in den Weltraum zu senden. Sie befürchten, dass die Signale von feindlichen Intelligenzen empfangen werden und fordern eine weltweit geführte Debatte, bevor auch nur ein Signal versendet wird.

Über VoluNation: VoluNation ist Spezialist für weltweite Freiwilligenarbeit. Neben einem umfassenden Beratungsangebot bietet VoluNation kurzfristig buchbare Freiwilligenprojekte in mehreren Staaten Afrikas, Asiens und Südamerikas an. Weitere Informationen sind im Internet unter www.VoluNation.com erhältlich.
Autor: red

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
14.02.2015, 09:51 Uhr
Erst Leben auf der Erde sichern....
bevor wir auf die Suche nach Außerirdischen gehen. Ich halte es für fragwürdig, viel Geld für die Suche nach Leben auf anderen Himmelskörpern auszugeben, die noch dazu für uns unerreichbar sind, währenddessen wir Menschen hier auf der Erde durch unsere Wirtschaftsweise die höchste Ausrottungsrate seit den Dinosauriern praktizieren. Hier stimmt die Verhältnismäßigkeit wie so oft nicht.
Paulinchen
14.02.2015, 20:03 Uhr
Nun...
...die Dinosaurier wurden zwar nicht von uns Menschen ausgerottet, aber sonst gibt's für den Beitrag meine volle Zustimmung Herr Schwarzberg.
Real Human
15.02.2015, 08:13 Uhr
Wo ist E.T. – Der Außerirdische – abgeblieben?
Es finde es ermutigend, dass eine kleine lokale Online-Zeitung wie die nnz, die sich – pflichtgemäß aber auch durchaus leidenschaftlich – normalerweise hauptsächlich mit sehr bürgernahem Gezänk beschäftigt, auch gern überregionale Themen aufgreift. Kann der Blick noch weiter schweifen als in den Kosmos?

Herr Schwarzberg stellt die ökonomische Verhältnismäßigkeit dieses In-die-weite-Ferne-Schweifens angesichts der irdischen Probleme zurecht in Frage. Und doch zeigen die von ihm erwähnten Dinosaurier, wie schnell ein außerirdischer Zufall alles irdische Gegacker zu einer sehr nebensächlichen Fußnote des kosmischen Geschehens machen kann.

Dennoch halte ich, wie Herr Schwarzberg, ein Zuviel an Investition in SETI (Suche nach extraterrestrischer Intelligenz) für Geldverschwendung, allerdings aus einem ganz speziellen Grund:

Denn wenn es E.T. (http://de.wikipedia.org/wiki/E.T._–_Der_Außerirdische) wirklich geben würde, wäre seine Zivilisation der unsrigen sehr weit voraus und hätte sicher schon Kontakt mit uns aufgenommen. Es sei denn, sie wäre eiskalt und gleichgültig gegenüber dem millionenfachen tierischen und menschlichen Leid – genauso wie der angeblich so allwissende, gütige und allmächtige Gott der Juden, Christen und Muslime.

Wenn wir uns die Frage stellen, warum sich weder ein „E.T.“ noch ein „Gott“ um uns schert – genau, wie wir uns fast nicht um die Tausenden kümmern, die jährlich auf der Flucht vor Verfolgung und Elend im Mittelmeer ersaufen – kommen wir schnell ins Reich der Spekulationen.

Irgendetwas muss also mit „E.T.“ bei seiner Evolution vom Affen-E.T. zum Super-E.T. passiert sein!

Allen, die sich dafür interessieren, empfehle ich zum Darüber-Nachdenken ein preiswertes und kurzweilig zu lesendes Büchlein von Maarten Keulemans: „Exit Mundi – Die besten Weltuntergänge“. Gebraucht ist es schon für unter 1 € (zuzgl. Versandk.) zu haben. Auf den Seiten 251 bis 264 gibt er dazu eine atemberaubende Theorie zum Besten. In dem Buch geht es nicht um irgendwelchen Tolkienschen Fantasy-Quark. Es werden keine physikalischen Gesetze verletzt. Alles ist theoretisch möglich. Man/Frau sollte allerdings eine klitzekleine Neigung zu Philosophie in sich tragen. Spannender als jede Kirchenpredigt ist es allemal.

Weitere Fährten:

• „Fermi-Paradoxon“ (Googeln!)
• Ray Kurzweil: „Menschheit 2.0“ (Der „Typ“ ist übrigens „Director of Engineering“ bei Google!)
• Bernd Vowinkel: „Maschinen mit Bewusstsein“
• Nick Bostrom: „Superintelligenz“ (Ist aber ziemlich anspruchsvoll!)
Real Human
15.02.2015, 08:45 Uhr
Nachtrag zu „E.T.“ für ungeduldige Interessierte:
https://www.youtube.com/watch?v=_FVvL2abINQ

(Mit Mikrochips im Gehirn kann ich mich nicht so anfreunden. Aber viele vollkommen blinde Menschen setzen schon heute berechtigte kleine Hoffnungen in künstliche Netzhautimplantate!)
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