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Di, 10:53 Uhr
17.02.2015

Einzelhandel mit Umsatzplus

Der Thüringer Einzelhandel ging mit einem Umsatzzuwachs von zwei Prozent aus dem vergangenen Jahr. Besonders im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik legten die Einzelhändler zu, meldet das statistische Landesamt...

Der Thüringer Einzelhandel (ohne Kraftfahrzeughandel) konnte im Jahr 2014 nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik einen nominalen Umsatzzuwachs (zu jeweiligen Preisen) von zwei Prozent erzielen. Der reale Umsatz (d. h. unter Ausschaltung der Preisentwicklung), lag um 1,4 Prozent über dem Vorjahresniveau.

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Im Monat Dezember erreichten die Thüringer Einzelhandelsunternehmen im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Umsatzplus von nominal 3,5 Prozent und real 3,9 Prozent. Die Beschäftigung im Thüringer Einzelhandel lag im Jahr 2014 auf Vorjahresniveau.

Im bundesweiten Durchschnitt stiegen die Einzelhandelsumsätze im Jahr 2014 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes nominal um 1,7 Prozent und real um 1,4 Prozent.
In den Branchen des Thüringer Einzelhandels verlief die Umsatzentwicklung im Jahr 2014 sehr unterschiedlich.

Eine günstige Entwicklung verbuchte etwa der Einzelhandel mit Informations- und Kommunikationstechnik mit einem Umsatzplus nominal von 2,1 Prozent und einem realen Umsatzplus von 7,3 Prozent. In diesem Bereich hat insbesondere der Einzelhandel mit Telekommunikationsgeräten zugelegt (nominal + 12,4 Prozent, real + 21,3 Prozent).

Auch im „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“ (zu dem u.a. der Facheinzelhandel mit Bekleidung, der Facheinzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und die Augenoptiker gehören) stiegen die Umsätze im Jahr 2014 um nominal 2,9 Prozent und real um 1,2 Prozent. Hier konnten insbesondere die Augenoptiker deutliche Umsatzzuwächse erzielen (nominal +14 Prozent, real +12,7 Prozent).

Sehr auffällig ist im Jahr 2014 der weitere Vormarsch des „Einzelhandels nicht in Verkaufsräumen“, hier insbesondere der Internet- und Versandhandel (nominal + 45,9 Prozent, real + 46,6 Prozent). Zu beachten ist hierbei, dass der Internet- und Versandhandel seine Sortimente in den letzten Jahren erheblich ausgedehnt hat. Zudem nutzen immer mehr Einzelhändler mehrere Vertriebswege gleichzeitig, um Kunden zu erreichen.

Eine ungünstige Umsatzentwicklung nahm im Jahr 2014 der „Einzelhandel mit Motorkraftstoffen“. Die Umsätze der Tankstellen lagen -auch bedingt durch die Preisentwicklung- nominal um 10,2 Prozent niedriger als im Jahr zuvor, das reale Umsatzminus betrug hier 7,1 Prozent.
Autor: red

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