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Mi, 17:28 Uhr
18.02.2015

Kreisausschuss für Erhalt des Bahnhaltes in Reinsdorf

Der Kreisausschuss des Kreistags Kyffhäuserkreis hatte heute einen Eilantrag auf dem Tisch. Hier kn mit den Einzelheiten...

Den Eilantrag hatten die Fraktion SPD/Grüne und Die Linke gemeinsam eingebracht. Der er nicht in der Tagesordnung stand, stellte der Kreisausschuss erst mal einstimmig fest, dass der Eilantrag gerechtfertigt ist, weil man nicht bis zur nächsten Kreisausschusssitzung oder Kreistagssitzung warten kann.

Der Kreisausschuss bestätigte einstimmig den Beschlussantrag.
"Der Kreisausschuss des Kreistages des Kyffhäuserkreises fordert die Landesregierung auf, den Wegfall des Bahnhaltes Reinsdorf (bei Artern) rückgängig zu machen."

Man war sich einig, so auch der Standpunkt der Verwaltung, dass der Bahnhaltepunkt für die Erreichbarkeit der "Hohen Schrecke" und der gesamten dortigen Region erforderlich sei. Auch die Naturstiftung David hatte schon öffentlich gegen die Schließung protestiert, kn berichtete.

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Hintergrund

Der 4. Nahverkehrsplan für den Schienen-
personennahverkehr im Freistaat Thüringen listet künftig wegfallende Bahnhalte auf. Als Hauptgrund wird die niedrige Auslastung genannt.
Einer dieser Bahnhalte ist Reinsdorf (Artern) im Kyffhäuserkreis. Im Fall dieses Bahnhaltes gebe es täglich nur 19 Ein- und Aussteiger.
Außerdem sei kein Fußweg vor Ort und der Wegfall bringe Beschleunigungseffekte für die Linie Erfurt-Sangerhausen. Als frühester Zeitpunkt für den Wegfall wird Dezember 2015 genannt.

Der Ort Reinsdorf liegt am Waldgebiet Hohe Schrecke (Naturschutzgroßprojekt). Hier werden derzeit mit großem finanziellem Aufwand wichtige Grundlagen für einen naturnahen Tourismus gelegt. Vor allem wird das Wander- und Radwegenetz optimiert. Der Bahnhof Reinsdorf spielt hierbei eine wichtige Rolle (z. B. ist auf vielen derzeit in der Herstellung befindlichen neuen Wanderwegschildern der Bahnhof Reinsdorf als Zugangsstelle für den ÖPNV ausgewiesen).

Aktuell ist das Reisendenpotenzial zwar gering, durch die geplante touristische Entwicklung des Gebietes wird es jedoch einen zunehmenden Bedarf geben. Die Hohe Schrecke soll zukünftig als „Nationale Naturlandschaft“ und als „Fahrziel Natur“ bundesweit beworben werden. Für Letzteres ist eine gute Erreichbarkeit des Gebietes mit der Bahn eine wichtige Voraussetzung. Deshalb muss der Bahnhalt bleiben.
Autor: khh

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