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So, 13:46 Uhr
22.02.2015

Auch an anderen Wegstrecken nachrüsten

Der eigentlich für Radfahrer gebaute Untrut-Werra-Radweg (UWR) entwickelt sich immer mehr zum geeigneten Spazierweg...

Zwischen Berka Bahnhof und Bad Frankenhausen kam bei einer Fahrt über den neuen Weg mit dem Zählen kaum noch mit. Waren es fünf oder doch gar sechs Sitzgruppen, die auf diesem Wegabschnitt standen? Zwei werden sogar mit Informationstafeln ausgerüstet.

Auch an anderen Wegstrecken nachrüsten (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Auch an anderen Wegstrecken nachrüsten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Noch genießen die Radfahrer nicht die schöne Aussicht, die sich bei schönerem Wetter hoch über der Verbindungsstraße zwischen Rottleben und Bendeleben bietet. Aber vor allem Fußgänger entdecken immer mehr den Reiz dieses Weges.

Letzten Sonntag waren zwischen Berka und Bad Frankenhausen fast 40 Spaziergänger (viele mit Hunden) unterwegs und genossen die Ruhe zwischen den Ortschaften ohne lästigen Fahrzeugverkehr durch Autos.

Aber auch die Zahl der Sitzgruppen weckt Begehrlichkeiten. Zwischen Sondershausen und Ebeleben sieht es mit aufgestellten Sitzmöglichkeiten da völlig "mau" aus, sieht man mal von älteren Modellen ab, die nicht im Zusammenhang von Radwegen gebaut wurden, zum Beispiel im Park von Thalebra.

Kn befragte den Tourismusverantwortlichen des Landratsamtes Kyffhäuserkreises, Matthias Deichstetter, wie es weiter gehen soll.
Bisher gehörten solche Sitzgruppen nicht zu den "Dingen" die von Land oder Bund gefördert werden. Die zwischen Berka und Bad Frankenhausen aufgestellten Sitzgruppen wurden jetzt aus dem Regionalbudget finanziert.

Wie kn auf Nachfrage bei Deichstetter erfuhr, laufen Planungen, dass weitere Sitzgruppen jetzt auch an weiteren Wegabschnitten des UWR aufgestellt werden sollen. Auch sollen neuerdings solche Sitzgruppen förderfähig sein.

Eine gleichmäßige Ausstattung eines solchen Radweges, der ein Tourismusmagnet werden soll ist sicher wichtig, denn es ist nicht vorteilhaft, wenn nur auf einigen Wegabschnitten solche gute Ausstattung herscht.

Vor allem sollten an Kreuzungspunkten des UWR mit regionalen Radwegen größere Informationstafeln stehen, damit man weiß, wohin man noch fahren kann, so an den Abzweigen des "Radweges Rund um Sondershausen" (Rus) mit den Auffahrten zum Possen!
Autor: khh

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