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Di, 11:21 Uhr
24.02.2015

Konkurrenz für Café Pille?

Gestern gab es in einer Einwohnerversammlung in Sondershausen von der Stadtverwaltung eine Information zum Sachstand Hauptbahnhof Sondershausen...

Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und Bauamtsleiter Manfred Kucksch informierten in der Einwohnerversammlung für die Wohngebiete Bebra, Franzberg und Jechaburg, wie es am Hauptbahnhof Sondershausen weitergehen soll.

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Die Bahn benötigt das Gebäude, das unter Denkmalsschutz steht, nicht mehr. Selbst für den jetzigen Bahnbetrieb ist nur noch ein kleiner Raum notwendig. Wenn die Pläne zur Beschleunigung der Strecke Erfurt - Nordhausen realisiert werden (ursprünglich 2020, aber wohl erst ab 2022) dann wird sogar alles aus der Ferne gesteuert, wahrscheinlich aus Leipzig.

Geschmunzelt wurde im Raum, als Zahlen der Bahn verkündet wurden, wonach man von Sondershausen bis Nordhausen nur acht Minuten brauchen werde. Selbst die früher mal angekündigten 11 Minuten sehen viele Bürger als nicht realistisch an.

Diese Beschleunigung hat seinen Preis. Deshalb plant ja die Bahn, viele Haltepunkte auf der Strecke zwischen Erfurt und Nordhausen zu schließen. Kreyer und Kucksch konnten noch keine Entwarnung geben, dass die fünf ins Auge gefasste zu schließende Haltepunkte (u.a. Großfurra, Hohenebra usw.) erhalten werden können. Wir kämpfen darum.

Die Bürger mahnten an, dass bei anderen Abfahrtszeiten auch der Bustakt im ÖPNV geändert werden muss. Hier sei aber besonders das Landratsamt in der Pflicht, denn dort wird der ÖPNV koordiniert.

Kreyer und Kucksch kündigten allerdings an, dass es noch in diesem Jahr Bauarbeiten der Bahn am Bahnübergang (Modernisierung) Großfurra geben wird. Die Bauarbeiten werden rund 600.000 Euro betragen. Entsprechend gesetzlichen Regelungen ist die Stadt Sondershausen verpflichtet, sich an den Kosten zu beteiligen.

Dann ging es natürlich auch um das Bahnhofsgebäude, dass die Bahn aus den Versteigerungen herausgenommen hat, obwohl man es ja nicht mehr braucht.
Die Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) hat ein Konzept entwickelt, dass in den oberen Etagen Wohnungen untergebracht werden sollen. Genutzt werden soll das Gebäude auch für eine Gaststätte, eine Fahrrad Werkstatt/mit Ausleihe (wegen des Unstrut-Werra-Radweges) und eventuell ein Café mit Schokoladenherstellung.

Ob so ein Café sich rentieren wird, hat Kreyer seine Zweifel angedeutet zumal ja in den nächsten Tagen das Café Pille öffnen wird. Kucksch verriet schon mal den Termin, 6. März 2015. Auch hinsichtlich der Fahrradausleihe konnte Kreyer eine gewisse Skepsis nicht unterdrücken, denn den hatte die FAU schon mal an gleicher Stelle.

Hauptbahnhof (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Hauptbahnhof (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Hier noch der Hauptbahnhof, als die FAU ihre Fahrradausleihe hatte.

Und die geschätzten rund zwei Millionen Euro muss ein privater Investor erst mal aufbringen. Die Stadt hat ihren Teil geleistet, in dem des das Gebiet rund um den Bahnhof zum Fördergebiet erklärte, dass einem möglichen Investor Kosten sparen würde.

Auch zum denkmalgeschützten Wasserturm gibt es nicht viel Neues zu berichten. Ein Privatmann zeigt Interesse oben eine Wohnung einzurichten, aber konkrete Pläne scheinen nicht vorzuliegen.
Autor: khh

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