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Do, 16:32 Uhr
26.02.2015

Neues aus Berlin (17)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Johannes Selle (CDU) zum Thema: „Assistierte Ausbildung“ . Selle: Kein junger Mensch soll zurückbleiben. Koalition bringt Förderinstrumente für Jugendliche mit hohem Unterstützungsbedarf auf den Weg ...

Die Koalitionsfraktionen haben den Weg für das neue Instrument der Assistierten Ausbildung und eine Ausweitung der ausbildungsbegleitenden Hilfen frei gemacht. Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Johannes Selle.

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Die bereits in einigen Bundesländern erfolgreich erprobte „Assistierte Ausbildung“ wurde von der Union erweitert. Damit können neben lernbeeinträchtigten und sozial benachteiligten jungen Menschen künftig auch diejenigen gefördert werden, die aufgrund besonderer Lebensumstände eine betriebliche Ausbildung nicht beginnen, fortsetzen oder erfolgreich abschließen können. Bund und Länder bzw. Kommunen oder die Wirtschaft finanzieren in diesen Fällen das Instrument je hälftig und stimmen die Förderkonzepte passgenau aufeinander ab. In der Kofinanzierung liegt die große Chance, regionalen Besonderheiten und Erfahrungen sowie der gemeinsamen Verantwortung für die jungen Menschen Rechnung zu tragen und die Zielgruppe zu vergrößern.

Mit der Assistierten Ausbildung setzt die Koalition ein wichtiges Signal für die Ausbildungsgarantie und geht auch einen weiteren Schritt in Richtung Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Sie kann mit ausbildungsbegleitenden Hilfen und den Berufseinstiegsbegleitern vernetzt werden.

Die Jugendlichen werden von sozialpädagogisch geschulten Assistenten unterstützt sowie in die Betriebe begleitet. Die Assistenten stehen bei Bedarf auch den Arbeitgebern zur Seite.

Die neuen Regelungen zur Assistierten Ausbildung und den ausbildungsbegleitenden Hilfen sollen am 1. Mai 2015 in Kraft treten, um bereits im kommenden Ausbildungsjahr 2015/2016 greifen zu können.“

„In meinem Wahlkreis wurde ich mehrfach auf diese Thematik angesprochen und bin froh, dass wir eine Lösung finden konnten. Junge Menschen mit Handicap haben somit bessere Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt in einen Beruf einzusteigen. Wir stärken damit die bisherigen ausbildungsbegleitenden Hilfen. Künftig erhalten alle jungen Menschen Unterstützung bei der Aufnahme einer Berufsausbildung bis hin zum erfolgreichen Abschluss“, bekräftigt Bundestagsabgeordneter Johannes Selle.

Wahlkreisbüro Johannes Selle
Autor: khh

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