Mi, 12:09 Uhr
04.03.2015
Jeder fünfte Betrieb nutzt Onlineshop
Moderne Kommunikationstechnologien effektiv zu nutzen, ist für Unternehmen zu einem wichtigen strategischen Faktor geworden. Auch für die Unternehmen in Thüringen...
Diese Technologien erleichtern den Zugang zu Informationen, beschleunigen Wirtschaftsprozesse oder eröffnen neue, globale Beschaffungs- und Absatzwege. Laut aktueller Erhebung des Thüringer Landesamtes für Statistik verfügen rund 93 Prozent der Firmen des Freistaats über einen Zugang zum Internet – das sind wieder fünf Prozent mehr als noch 2013.
Der Einsatz von neuen Technologien ist aus dem Tagesgeschäft nicht mehr wegzudenken. Vor allem kleine Unternehmen holen auf und entdecken das Internet für sich, um ihren Aktionsradius einfach und kostengünstig zu erweitern, erklärt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Schließlich könnten Betriebe mit einem hohen Digitalisierungsgrad leichter neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen und so ihre Innovationsfähigkeit steigern. Hier gelte: Wer nicht mithält, wird abgehängt.
Viele Aufgaben in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen lassen sich mit digitalen Anwendungen schnell und effizient lösen. Dazu gehören die Produktentwicklung genauso wie die Beschaffung und der Einkauf oder auch der Vertrieb, so Grusser. Einer aktuellen Umfrage der IHK Erfurt unter rund 200 Firmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen zufolge nehme der Verkauf von Waren und Serviceleistungen über digitale Vertriebskanäle weiter zu. Jeder fünfte Unternehmer nutze Online-Shops oder Internetplattformen zum Verkauf seiner Produkte. Dabei belaufe sich der Anteil am Gesamtumsatz inzwischen auf 12 Prozent.
Allerdings können nicht alle Firmen auf den Onlinehandel setzen. Bei mehr als drei Viertel der Befragten sind die Produkte für einen Internetverkauf ungeeignet, sagt Grusser. Für 13 Prozent sei dieser Vertriebsweg nicht rentabel, jeder zehnte Unternehmer scheue die rechtlichen Risiken, Informationspflichten, Abmahnungen oder Widerrufsrechte.
Datenschutz und -sicherheit sind daher zentrale Fragen für das Funktionieren der Digitalen Wirtschaft, gibt der IHK-Hauptgeschäftsführer zu bedenken. Die gegenwärtigen Gesetze würden diesen Bereich aber nicht ausreichend abdecken. Vor allem das Vertragsrecht und das Urheberrecht seien betroffen. Aber auch neue Werbeformen, das Arbeitsrecht oder wettbewerbsrechtliche Aspekte müssten überdacht werden.
Autor: redDiese Technologien erleichtern den Zugang zu Informationen, beschleunigen Wirtschaftsprozesse oder eröffnen neue, globale Beschaffungs- und Absatzwege. Laut aktueller Erhebung des Thüringer Landesamtes für Statistik verfügen rund 93 Prozent der Firmen des Freistaats über einen Zugang zum Internet – das sind wieder fünf Prozent mehr als noch 2013.
Der Einsatz von neuen Technologien ist aus dem Tagesgeschäft nicht mehr wegzudenken. Vor allem kleine Unternehmen holen auf und entdecken das Internet für sich, um ihren Aktionsradius einfach und kostengünstig zu erweitern, erklärt Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Schließlich könnten Betriebe mit einem hohen Digitalisierungsgrad leichter neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen und so ihre Innovationsfähigkeit steigern. Hier gelte: Wer nicht mithält, wird abgehängt.
Viele Aufgaben in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen lassen sich mit digitalen Anwendungen schnell und effizient lösen. Dazu gehören die Produktentwicklung genauso wie die Beschaffung und der Einkauf oder auch der Vertrieb, so Grusser. Einer aktuellen Umfrage der IHK Erfurt unter rund 200 Firmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen zufolge nehme der Verkauf von Waren und Serviceleistungen über digitale Vertriebskanäle weiter zu. Jeder fünfte Unternehmer nutze Online-Shops oder Internetplattformen zum Verkauf seiner Produkte. Dabei belaufe sich der Anteil am Gesamtumsatz inzwischen auf 12 Prozent.
Allerdings können nicht alle Firmen auf den Onlinehandel setzen. Bei mehr als drei Viertel der Befragten sind die Produkte für einen Internetverkauf ungeeignet, sagt Grusser. Für 13 Prozent sei dieser Vertriebsweg nicht rentabel, jeder zehnte Unternehmer scheue die rechtlichen Risiken, Informationspflichten, Abmahnungen oder Widerrufsrechte.
Datenschutz und -sicherheit sind daher zentrale Fragen für das Funktionieren der Digitalen Wirtschaft, gibt der IHK-Hauptgeschäftsführer zu bedenken. Die gegenwärtigen Gesetze würden diesen Bereich aber nicht ausreichend abdecken. Vor allem das Vertragsrecht und das Urheberrecht seien betroffen. Aber auch neue Werbeformen, das Arbeitsrecht oder wettbewerbsrechtliche Aspekte müssten überdacht werden.
