Mi, 12:25 Uhr
04.03.2015
Was war billiger, was teurer?
Wir blicken zurück auf unser alle Warenkorb für den Februar dieses Jahres: welche Produkte haben sich verteuert, hat sich vielleicht auch etwas verbilligt?. Wir haben die Antworten...
Grafik (Foto: TLS)
Der Verbaucherpreisindex für Thüringen 2014/15
Die Inflationsrate lag nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Februar 2015 um 0,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Gegenüber dem Vormonat Januar stiegen die Preise im Durchschnitt um 0,9 Prozent. Sie erreichten einen Indexstand von 106,2 Prozent (Basis 2010=100).
Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhten sich die Verbraucherpreise in Thüringen im Durchschnitt um 0,2 Prozent, im Vormonat lagen sie mit 0,3 Prozent noch unter dem Vorjahresniveau.
Verantwortlich für diese Entwicklung sind gestiegene Preise in den Bereichen Bildungswesen (3,9 Prozent), darunter das Entgelt für weiterführende Schulen (5,4 Prozent), alkoholische Getränke und Tabakwaren (3,7 Prozent) oder andere Waren und Dienstleistungen (2,6 Prozent), hier insbeson-dere die ambulante Pflege für gesetzlich Versicherte (29,4 Prozent) sowie Friseurleistungen (5,8 Prozent).
In beachtlichem Umfang wurden Preissteigerungen bei Reparaturleistungen wie z. B. der Reparatur an Audio-, Foto-, IT-Geräten und Zubehör (5,8 Prozent), der Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (4,7 Prozent) oder der Schuhreparaturen (4,3 Prozent) festgestellt.
Indexdämpfend wirken sich noch immer die im Jahresvergleich niedrigeren Preise für Heizöl (-22,9 Prozent) bzw. Kraftstoffe (-13,7 Prozent) aus. Ohne die Preisindizes für die Mineralölprodukte lagen die Preise in Thüringen im Februar mit 1,1 Prozent deutlich über dem Vorjahresmonat.
Binnen Monatsfrist erhöhten sich die Preise um durchschnittlich 0,9 Prozent. Deutliche Preissteige-rungen wurden im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (4,0 Prozent), saisonal bedingt für Pau-schalreisen (16,3 Prozent) beobachtet. Erstmals seit sieben Monaten verzeichneten die Mineralölpro-dukte (4,1 Prozent) nennenswerte Verteuerungen gegenüber dem Vormonat. So erhöhten sich die Preise für Heizöl um 8,1 Prozent, die Preise der Kraftstoffe um 2,9 Prozent.
Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreien Getränke stiegen um durchschnittlich 0,9 Prozent im Monatsvergleich. Im Wesentlichen beeinflusst von den Preisentwicklungen für Gemüse (4,0 Prozent), dem Mineralwasser, Limonaden und Säften (3,6 Prozent) bzw. den Produkten von Zucker, Marmela-de, Honig und anderen Süßwaren (1,6 Prozent).
Autor: red
Grafik (Foto: TLS)
Der Verbaucherpreisindex für Thüringen 2014/15Die Inflationsrate lag nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Februar 2015 um 0,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Gegenüber dem Vormonat Januar stiegen die Preise im Durchschnitt um 0,9 Prozent. Sie erreichten einen Indexstand von 106,2 Prozent (Basis 2010=100).
Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhten sich die Verbraucherpreise in Thüringen im Durchschnitt um 0,2 Prozent, im Vormonat lagen sie mit 0,3 Prozent noch unter dem Vorjahresniveau.
Verantwortlich für diese Entwicklung sind gestiegene Preise in den Bereichen Bildungswesen (3,9 Prozent), darunter das Entgelt für weiterführende Schulen (5,4 Prozent), alkoholische Getränke und Tabakwaren (3,7 Prozent) oder andere Waren und Dienstleistungen (2,6 Prozent), hier insbeson-dere die ambulante Pflege für gesetzlich Versicherte (29,4 Prozent) sowie Friseurleistungen (5,8 Prozent).
In beachtlichem Umfang wurden Preissteigerungen bei Reparaturleistungen wie z. B. der Reparatur an Audio-, Foto-, IT-Geräten und Zubehör (5,8 Prozent), der Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (4,7 Prozent) oder der Schuhreparaturen (4,3 Prozent) festgestellt.
Indexdämpfend wirken sich noch immer die im Jahresvergleich niedrigeren Preise für Heizöl (-22,9 Prozent) bzw. Kraftstoffe (-13,7 Prozent) aus. Ohne die Preisindizes für die Mineralölprodukte lagen die Preise in Thüringen im Februar mit 1,1 Prozent deutlich über dem Vorjahresmonat.
Binnen Monatsfrist erhöhten sich die Preise um durchschnittlich 0,9 Prozent. Deutliche Preissteige-rungen wurden im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (4,0 Prozent), saisonal bedingt für Pau-schalreisen (16,3 Prozent) beobachtet. Erstmals seit sieben Monaten verzeichneten die Mineralölpro-dukte (4,1 Prozent) nennenswerte Verteuerungen gegenüber dem Vormonat. So erhöhten sich die Preise für Heizöl um 8,1 Prozent, die Preise der Kraftstoffe um 2,9 Prozent.
Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreien Getränke stiegen um durchschnittlich 0,9 Prozent im Monatsvergleich. Im Wesentlichen beeinflusst von den Preisentwicklungen für Gemüse (4,0 Prozent), dem Mineralwasser, Limonaden und Säften (3,6 Prozent) bzw. den Produkten von Zucker, Marmela-de, Honig und anderen Süßwaren (1,6 Prozent).