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Do, 14:03 Uhr
05.03.2015

Urlaubsreisen stützen deutschen Binnentourismus

Die im Inland unternommenen Reisen der Deutschen nehmen weiter zu. Dabei wird das aktuelle Wachstum im Binnentourismus maßgeblich von einer Zunahme bei den Urlaubsreisen getragen...


Das Wachstum von 8 Prozent entspricht 18 Millionen mehr Übernachtungen, die Deutsche im eigenen Land verbracht haben. Übernachtungen in Privatunterkünften werden dabei immer beliebter.

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Der Trend geht zu mehr Urlauben auf dem Land oder in den Bergen. Das sind aktuelle Ergebnisse aus dem GfK/IMT DestinationMonitor zum Binnentourismus in Deutschland.

Die Deutschen verbringen mehr Urlaubsreisen im Inland: Rund 51 Millionen innerdeutsche Urlaubsreisen mit gut 255 Millionen Übernachtungen entsprechen einer Zunahme von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rückläufig sind dagegen die Geschäftsreisen im Inland. Auch private Tagesausflüge haben zugunsten von Kurzurlaubsreisen mit Übernachtung leicht abgenommen.

Insgesamt haben deutsche Reisende fast 1,3 Milliarden Reisetage aus privatem oder geschäftlichem Anlass im Touristikjahr 2013/14 (Reisemonate November 2013 bis Oktober 2014) unternommen. Damit wird der Deutschlandtourismus, trotz steigender Zahlen ausländischer Gäste, unverändert von deutschen Reisenden getragen.

Die Gesamtausgaben für Inlandsreisen sind um 6 Prozent auf rund 41 Milliarden Euro gestiegen. Gut 80 Prozent werden vor Ort wirksam und kommen so der Region direkt zugute. „Die positive Entwicklung des Binnentourismus im letzten Jahr, insbesondere im Urlaubssegment, sind für den Deutschlandtourismus sehr gute Nachrichten. Zudem konnte die Gesamtzufriedenheit der Gäste leicht gesteigert werden, ein bedeutender Faktor im harten Wettbewerb zwischen den Destinationen“, meint Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Mitherausgeber des GfK/IMT DestinationMonitors und Leiter des Instituts für Management und Tourismus der FH Westküste.

„Grauer“ Übernachtungsmarkt nimmt zu

Alle Übernachtungen der Deutschen im Inland haben um 3 Prozent auf insgesamt 686 Millionen Nächte zugenommen. Davon hat der „graue Markt“, dazu zählen unter anderem Übernachtungen in Privatunterkünften und kleine Beherbergungsbetriebe unter 10 Betten, besonders stark profitiert (+5 Prozent). Der Anteil des „grauen Markts“ an allen Übernachtungen beträgt 49 Prozent. Zu dieser Entwicklung trägt auch bei, dass sich Online-Plattformen für Privatunterkünfte wie zum Beispiel Airbnb und Wimdu zunehmender Beliebtheit erfreuen.

Allgäu, Schwarzwald und Ostsee profitieren vom Wachstum

Zeit mit der Familie, dem Partner oder Freunden verbringen und Aufenthalte in der Natur sind den Urlaubern wichtiger geworden. Dementsprechend stark haben Urlaube auf dem Land oder in den Bergen zugenommen (+15,8 Prozent). Vor allem das Allgäu und die Region südlicher Schwarzwald rund um Freiburg bis zum Bodensee haben von diesem Trend überdurchschnittlich profitiert. Der Badeurlaub hingegen hat an Bedeutung leicht eingebüßt. Geht der Urlaub aber an die Küste, sind die Ferienorte an der Ostsee und hier vor allem Schleswig-Holstein stärker nachgefragt.

Die wichtigste Reiseform im Inlandstourismus bleibt die Städtereise. Fast jede fünfte Urlaubsreise im innerdeutschen Markt ist ein Städtetrip (+8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).

Ausblick 2015

Rund 13 Millionen Urlaubsreisen innerhalb Deutschlands sind für dieses Jahr bereits gebucht oder fest geplant. Dazu kommen 15,5 Millionen sonstige Privatreisen, zum Beispiel geplante Besuche bei Verwandten oder Bekannten. Viele Inlandsreisen werden zudem relativ spontan unternommen. Roland Gaßner, Key Account Director bei GfK, rechnet auch in diesem Jahr mit einer weiteren Zunahme der Deutschlandreisen: „Die Menschen sind aufgrund der guten Beschäftigungslage entspannt, die Benzinpreise niedrig. Das wird sich positiv auf die Reisetätigkeit im Inland auswirken.“ Wer innerhalb Deutschlands verreist, tut das auch gerne wieder: 42 Prozent der Deutschlandurlauber haben ihre Ferien nicht nur im letzten Jahr im Inland verbracht, sondern auch im Jahr zuvor.
Autor: red

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