Do, 15:20 Uhr
05.03.2015
Warnstreik in Nordhausen
Vor dem Nordhäuser Rathaus warnstreiken seit 14.30 Uhr Mitglieder von verdi und der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW). Was da gefordert wird, das erfahren Sie mit den bekannten Klick...
Rund 80 Mitglieder der GEW aus Nordthüringen waren vor das Nordhäuser Rathaus gekommen, um die Forderungen ihrer Gewerkschaft in den aktuellen Tarifverhandlungen zu unterstützen.
Seit Mitte Februar wird mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) über eine Gehaltserhöhung um 5,5 Prozent, mindestens aber um 175 Euro für die Tarifbeschäftigten der Länder und über die tarifliche Lehrkräfte-Entgeltordnung (L-EGO) verhandelt.
"Auch in der zweiten Verhandlungsrunde Ende Februar haben die Arbeitgeber kein akzeptables Angebot vorgelegt. Zum Thema L-EGO wollen sie einseitig ihre Vorstellungen diktieren, ohne darüber weiter zu verhandeln. Stattdessen fordern sie Eingriffe in die betriebliche Altersversorgung. Und das ist nicht hinnehmbar für die Gewerkschaft", sagte deren Landesvorsitzende Kathrin Vitzhum.
Weiter sprachen Eckhard Wildgrube vom Betriebsverband der Nordhäuser Hochschule und Erik Onnen als Vertreter des Philologenverbandes zu den Männern und Frauen. Für die musikalische Umrahmung des Warnstreiks sorgte in bewährter Weise Roland Gäßlein.
Bemerkenswert. Auch Mitarbeiter des Nordhäuser Landratsamtes nahmen am Nachmittag teil. Sie dokumentieren damit in ihrer Freizeit ihre Solidarität mit den GEW-Kollegen. "Uns geht's vor allem um die vielen Hortnerinnen an Grundschulen des Landkreises. Die sind, obwohl sie zwar für das Landratsamt arbeiten, beim Freistaat beschäftigt und gegenüber den eigenen, kommunalen Beschäftigten, die nach den TVöD-Sozial- und Erziehungsdienst bezahlt werde, richtig benachteiligt. Das muss sich ändern", so Klaus-Uwe Koch zur nnz.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redRund 80 Mitglieder der GEW aus Nordthüringen waren vor das Nordhäuser Rathaus gekommen, um die Forderungen ihrer Gewerkschaft in den aktuellen Tarifverhandlungen zu unterstützen.
Seit Mitte Februar wird mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) über eine Gehaltserhöhung um 5,5 Prozent, mindestens aber um 175 Euro für die Tarifbeschäftigten der Länder und über die tarifliche Lehrkräfte-Entgeltordnung (L-EGO) verhandelt.
"Auch in der zweiten Verhandlungsrunde Ende Februar haben die Arbeitgeber kein akzeptables Angebot vorgelegt. Zum Thema L-EGO wollen sie einseitig ihre Vorstellungen diktieren, ohne darüber weiter zu verhandeln. Stattdessen fordern sie Eingriffe in die betriebliche Altersversorgung. Und das ist nicht hinnehmbar für die Gewerkschaft", sagte deren Landesvorsitzende Kathrin Vitzhum.
Weiter sprachen Eckhard Wildgrube vom Betriebsverband der Nordhäuser Hochschule und Erik Onnen als Vertreter des Philologenverbandes zu den Männern und Frauen. Für die musikalische Umrahmung des Warnstreiks sorgte in bewährter Weise Roland Gäßlein.
Bemerkenswert. Auch Mitarbeiter des Nordhäuser Landratsamtes nahmen am Nachmittag teil. Sie dokumentieren damit in ihrer Freizeit ihre Solidarität mit den GEW-Kollegen. "Uns geht's vor allem um die vielen Hortnerinnen an Grundschulen des Landkreises. Die sind, obwohl sie zwar für das Landratsamt arbeiten, beim Freistaat beschäftigt und gegenüber den eigenen, kommunalen Beschäftigten, die nach den TVöD-Sozial- und Erziehungsdienst bezahlt werde, richtig benachteiligt. Das muss sich ändern", so Klaus-Uwe Koch zur nnz.
Peter-Stefan Greiner








