Di, 19:06 Uhr
10.03.2015
Landschaftspflege am Kyffhäuser
Die Bilder, die kn gestern und heute vom Kyffhäuser erreichten, bedürfen doch einer Nachbetrachtung, denn von zerstörter Natur kann nur bedingt die Rede sein. Dazu gab es ein Gespräch mit Dr. Jürgen Pusch vom Amt für Umwelt, Natur und Wasserwirtschaft...
Adonisröschen (Foto: Privat)
Die Arbeiten, die rund um um das Panoramamuseum durchgeführt werden dienen der Erhaltung der Natur im jetzigen Zustand. Diese Pflegemaßnahmen sind nötig, um den hohen Artenreichtum in diesem Gebiet aufrechterhalten zu können, so Dr. Pusch. Wenn diese seit Januar durch geführten Arbeiten, Mahd und Entbuschung, nicht durchgeführt würden, wären bald solche Arten wie das Adonisröschen (Foto) verschwunden. Dann würde sich der Wald vollständig ausbreiten.
Ich bin, so Dr. Pusch, sehr häufig vor Ort und überwache die vom Landschaftspflegeverband Sdharz-Kyffhäuser durchgeführten Arbeiten. Dabei kommen auch sogenannte Mulcher zum Einsatz, die den Bewuchs kurz halten (PFLEGE MIT SCHWERER TECHNIK?). So haben seltenen Arten, einige stehen auf der Rote Liste der Arten, im Gebiet die Möglichkeit weiterhin zu gedeihen, dass bei vollständiger Ausbreitung des Waldes nicht mehr möglich wäre.
Die durch die jetzigen Pflegearbeiten doch entstandenen Spuren werden in einem halben Jahr nicht mehr sichtbar sein, so Dr. Pusch (FRÜHLINGSSPAZIERGANG DER "BESONDEREN ART").
Das Projekt wird übrigens über die Förderinitiative Ländliche Entwicklung in Thüringen, Programm Entwicklung von Natur und Landschaft (ENL) gefördert.
Und ganz so unbekannt sollte den Bürgern von Bad Frankenhausen das Ganze nicht sein.
Amtsblatt (Foto: Privat)
Im Amtsblatt Januar war über die Maßnahme vorinformiert worden (Amtsblatt Januar Seite 5). Man hätte wohl etwas intensiver in den Medien auf die Maßnahmen und deren Bedeutung eingehen sollen, räumte Dr. Pusch ein. Auch gab es wegen der Witterung Verzögerungen, denn die Arbeiten sollten schon im Februar abgeschlossen sein.
Autor: khh
Adonisröschen (Foto: Privat)
Die Arbeiten, die rund um um das Panoramamuseum durchgeführt werden dienen der Erhaltung der Natur im jetzigen Zustand. Diese Pflegemaßnahmen sind nötig, um den hohen Artenreichtum in diesem Gebiet aufrechterhalten zu können, so Dr. Pusch. Wenn diese seit Januar durch geführten Arbeiten, Mahd und Entbuschung, nicht durchgeführt würden, wären bald solche Arten wie das Adonisröschen (Foto) verschwunden. Dann würde sich der Wald vollständig ausbreiten.Ich bin, so Dr. Pusch, sehr häufig vor Ort und überwache die vom Landschaftspflegeverband Sdharz-Kyffhäuser durchgeführten Arbeiten. Dabei kommen auch sogenannte Mulcher zum Einsatz, die den Bewuchs kurz halten (PFLEGE MIT SCHWERER TECHNIK?). So haben seltenen Arten, einige stehen auf der Rote Liste der Arten, im Gebiet die Möglichkeit weiterhin zu gedeihen, dass bei vollständiger Ausbreitung des Waldes nicht mehr möglich wäre.
Die durch die jetzigen Pflegearbeiten doch entstandenen Spuren werden in einem halben Jahr nicht mehr sichtbar sein, so Dr. Pusch (FRÜHLINGSSPAZIERGANG DER "BESONDEREN ART").
Das Projekt wird übrigens über die Förderinitiative Ländliche Entwicklung in Thüringen, Programm Entwicklung von Natur und Landschaft (ENL) gefördert.
Und ganz so unbekannt sollte den Bürgern von Bad Frankenhausen das Ganze nicht sein.
Amtsblatt (Foto: Privat)
Im Amtsblatt Januar war über die Maßnahme vorinformiert worden (Amtsblatt Januar Seite 5). Man hätte wohl etwas intensiver in den Medien auf die Maßnahmen und deren Bedeutung eingehen sollen, räumte Dr. Pusch ein. Auch gab es wegen der Witterung Verzögerungen, denn die Arbeiten sollten schon im Februar abgeschlossen sein.