Di, 14:16 Uhr
17.03.2015
Teil 1 – die Karzeit
"Das größte Fest des Christentums", unter dieser Überschrift bringt kn eines Serie von Artikeln des Evangelischen Kirchenkreises Bad Frankenhausen-Sondershausen...
Gefragt nach dem größten Fest des Christentums, antworten Befragte in einer Fußgängerzone zumeist: Weihnachten. Doch noch wichtiger ist das Fest, das vor uns steht: Ostern. Ohne Ostern wäre Weihnachten nicht geweihte Nacht, sondern ein Geburtstag wie viele. sagt Superintendent Kristóf Bálint. Viele Traditionen gehören zu diesem Fest, das allüberall mit der Osternacht beginnt, die die Passionszeit abschließt.
Die Passionszeit beginnt, wie selbst viele Karnevalisten wissen, mit Aschermittwoch und endet Karsamstag, der oft irrtümlicher Weise Ostersonnabend genannt wird.
In der Fastenzeit wurde jahrhundertelang (mit Ausnahme der Sonntage) 40 Tage lang streng gefastet. Fleisch und Eier kamen nur Sonntags auf den Tisch, dem Herrentag und Beginn der Woche (der Sonntag eröffnet die Woche, der Mittwoch ist die Mitte der Woche und der Sonnabend beendet sie; sie wird 18 Uhr von den Kirchenglocken ausgeläutet).
Heute, in Zeiten des völligen Überflusses, wird das Fasten wieder entdeckt und bezieht sich zumeist auf Dinge, deren Verzicht schwer fällt (Süßigkeiten und Kaffee aber auch Handy, Fernsehen und PC). Wieder Zeit für Versäumtes finden, indem Gewohntes abgewählt wird.
Der Höhepunkt der Fastenzeit ist die Karwoche. In ihr (Montag bis Karsamstag, Kar kommt von dem alten Verb karren für klagen) wird in vielen Gemeinden am Gründonnerstag (grün vom alten deutschen Verb greinen für weinen) das Tischabendmahl in Erinnerung an Jesu letztes Mahl gefeiert.
Am Karfreitag und Karsamstag werden stille Gottesdienste gefeiert, ohne Glockenläuten, oft ohne Orgel, mit geschlossenen Flügelaltären und des Heilswerkes Jesu Christi gedacht. Dies vollzieht sich in absoluter Stille, die Altäre werden oft abgedeckt, nur die Bibel oder eine Dornenkrone schmücken den Altar, alles andere wird abgeräumt, allenfalls ein schwarzes Parament ist zu sehen. Diese beiden stillen Tage sind bis heute geschützt, nicht einmal Taufen und Trauungen werden an diesem Tage vollzogen, um die Einkehr und Besinnung nicht zu stören.
In unserem Kirchenkreis gibt es Passionsandachten und stille Gottesdienste u.a. in folgenden Gemeinden:
30.03., 18.30 Uhr Einsdorf, St. Peter und Paul
31.03., 18.30 Uhr Niederröblingen, St. Peter und Paul
01.04., 18.30 Uhr Winkel, St. Andreas
03.04., 09.00 Uhr Großenehrich, St. Crucis
03.04., 09.00 Uhr Ichstedt, St. Wigberti
03.04., 09.00 Uhr Holzthaleben, St. Peter und Paul
03.04., 09.15 Uhr Hohenbergen, Martin Luther-Kirche
03.04., 09.30 Uhr Mehrstedt, S. Bonifatius
03.04., 09.30 Uhr Sondershausen, Trinitatis
03.04., 09.30 Uhr Stockhausen, St. Matthias
03.04., 10.00 Uhr Westerengel, St. Benedicti
03.04., 10.30 Uhr Schlotheim, Gemeinderaum
03.04., 10.30 Uhr Wasserthaleben, St. Johannes und an anderen Orten und zu anderen Zeiten.
Zu diesen u.a. Gottesdiensten wird herzlich eingeladen. Weitere Informationen unter www.suptur-bad-frankenhausen.de
Autor: khhGefragt nach dem größten Fest des Christentums, antworten Befragte in einer Fußgängerzone zumeist: Weihnachten. Doch noch wichtiger ist das Fest, das vor uns steht: Ostern. Ohne Ostern wäre Weihnachten nicht geweihte Nacht, sondern ein Geburtstag wie viele. sagt Superintendent Kristóf Bálint. Viele Traditionen gehören zu diesem Fest, das allüberall mit der Osternacht beginnt, die die Passionszeit abschließt.
Die Passionszeit beginnt, wie selbst viele Karnevalisten wissen, mit Aschermittwoch und endet Karsamstag, der oft irrtümlicher Weise Ostersonnabend genannt wird.
In der Fastenzeit wurde jahrhundertelang (mit Ausnahme der Sonntage) 40 Tage lang streng gefastet. Fleisch und Eier kamen nur Sonntags auf den Tisch, dem Herrentag und Beginn der Woche (der Sonntag eröffnet die Woche, der Mittwoch ist die Mitte der Woche und der Sonnabend beendet sie; sie wird 18 Uhr von den Kirchenglocken ausgeläutet).
Heute, in Zeiten des völligen Überflusses, wird das Fasten wieder entdeckt und bezieht sich zumeist auf Dinge, deren Verzicht schwer fällt (Süßigkeiten und Kaffee aber auch Handy, Fernsehen und PC). Wieder Zeit für Versäumtes finden, indem Gewohntes abgewählt wird.
Der Höhepunkt der Fastenzeit ist die Karwoche. In ihr (Montag bis Karsamstag, Kar kommt von dem alten Verb karren für klagen) wird in vielen Gemeinden am Gründonnerstag (grün vom alten deutschen Verb greinen für weinen) das Tischabendmahl in Erinnerung an Jesu letztes Mahl gefeiert.
Am Karfreitag und Karsamstag werden stille Gottesdienste gefeiert, ohne Glockenläuten, oft ohne Orgel, mit geschlossenen Flügelaltären und des Heilswerkes Jesu Christi gedacht. Dies vollzieht sich in absoluter Stille, die Altäre werden oft abgedeckt, nur die Bibel oder eine Dornenkrone schmücken den Altar, alles andere wird abgeräumt, allenfalls ein schwarzes Parament ist zu sehen. Diese beiden stillen Tage sind bis heute geschützt, nicht einmal Taufen und Trauungen werden an diesem Tage vollzogen, um die Einkehr und Besinnung nicht zu stören.
In unserem Kirchenkreis gibt es Passionsandachten und stille Gottesdienste u.a. in folgenden Gemeinden:
30.03., 18.30 Uhr Einsdorf, St. Peter und Paul
31.03., 18.30 Uhr Niederröblingen, St. Peter und Paul
01.04., 18.30 Uhr Winkel, St. Andreas
03.04., 09.00 Uhr Großenehrich, St. Crucis
03.04., 09.00 Uhr Ichstedt, St. Wigberti
03.04., 09.00 Uhr Holzthaleben, St. Peter und Paul
03.04., 09.15 Uhr Hohenbergen, Martin Luther-Kirche
03.04., 09.30 Uhr Mehrstedt, S. Bonifatius
03.04., 09.30 Uhr Sondershausen, Trinitatis
03.04., 09.30 Uhr Stockhausen, St. Matthias
03.04., 10.00 Uhr Westerengel, St. Benedicti
03.04., 10.30 Uhr Schlotheim, Gemeinderaum
03.04., 10.30 Uhr Wasserthaleben, St. Johannes und an anderen Orten und zu anderen Zeiten.
Zu diesen u.a. Gottesdiensten wird herzlich eingeladen. Weitere Informationen unter www.suptur-bad-frankenhausen.de
