Fr, 10:45 Uhr
20.03.2015
Untertage-Deponie besucht
Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund hat heute bei einem Vor-Ort-Besuch in der Untertage-Deponie Sondershausen die höchstmögliche Sorgfalt beim Entsorgen gefährlicher Abfälle angemahnt...
Die Bedenken der Anwohner von Deponien kann ich nachvollziehen. Die Deponien unterliegen zwar strengen Genehmigungsverfahren und Kontrollen, dennoch können Zwischenfälle nie ausgeschlossen werden. Wir müssen alles tun, um eine Gefahr für Menschen und Umwelt zu verhindern, sagte die Ministerin.
Bei ihrem Besuch der Untertage-Deponie der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft (GSES) informierte sich Siegesmund über die Beschaffenheit der Ablagerungskammern, die Arbeitsprozesse bei der Einlagerung und die Sicherheitsvorkehrungen.
Als Umweltministerin dränge ich darauf, dass gefährliche Abfälle möglichst gar nicht entstehen. Doch einmal entstanden, muss die Gesellschaft mit ihnen umgehen. Hier trete ich für eine größtmögliche Transparenz und Sicherheit ein, sagte Siegesmund.
Hintergrund: Die GSES betreibt ihre Untertage-Deponie in Sondershausen seit 2005 in einem Teil des ehemaligen Kalibergwerks. Nach einem Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung und Langzeitsicherheitsnachweis hatte das Thüringer Landesbergamt die Deponie genehmigt. Das dortige Salzgestein ist geeignet, um gefährliche Stoffe dauerhaft und sicher von der Biosphäre fernzuhalten.
In rund 600 Metern Tiefe lagern dort Abfälle, die beispielsweise Arsen, Quecksilber oder Blei enthalten. Der Großteil der Abfälle stammt aus Deutschland. Das Landesbergamt kontrolliert mindestens zwei Mal pro Jahr den Zustand von Grubenbauen und Abfallbehältern sowie die Entsorgungsnachweise.
Autor: redDie Bedenken der Anwohner von Deponien kann ich nachvollziehen. Die Deponien unterliegen zwar strengen Genehmigungsverfahren und Kontrollen, dennoch können Zwischenfälle nie ausgeschlossen werden. Wir müssen alles tun, um eine Gefahr für Menschen und Umwelt zu verhindern, sagte die Ministerin.
Bei ihrem Besuch der Untertage-Deponie der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft (GSES) informierte sich Siegesmund über die Beschaffenheit der Ablagerungskammern, die Arbeitsprozesse bei der Einlagerung und die Sicherheitsvorkehrungen.
Als Umweltministerin dränge ich darauf, dass gefährliche Abfälle möglichst gar nicht entstehen. Doch einmal entstanden, muss die Gesellschaft mit ihnen umgehen. Hier trete ich für eine größtmögliche Transparenz und Sicherheit ein, sagte Siegesmund.
Hintergrund: Die GSES betreibt ihre Untertage-Deponie in Sondershausen seit 2005 in einem Teil des ehemaligen Kalibergwerks. Nach einem Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung und Langzeitsicherheitsnachweis hatte das Thüringer Landesbergamt die Deponie genehmigt. Das dortige Salzgestein ist geeignet, um gefährliche Stoffe dauerhaft und sicher von der Biosphäre fernzuhalten.
In rund 600 Metern Tiefe lagern dort Abfälle, die beispielsweise Arsen, Quecksilber oder Blei enthalten. Der Großteil der Abfälle stammt aus Deutschland. Das Landesbergamt kontrolliert mindestens zwei Mal pro Jahr den Zustand von Grubenbauen und Abfallbehältern sowie die Entsorgungsnachweise.