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Fr, 17:02 Uhr
27.03.2015

Sonderstadtratssitzung kommt

Die Konsolidierung in Sondershausen ist eine zähe Angelegenheit. Es hätte nicht viel gefehlt, dann hätte man gestern bei der Stadtratssitzung Nachtschichtzuschlag zahlen müssen. Hier weitere Einzelheiten aus der Sitzung...

Mit einem "Frontalangriff" wollten gestern Die Linke, SPD/Bündnis90-Grüne und Volkssolidarität Bewegung in die Konsolidierung bringen. Der Forderungskatalog (kn berichtete)

Forderungskatalog

mit so teils weitreichenden Folgen in einer Sitzung als Tischvorlage zu bringen war von der Sache her kaum durchsetzbar. Wir wollten Aufrütteln, so Beteiligte aus den Fraktionen gegenüber kn. Zumindest hat man erreicht, dass es eine öffentliche Sonderstadtratssitzung zu diesem Thema kurzfristig geben soll. Der Termin steht aber noch nicht fest.


Beschlossen wurde gestern das Betriebswerk - Forsteinrichtung für den Kommunalforstbetrieb Stadt Sondershausen für den Zeitraum vom 01. Januar 2015 bis 31. Dezember 2024. Das Betriebswerk enthielt u.a. eine Waldflächenbilanz sowie eine Bestandsaufnahme und Zustandserfassung des kommunalen Waldes.

In einem interessanten Vortrag hatte Forstamtsleiter Uli Klüßendorf über die Probleme die es durchaus auch im Wald geht, wo man als Außenstehender nicht so darauf achtet, wie zum Beispiel Wildverbiss. Und wer denkt, weil in den Polizeimeldungen so oft über totes Wild liest, der muss nicht befürchten, dass das Wild knapp wird.

Von den rund 23.000 ha, die betreut werden, sind 1.037 ha Kommunalwald und die Stadt Sondershausen mit der größten Fläche als kommunaler Eigentümer. Der Waldbestand setzt sich zu rund 49 Prozent aus Buche und 18 Prozent aus Eiche zusammen. Mit sechs Prozent ist die Fichte im Bestand sogar noch rückläufig. Klüßendorf verneinte auf Anfrage, dass es nicht geplant sei, andere exotische Baumarten in den Wald zu bringen, der Einwurf Palme wurde allerdings nur mit einem Schmunzeln bedacht, denn so fortgeschritten ist die Klimaerwärmung (noch) nicht.
Autor: khh

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