Mo, 14:39 Uhr
30.03.2015
Das März-Wetter im Rückblick
Nach einem turbulenten Start verlief der März 2015 in Deutschland aufgrund regelmäßig wiederkehrender Hochdrucklagen weitgehend ruhig und freundlich. Die Analyse der Offenbacher Wetterfrösche wie immer in Ihren Northüringer Online-Zeitungen...
Dabei wurde es nach teils frostigen Nächten tagsüber bereits frühlingshaft warm. Diese Phase wurde von zwei besonderen Himmelsspektakeln begleitet. Während in der Nacht zum 18. bunte Polarlichter den Sternenhimmel erhellten, bewirkte eine partielle Sonnenfinsternis über Deutschland am Vormittag des 20. eine leichte Dämmerung.
Zum Ende des Monats brachten die Stürme Mike und Niklas viel Wind und Regen. Damit war der März bei nahezu ausgewogener Niederschlagsbilanz überdurchschnittlich warm und sonnig. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.
Das Wechselspiel zwischen kalten und milden Phasen in Deutschland führte im März 2015 zu einer Mitteltemperatur von 5,2 Grad Celsius (°C). Damit war der Monat im Vergleich zur international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 um 1,7°C zu warm. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung +0,9 Grad.
Nach dem mäßig kalten Monatsbeginn brachte zunächst Hoch Karin am ersten Märzwochenende angenehme Wärme. In der dritten Woche erreichten die Temperaturen dann im Einflussbereich des Sonnenhochs Luisa einen weiteren Höhepunkt. Mit südöstlichen Winden und viel Sonnenschein war der 25. vielerorts der wärmste Tag. So stieg in Bad Mergentheim-Neunkirchen, südwestlich von Würzburg, das Quecksilber auf 21,3°C. In klaren Nächten gab es jedoch oft noch Fröste. Der tiefste Wert wurde dabei mit -10,6°C am Morgen des 7. in Oberstdorf gemessen.
Im März 2015 waren die ersten Wochen verbreitet zu trocken. Erst zum Ende des Monats konnten Sturmtiefs mit ihren Niederschlagsgebieten das vorangegangene Defizit ausgleichen. So erreichte der März mit rund 60 Litern pro Quadratmetern (l/m²) etwa 104 Prozent des vieljährigen Durchschnitts von 57 l/m². Der meiste Niederschlag konzentrierte sich auf den Schwarzwald und die Alpenregion. Dort wurden bis zu 190 l/m² gemessen. So fielen am 29. in Freudenstadt insgesamt 60,4 l/m². Mit einer Monatssumme um 25 l/m² blieb es dagegen in Rheinhessen zu trocken. Häufiger Schneefall trat besonders noch im östlichen Mittelgebirgsraum auf. Allerdings reichte es zunehmend nicht mehr für den Wintersport.
Thüringen: Im März 2015 registrierten die DWD-Experten für Thüringen eine mittlere Temperatur von 4,6°C (2,8°C). Damit war es das insgesamt kälteste Bundesland. In Neuhaus am Rennweg wurde an insgesamt 29 Tagen eine geschlossene Schneedecke registriert. Bei einer ausgeglichenen Niederschlagsbilanz von etwa 52 l/m² (52 l/m²) wurde eine Sonnenscheindauer von rund 135 Stunden (106 Stunden) gemessen. (In Klammern stehen jeweils die vieljährigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode)
Autor: redDabei wurde es nach teils frostigen Nächten tagsüber bereits frühlingshaft warm. Diese Phase wurde von zwei besonderen Himmelsspektakeln begleitet. Während in der Nacht zum 18. bunte Polarlichter den Sternenhimmel erhellten, bewirkte eine partielle Sonnenfinsternis über Deutschland am Vormittag des 20. eine leichte Dämmerung.
Zum Ende des Monats brachten die Stürme Mike und Niklas viel Wind und Regen. Damit war der März bei nahezu ausgewogener Niederschlagsbilanz überdurchschnittlich warm und sonnig. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.
Das Wechselspiel zwischen kalten und milden Phasen in Deutschland führte im März 2015 zu einer Mitteltemperatur von 5,2 Grad Celsius (°C). Damit war der Monat im Vergleich zur international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 um 1,7°C zu warm. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung +0,9 Grad.
Nach dem mäßig kalten Monatsbeginn brachte zunächst Hoch Karin am ersten Märzwochenende angenehme Wärme. In der dritten Woche erreichten die Temperaturen dann im Einflussbereich des Sonnenhochs Luisa einen weiteren Höhepunkt. Mit südöstlichen Winden und viel Sonnenschein war der 25. vielerorts der wärmste Tag. So stieg in Bad Mergentheim-Neunkirchen, südwestlich von Würzburg, das Quecksilber auf 21,3°C. In klaren Nächten gab es jedoch oft noch Fröste. Der tiefste Wert wurde dabei mit -10,6°C am Morgen des 7. in Oberstdorf gemessen.
Im März 2015 waren die ersten Wochen verbreitet zu trocken. Erst zum Ende des Monats konnten Sturmtiefs mit ihren Niederschlagsgebieten das vorangegangene Defizit ausgleichen. So erreichte der März mit rund 60 Litern pro Quadratmetern (l/m²) etwa 104 Prozent des vieljährigen Durchschnitts von 57 l/m². Der meiste Niederschlag konzentrierte sich auf den Schwarzwald und die Alpenregion. Dort wurden bis zu 190 l/m² gemessen. So fielen am 29. in Freudenstadt insgesamt 60,4 l/m². Mit einer Monatssumme um 25 l/m² blieb es dagegen in Rheinhessen zu trocken. Häufiger Schneefall trat besonders noch im östlichen Mittelgebirgsraum auf. Allerdings reichte es zunehmend nicht mehr für den Wintersport.
Bundesweit überdurchschnittlich sonnig
Deutschland wurde im März 2015 von der Sonne mehrfach verwöhnt. In der Summe zeigte sie sich im Flächenmittel rund 140 Stunden (111 Stunden). Das entspricht etwa 128 Prozent. Am längsten schien sie dabei mit bis zu 190 Stunden im Südwesten des Landes. Im Osten Nordrhein-Westfalens lag die Sonnenscheindauer hingegen nur bei rund 110 Stunden.Thüringen: Im März 2015 registrierten die DWD-Experten für Thüringen eine mittlere Temperatur von 4,6°C (2,8°C). Damit war es das insgesamt kälteste Bundesland. In Neuhaus am Rennweg wurde an insgesamt 29 Tagen eine geschlossene Schneedecke registriert. Bei einer ausgeglichenen Niederschlagsbilanz von etwa 52 l/m² (52 l/m²) wurde eine Sonnenscheindauer von rund 135 Stunden (106 Stunden) gemessen. (In Klammern stehen jeweils die vieljährigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode)