Mi, 12:50 Uhr
08.04.2015
Gedenken an Bombardierung
Mit einem Glockenläuten und einer Kranzniederlegung begannen heute die Gedenkveranstaltungen in Sondershausen anlässlich der Bombardierung der Stadt am 8. April 1945...
Zur Kranzniederlegung an der Grünfläche vor dem ehemaligen Kaliklubhaus hatten sich zahlreiche Bürger der Stadt um 10 Uhr versammelt, hier mit Blick zum Läuten der Glocken von der Elisabethkirche. Unter ihnen auch die Landtagsmitglieder Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer (CDU), viele Stadträte und Vertretern von Parteien und Vereinen.
Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) erinnerte und gedachte an die 181 Toten der Bombardierung am 8. April der damals ein sonniger Tag war. Er wies auf das Wahlergebnis von 1933 hin und stellte fest, damals hatten die Sondershäuser Bürger prozentual mehr die NSDAP gewählt, als der Landesdurchschnitt Thüringens, der selbst noch höher war als der Durchschnitt un Deutschland.
Es ist nich mein Amt über Schuld zu urteilen aber an die Verantwortlichkeit zu erinnern. Verantwortung trägt auch das wiedervereinte Deutschland, so Kreyer weiter. Schauen Sie genau hin, wem Sie bei der nächsten Wahl die Stimme geben wollen. Treten Sie Bestrebungen entgegen, Hass, Volksverhetzung und Fremdenfeindlichkeit zu tolerieren.
Pastorin Cornelia Bickelhaupt hielt ein Gedenkgebet ab. Sie verurteilte mit Blick auf den Krieg das sinnlose Sterben für die Macht des dritten Reiches. Sie erinnerte, auch Sondershäuser sind in den Krieg gezogen und haben auch mit den Nazis zusammengearbeitet. Sie mahnte, Frieden heißt aus der Vergangenheit zu lernen und mahnte, auch Christen haben sich damals verführen lassen.
Anschlißend legten Bürgermeister Joachim Kreyer und seine erste Beigeordnete Cornelia Kraffzick einen Kranz nieder.
Gedenken an Bombardierung
Glockenläuten im Gedenken an die Opfer
Von 09:50 bis 10:00 Uhr habe die drei Sondershäuser Kirchen der Innenstadt: Trinitatis, Elisabeth und Matthias zum Gedenken die Glocken geläutet.
Die Glocken sollten den Gedenktag einläuten. Außerdem will man sich vom wöchentlichen Läuten der Glocken (jeden Mittwoch 18:00 Uhr) unterscheiden.
Die Bombardierung begann damals um 18:00 Uhr.
Dieser Ort der Kranzniederlegung in der Güntherstraße wurde gewählt, weil die Güntherstraße völlig zerbombt worden war.
Danach begaben sich viele der Gäste zur St. Trinitatiskirche. Darüber wird kn in einem gesonderten Bericht informieren.
Autor: khhZur Kranzniederlegung an der Grünfläche vor dem ehemaligen Kaliklubhaus hatten sich zahlreiche Bürger der Stadt um 10 Uhr versammelt, hier mit Blick zum Läuten der Glocken von der Elisabethkirche. Unter ihnen auch die Landtagsmitglieder Dorothea Marx (SPD) und Manfred Scherer (CDU), viele Stadträte und Vertretern von Parteien und Vereinen.
Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) erinnerte und gedachte an die 181 Toten der Bombardierung am 8. April der damals ein sonniger Tag war. Er wies auf das Wahlergebnis von 1933 hin und stellte fest, damals hatten die Sondershäuser Bürger prozentual mehr die NSDAP gewählt, als der Landesdurchschnitt Thüringens, der selbst noch höher war als der Durchschnitt un Deutschland.
Es ist nich mein Amt über Schuld zu urteilen aber an die Verantwortlichkeit zu erinnern. Verantwortung trägt auch das wiedervereinte Deutschland, so Kreyer weiter. Schauen Sie genau hin, wem Sie bei der nächsten Wahl die Stimme geben wollen. Treten Sie Bestrebungen entgegen, Hass, Volksverhetzung und Fremdenfeindlichkeit zu tolerieren.
Pastorin Cornelia Bickelhaupt hielt ein Gedenkgebet ab. Sie verurteilte mit Blick auf den Krieg das sinnlose Sterben für die Macht des dritten Reiches. Sie erinnerte, auch Sondershäuser sind in den Krieg gezogen und haben auch mit den Nazis zusammengearbeitet. Sie mahnte, Frieden heißt aus der Vergangenheit zu lernen und mahnte, auch Christen haben sich damals verführen lassen.
Anschlißend legten Bürgermeister Joachim Kreyer und seine erste Beigeordnete Cornelia Kraffzick einen Kranz nieder.
Gedenken an Bombardierung
Glockenläuten im Gedenken an die Opfer
Von 09:50 bis 10:00 Uhr habe die drei Sondershäuser Kirchen der Innenstadt: Trinitatis, Elisabeth und Matthias zum Gedenken die Glocken geläutet.
Die Glocken sollten den Gedenktag einläuten. Außerdem will man sich vom wöchentlichen Läuten der Glocken (jeden Mittwoch 18:00 Uhr) unterscheiden.
Die Bombardierung begann damals um 18:00 Uhr.
Dieser Ort der Kranzniederlegung in der Güntherstraße wurde gewählt, weil die Güntherstraße völlig zerbombt worden war.
Danach begaben sich viele der Gäste zur St. Trinitatiskirche. Darüber wird kn in einem gesonderten Bericht informieren.













