Mi, 18:27 Uhr
08.04.2015
In Memoriam 1945
Im Rahmen der Gedenken an die Bombardierung von Sondershausen am 8. April 1945 stellt heute der Künstler Prof. Ronald Paris in der St. Trinitatiskirche - Geschichte und Bild "In Memoriam 1945" vor.
In der Kirche, im ehemaligen Jugendzimmer befindet sich das Bild "In Memoriam 1945" des Sondershäuser Künstlers Prof. Ronald Paris, der als 12-Jähriger die Bombardierung miterlebt hatte und seine Eindrücke später selbst künstlerisch verarbeitet hat.
Die Begrüßung des Künstlers, der selbst anwesend war, übernahm Pastorin Cornelia Bickelhaupt im Beisein von Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU).
Leider konnte der kleine Raum die vielen Interessenten nicht fassen, die noch draußen vor der Tür standen. Auch wenn eine Jugendliche dabei war, lag das Interesse mehr bei den älteren Bürgern, welche die Zeit des Krieges teils noch erlebt hatten.
Der Künstler schilderte, wie man damals im Keller Schutz suchte und stellte das auch im seinem Altarbild dar. Die im Keller versammelten Familienmitglieder überlebten in der Innenstadt die Bombardierung und sprach selbst von einem Pfingstwunder.
Prof. Ronald Paris bezeichnete sein Werk selbst als Verständigungsmittel zu Toleranz in allen Glaubensrichtungen. Der Künstler dankte Helmut Köhler, dass er die Möglichkeit der Aufstllung des Altarbildes erhielt und Michael Kraffzick der dem Werk mit seinem Holzrahmen aus Eiche den nötigen Rahmen gab.
In Memoriam 1945
Interessant einige Ausführungen die der Künstler zu seinem Werk machte. So sollte auch die Musikstadt Sondershausen dargestellt werden. Die Geigerin hatte kein blaues V für "Victory" erhalten. Der Künstler dazu befragt: "Warum sollen Noten nicht Flügel haben".
In der Altstadtstraße 23 von Sondershausen geboren (Pfeil) hatte Prof. Paris auch sein Geburtshaus dargestellt, und die Anwesenden stellten fest, er ist ein echter "Schwarvertler. Wie andere Besucher auch, die sogar Fotodokumente hatten.
Fazit das in dieser Veranstaltung gezogen wurde:
Aufpassen auf das Dasein und das so etwas nie wieder passiert. Das sollte auch Kindern und Enkelkindern vermittelt werden.
Paris hat einige seiner heutigen Äußerungen in seinem Buch Ronald Paris. Wahr und wahrhaftig (ISBN 978-3-360-02147-2) verarbeitet.
Autor: khhIn der Kirche, im ehemaligen Jugendzimmer befindet sich das Bild "In Memoriam 1945" des Sondershäuser Künstlers Prof. Ronald Paris, der als 12-Jähriger die Bombardierung miterlebt hatte und seine Eindrücke später selbst künstlerisch verarbeitet hat.
Die Begrüßung des Künstlers, der selbst anwesend war, übernahm Pastorin Cornelia Bickelhaupt im Beisein von Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU).
Leider konnte der kleine Raum die vielen Interessenten nicht fassen, die noch draußen vor der Tür standen. Auch wenn eine Jugendliche dabei war, lag das Interesse mehr bei den älteren Bürgern, welche die Zeit des Krieges teils noch erlebt hatten.
Der Künstler schilderte, wie man damals im Keller Schutz suchte und stellte das auch im seinem Altarbild dar. Die im Keller versammelten Familienmitglieder überlebten in der Innenstadt die Bombardierung und sprach selbst von einem Pfingstwunder.
Prof. Ronald Paris bezeichnete sein Werk selbst als Verständigungsmittel zu Toleranz in allen Glaubensrichtungen. Der Künstler dankte Helmut Köhler, dass er die Möglichkeit der Aufstllung des Altarbildes erhielt und Michael Kraffzick der dem Werk mit seinem Holzrahmen aus Eiche den nötigen Rahmen gab.
In Memoriam 1945
Interessant einige Ausführungen die der Künstler zu seinem Werk machte. So sollte auch die Musikstadt Sondershausen dargestellt werden. Die Geigerin hatte kein blaues V für "Victory" erhalten. Der Künstler dazu befragt: "Warum sollen Noten nicht Flügel haben".
In der Altstadtstraße 23 von Sondershausen geboren (Pfeil) hatte Prof. Paris auch sein Geburtshaus dargestellt, und die Anwesenden stellten fest, er ist ein echter "Schwarvertler. Wie andere Besucher auch, die sogar Fotodokumente hatten.
Fazit das in dieser Veranstaltung gezogen wurde:
Aufpassen auf das Dasein und das so etwas nie wieder passiert. Das sollte auch Kindern und Enkelkindern vermittelt werden.
Paris hat einige seiner heutigen Äußerungen in seinem Buch Ronald Paris. Wahr und wahrhaftig (ISBN 978-3-360-02147-2) verarbeitet.















