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Do, 10:04 Uhr
09.04.2015

Sportvereine bangen um ihre Zukunft

Viele Sportvereine blicken unsicheren Zeiten entgegen. Zwar ist der Sport mit 8,6 Millionen Engagierten Deutschlands größter Ehrenamts-Bereich, doch gerade für regelmäßige Aufgaben wie etwa im Vorstand finden sich immer weniger Interessierte...


Allein die Funktionsträger der rund 91.000 Sportvereine arbeiten laut einer Studie rund 290 Millionen Stunden pro Jahr, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit.

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Obwohl sich jeder Zehnte über 14 Jahre im Sport engagiert, geht vielen Vereinen bei der Besetzung von Ämtern mittlerweile der Nachwuchs aus. Mehr als die Hälfte der Vorsitzenden, Geschäftsführer oder Kassenwarte sind bereits über 50 Jahre alt.

Innerhalb weniger Jahre hat ihre Zahl um 6% auf 738.000 Personen abgenommen, die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden sank sogar um über 20%. Neben der demographischen Entwicklung gelten veränderte Lebensstile als eine der Ursachen für diesen Trend.

Ein Modellprojekt soll bis 2016 Lösungen entwickeln, wie das Ehrenamt im Sport interessanter werden kann und wieder mehr Menschen dafür begeistert werden können. Deutschlandweit arbeiten dazu zahlreiche Sportvereine mit Freiwilligenagenturen und Seniorenbüros zusammen. Künftig sollen die Wünsche und Vorstellungen der Ehrenamtlichen stärker berücksichtigt werden. Darüber hinaus sehen viele Vereine in den Freiwilligendiensten eine Möglichkeit, auch junge Erwachsene an ehrenamtliche Aufgaben heranzuführen. Im Sport leisten zurzeit rund 2.000 Personen ein Freiwilliges Soziales Jahr, weitere 600 einen Bundesfreiwilligendienst. Die Sportverbände drängen seit Jahren auf zusätzliche Freiwilligen-Stellen, bislang vergeblich.

Gesteigert werden soll auch der Frauenanteil, denn der Sport ist nach wie vor eine Männerbastion: Unter den 1,7 Millionen Trainern, Übungsleitern und Vorstandsmitgliedern finden sich lediglich 550.000 Frauen.
Autor: red

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