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Do, 10:37 Uhr
09.04.2015

Unterstützung für den Harzring gefordert

Die länderübergreifende Forderung nach einem vierspurigen Straßenring um den Harz ist auf dem Weg in die Landeshauptstädte Erfurt, Hannover und Magdeburg. Entsprechende Erklärungen wurden jetzt versandt, man wünscht sich Unterstützung, damit die Pläne mehr Prominenz im Verkehrsplan der Bundes erlangen...

Nachdem bereits im Rahmen des vergangenen Arbeitstreffens in Sangerhausen die Erklärung von den anwesenden Landräten, Oberbürgermeistern, Bürgermeistern und Vertretern der Wirtschaft keine Gegenstimmen artikuliert wurden, ist diese nun durch Beschlüsse von zahlreichen Städten und Gemeinden im Harz sowie aller Harz-Landkreise untermauert.

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Stellvertretend für die Vertreter der Initiative haben in dieser Woche die Oberbürgermeister aus Wernigerode, Sangerhausen, Nordhausen und Goslar die Erklärung an die Ministerpräsidenten von Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen versandt.

"Von hier wünschen wir uns nun die nötige Unterstützung", sagte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh. Die perspektivische Zielstellung eines Harzrings, also einer durchgehenden Verbindung der Bundesstraßen und Autobahnen, sei eine großartige Chance den Harz noch weiter zu erschließen und attraktiver zu machen.

Gefordert werden in der gemeinsamen Erklärung von über 30 Harzkommunen:
  • Vierspuriger Weiterbau der Bundesstraße 243n zwischen Anschlussstelle Bad Sachsa (Niedersachsen) und der Stadt Nordhausen (Thüringen)
  • Vierspuriger Lückenschluss der Bundesstraße 6 zwischen Goslar und Salzgitter
  • Nordverlängerung der Autobahn 71 von Sangerhausen zur Autobahn 14
  • Mehrspuriger Ausbau der Bundesstraße 82 zwischen der BAB-Anschlussstelle Rhüden und Langelsheim


Wichtig ist aus Sicht der Kommunen, dass der in Aufstellung befindliche Bundesverkehrswegeplan die vier Projekte an herausgehobenen Stellen aufnimmt, damit der Wirtschaftsraum Harz verflochten und gestärkt werden kann. In den kommenden Tagen wird die Erklärung daher ebenfalls an den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, sowie alle Abgeordneten der Landtage und des Bundestages aus der Harzregion versandt.

„Gemeinsame Projekte schaffen mehr Miteinander und stärken unsere Identität. Ich freue mich daher heute über den gewaltigen Rückenwind für unser Projekt, für unsere länderübergreifende Initiative aus den fünf Harzlandkreisen und der Kraft von drei Bundesländern. Der Harz hat viele, gute Chancen. Wir können diese nur durch eine verbesserte Verkehrsinfrastruktur nutzen. Dafür setzen wir uns gemeinsam ein“, sagte auch der Oberbürgermeister der Stadt Goslar Dr. Oliver Junk.
Autor: red

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
09.04.2015, 11:09 Uhr
Harzring: Schwachsinn lässt grüßen
Das allgemeine Plattmachen soll also weitergehen, nachdem Thüringen beim Versiegeln von Flächen schon einen traurigen deutschen Spitzenplatz einnimmt und Reinholz' tatsächlich, allen Ernstes und voller Scheinheiligkeit einst an die "Vernunft" der Unternehmen appellierte, weniger Boden zuzubetonieren.
Nein, wir brauchen nicht noch mehr Beton. Wir können nicht Jammern, dass es immer schlimmer wird mit der Zerstörung und dem Artenrückgang und andererseits genau jenes mit aller Kraft unterstützen. Irgendwann muss Schluss sein mit der Umsetzung von allem, was unseren Schreibtischtätern so alles einfällt. Übrigens: Wie stellen sich denn die Damen und Herren das vor? Von der A 71 über den Harz zur A 14 oder doch gnädigerweise außenrum? Vielleicht noch liebevoll "grüner Ring" genannt weil der grüne Harz so schön in Sichtweite ist? Ich persönlich bin nach wie vor stolz darauf, 1996 mit einem Gutachten wahrscheinlich mit dazu beigetragen zu haben, dass die A 143 bis heute nicht als Westumfahrung von Halle über die Saale zur A 14 gebaut werden konnte. Hier wird sich zeigen, wie ökologisch und zukunftsgewandt RotRotGrün in Erfurt wirklich ist. Unterstützt sie den Fake Straßenring hat sich für mich das letzte Restvertrauen in eine neue Richtung erledigt.
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