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Do, 11:35 Uhr
23.04.2015

Gemeindekreis 54+ - Fahrt in den Frühling

Einmal im Monat – in der Regel an jedem 3. Donnerstag – trifft sich unser Gemeindekreis 54+. Infos dazu und wo man jüngst war, erfahren Sie hier...

Gemeindekreis 54+, er ist offen für alle, die Freude daran haben, sich bei einer Andacht zusammenzufinden, über ein aktuelles oder biblisches Thema nachzudenken und sich in fröhlicher Kaffeerunde auszutauschen. Das Alter der TeilnehmerInnen ist nach oben hin offen.

Einmal im Jahr unternimmt der Kreis eine Fahrt in die nähere Umgebung, bei der immer auch eine Kirche im Mittelpunkt steht. Diesmal ging die „Fahrt in den Frühling“ am 16. April nach Badra und auf den Hüfler. Bei gutem, wenn auch kühlem Wetter, konnten wir unterwegs den Beginn des Frühlings wahrnehmen – das frische, ganz unterschiedliche Grün der Bäume, auch das Rosa, Gelb und Weiß der Blüten überall in den Gärten und an den Hängen war zauberhaft.

Gemeindekreis 54+ - Fahrt in den Frühling (Foto: Privat) Gemeindekreis 54+ - Fahrt in den Frühling (Foto: Privat)

Unser erstes Ziel war die Evangelische Pfarrkirche St. Spiritus in Badra. Erwartet und herzlich begrüßt wurden wir dort von Frau Barche, die viele Dienste in der Badraer Kirchgemeinde ehrenamtlich versieht. Sogar das Orgelspielen auf der vom Frankenhäuser Orgelbaumeister Julius A. Strobel erbauten Orgel versteht sie meisterlich.

Gemeindekreis 54+ - Fahrt in den Frühling (Foto: Privat) Gemeindekreis 54+ - Fahrt in den Frühling (Foto: Privat)

Die Badraer Kirche wurde wiedererrichtet und geweiht im Jahr 1721. Sie hat als eine Besonderheit um beide umlaufenden Emporen in Bildern Szenen aus dem Alten und Neuen Testament gemalt. Über dem restaurierten Kanzelaltar findet sich ein besonderes Gemälde zum Gericht über uns Menschen nach dem Tod.

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Auch ein liebevoll geschmückter Osterbaum war im Altarraum zu sehen.
Inhalt unserer gemeinsam gestalteten Andacht war die biblische Geschichte der Frauen am leeren Grab am Ostersonntag. Auch diese Szene fanden wir in gemalter Form ganz anschaulich an Brüstung der unteren Empore. Frau Barche brachte die Strobelorgel während der Andacht zum Klingen, sodass uns auch das Singen der Osterlieder Freude machte.

Danach hörten wir einiges über die bewegte Geschichte der Kirche, die heute zum Kirchspiel Sondershausen gehört.
55 Besucher zum Ostergottesdienst dort machen deutlich, dass die Kirche immer wieder mit Leben gefüllt ist. Sie ist auch Ziel vieler Wanderer und Touristen.

Unser 2. Ziel an diesem Nachmittag war die Baude auf dem Hüfler, wo wir in geselliger Runde bei gutem Kaffee und Kuchen unsere Fahrt in den Frühling ausklingen lassen konnten.

Susanne Gödicke
Autor: khh

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