Fr, 08:34 Uhr
01.05.2015
Lichtblick: Atmosphärisch-optische Phänomene
Als wir neulich an einem frühen Abend am Wochenende von einem Familienbesuch wieder nach Hause fuhren, konnte ich sehr wechselvolles Wetter, ja beinahe Unwetter beobachten...
Die Sonne schien, es gab aber auch kurze, heftige Regenschauer und ein frischer Wind wehte. Der launische April machte seinem Ruf alle Ehre.
Ich hatte gerade mal wieder die Scheibenwischer ausgeschaltet, da sah ich ihn: einen perfekten Regenbogen, der sich weit und hoch in einem Halbkreis über die Landschaft spannte und in den schönsten klaren Farben leuchtete. Farben, die es in solcher Brillanz in der Natur selten gibt und die jeden Menschen zum Staunen bringen.
Viele Gedanken gingen mir durch den Kopf, während die Familie schlief. Die Fahrt war ruhig, fast schon meditativ. Man kann sich schon vorstellen, warum ein Regenbogen die Phantasie der Menschen beflügelt(e), in Sagen und Märchen oft eine entscheidende Rolle spielte oder warum er so oft besungen wurde und wird. Vor allem dann, wenn sich nach einem Unwetter oder in der Not auf einmal ein Ausweg oder ein Lichtblick zeigte. Auch in der Bibel wird er erwähnt, in der Genesis. Es geht dort um Noah und seine Arche, zu Zeiten der berühmten Sintflut.
Der Regenbogen war in diesem Fall das Zeichen der Hoffnung. Gott machte den Regenbogen zum Zeichen des ewigen Bundes zwischen ihm, Noah, den Menschen und allen Lebewesen. Der Regenbogen ist sein Zeichen, dass er die Erde nicht mehr durch eine Sintflut entvölkern werde (1. Mose, 13-17). Noah konnte sich also freuen, ein Ende der Flut war in Sicht.
Es dauerte sicher eine Weile, ehe die Menschen eine nüchterne naturwissenschaftliche Erklärung für dieses göttliche Zeichen herausfanden, was der Wirkung dieses Symbols aber keinen Abbruch tat. Selbst heute, trotz aller Wissenschaftshörigkeit, gilt der Regenbogen immer noch als Symbol der Hoffnung und Freude nach überstandenen Turbulenzen.
Viele Künstler verarbeiteten dieses Naturphänomen in ihren Werken. Dabei meine ich nicht nur bildende Künstler sondern auch Dichter und Komponisten.
Und Gott sprach zu Noah: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich zwischen mir und allen Wesen aus Fleisch und Blut geschlossen habe. (1. Mose, 17)
Und selbst ich freue mich über einen Regenbogen und bin froh, Teil des Bundes mit Gott zu sein.
Gerold Peetz, Gemeindepädagoge - Wolferstedt
Autor: redDie Sonne schien, es gab aber auch kurze, heftige Regenschauer und ein frischer Wind wehte. Der launische April machte seinem Ruf alle Ehre.
Ich hatte gerade mal wieder die Scheibenwischer ausgeschaltet, da sah ich ihn: einen perfekten Regenbogen, der sich weit und hoch in einem Halbkreis über die Landschaft spannte und in den schönsten klaren Farben leuchtete. Farben, die es in solcher Brillanz in der Natur selten gibt und die jeden Menschen zum Staunen bringen.
Viele Gedanken gingen mir durch den Kopf, während die Familie schlief. Die Fahrt war ruhig, fast schon meditativ. Man kann sich schon vorstellen, warum ein Regenbogen die Phantasie der Menschen beflügelt(e), in Sagen und Märchen oft eine entscheidende Rolle spielte oder warum er so oft besungen wurde und wird. Vor allem dann, wenn sich nach einem Unwetter oder in der Not auf einmal ein Ausweg oder ein Lichtblick zeigte. Auch in der Bibel wird er erwähnt, in der Genesis. Es geht dort um Noah und seine Arche, zu Zeiten der berühmten Sintflut.
Der Regenbogen war in diesem Fall das Zeichen der Hoffnung. Gott machte den Regenbogen zum Zeichen des ewigen Bundes zwischen ihm, Noah, den Menschen und allen Lebewesen. Der Regenbogen ist sein Zeichen, dass er die Erde nicht mehr durch eine Sintflut entvölkern werde (1. Mose, 13-17). Noah konnte sich also freuen, ein Ende der Flut war in Sicht.
Es dauerte sicher eine Weile, ehe die Menschen eine nüchterne naturwissenschaftliche Erklärung für dieses göttliche Zeichen herausfanden, was der Wirkung dieses Symbols aber keinen Abbruch tat. Selbst heute, trotz aller Wissenschaftshörigkeit, gilt der Regenbogen immer noch als Symbol der Hoffnung und Freude nach überstandenen Turbulenzen.
Viele Künstler verarbeiteten dieses Naturphänomen in ihren Werken. Dabei meine ich nicht nur bildende Künstler sondern auch Dichter und Komponisten.
Und Gott sprach zu Noah: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich zwischen mir und allen Wesen aus Fleisch und Blut geschlossen habe. (1. Mose, 17)
Und selbst ich freue mich über einen Regenbogen und bin froh, Teil des Bundes mit Gott zu sein.
Gerold Peetz, Gemeindepädagoge - Wolferstedt