Sa, 08:48 Uhr
02.05.2015
Einbruchsopfer leiden oft über Jahre
Die Zahl der Einbrüche ist in Deutschland so hoch wie lange nicht mehr. Neben den materiellen Verlusten leiden viele Opfer auch unter der psychischen Belastung, die ein Einbruch oft mit sich bringt. Die Geborgenheit der eigenen vier Wände bröckelt. Da ist es besser die Langfinger kommen gar nicht erst ins Haus...
Nach dem ersten Schrecken beginnt die Bestandsaufnahme: Wie ist der Einbrecher eingedrungen, was hat er mitgenommen? Die materiellen Schäden sind in den meisten Fällen gut versichert und werden erstattet - schwerwiegender sind die psychischen Folgen.
"Das Gefühl der Sicherheit im eigenen Zuhause ist nachhaltig gestört, viele Einbruchsopfer leiden darunter jahrelang", berichtet Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Eine Untersuchung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen zeigt: Zehn Prozent der Einbruchsopfer ziehen aufgrund der Tat sogar um, weitere 15 Prozent hätten deswegen umziehen wollen.
Einbrecher schlagen in Deutschland immer häufiger zu - dennoch sind die meisten Wohnhäuser nicht ausreichend geschützt. Foto: djd/LISTENER Sicherheitssysteme GmbH
Das sind so viele wie seit 16 Jahren nicht mehr und unterstreicht, wie wichtig ein Schutz des eigenen Hab und Guts ist. Allein in Baden-Württemberg haben die Einbrüche gegenüber 2013 um 19,4 Prozent zugelegt. Unter www.alarmanlage-einbruchschutz.de gibt es mehr Informationen dazu.
djd/pt
Autor: redNach dem ersten Schrecken beginnt die Bestandsaufnahme: Wie ist der Einbrecher eingedrungen, was hat er mitgenommen? Die materiellen Schäden sind in den meisten Fällen gut versichert und werden erstattet - schwerwiegender sind die psychischen Folgen.
"Das Gefühl der Sicherheit im eigenen Zuhause ist nachhaltig gestört, viele Einbruchsopfer leiden darunter jahrelang", berichtet Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Eine Untersuchung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen zeigt: Zehn Prozent der Einbruchsopfer ziehen aufgrund der Tat sogar um, weitere 15 Prozent hätten deswegen umziehen wollen.
Einbruchszahlen steigen weiter
So weit müsste es erst gar nicht kommen, wenn sich die Bundesbürger besser schützen würden. "Doch die allerwenigsten Häuser verfügen über mechanische Schutzeinrichtungen etwa an Fenstern und Terrassentüren, noch weniger Häuser über eine elektronische Alarmanlage", berichtet Ralf Mikitta vom Sicherheitstechnikanbieter Micycle. Dabei steige das Risiko, selbst Opfer eines Einbruchs zu werden, permanent an. Auch im Jahr 2014 sind die bundesweiten Einbruchszahlen erneut gestiegen - auf über 152.000 Fälle.Einbrecher schlagen in Deutschland immer häufiger zu - dennoch sind die meisten Wohnhäuser nicht ausreichend geschützt. Foto: djd/LISTENER Sicherheitssysteme GmbH
Das sind so viele wie seit 16 Jahren nicht mehr und unterstreicht, wie wichtig ein Schutz des eigenen Hab und Guts ist. Allein in Baden-Württemberg haben die Einbrüche gegenüber 2013 um 19,4 Prozent zugelegt. Unter www.alarmanlage-einbruchschutz.de gibt es mehr Informationen dazu.
Sicherheitstechnik nachrüsten
Wichtig ist es daher, die neuralgischen Punkte im Haus abzusichern: Fenster und Türen im Erdgeschoss zählen ebenso dazu wie Kellerzugänge oder Balkontüren. Fachmann Mikitta empfiehlt zur Nachrüstung Anlagen auf Funkbasis. "Systeme wie etwa die Listener V7 benötigen keine zusätzlichen Datenleitungen, was die Installation deutlich vereinfacht." Die patentierten Akustiksensoren der Anlage unterscheiden zuverlässig zwischen natürlichen Bewegungen und üblichen Geräuschen der Bewohner sowie außergewöhnlichen Ereignissen. Somit ist die Anlage ständig in Betrieb und muss nicht eigens beim Verlassen des Hauses "scharf" gestellt werden.djd/pt
