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Sa, 13:44 Uhr
02.05.2015

Es muss nicht gleich der Füller sein

In immer mehr deutschen Grundschulen lässt man die ABC-Schützen nicht gleich mit einem Füllfederhalter, sondern erst einmal mit einem Tintenroller das Schreiben üben. Denn für viele Kinder ist das Schreiben mit einem Füller sehr mühsam, weil es anfangs schwerfällt, einen korrekten Schreibwinkel zu finden...

Dadurch kann sich die Hand schnell verkrampfen, der Schreibfluss wird langsamer und die Schrift unleserlicher.

Sauber schreiben ohne Kleckse

Rollerballs, wie die Tintenstifte auch genannt werden, bieten deshalb eine Reihe von Vorteilen gegenüber dem Füller. Weil Tintenroller viel leichter über das Papier gleiten, muss das Kind nicht so fest aufdrücken.

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Außerdem kann es den Stift halten, wie es mag, denn die Tinte wird aus nahezu jedem Neigungswinkel sauber und ohne zu klecksen auf das Papier übertragen. So kann die Hand nicht so schnell ermüden und es kommt selbst bei längeren Texten nicht oder nur höchst selten zu Krämpfen oder Schmerzen in der Hand. "Beim Einkauf zum neuen Schuljahr sollten Eltern aber auf Qualitätsstifte achten", rät Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Sie empfiehlt, nicht zu "Schnäppchen" zu greifen, weil es für diese Stifte zumeist keine Ersatzminen gibt, so dass schon nach kurzer Zeit Ersatz besorgt werden muss.


Immer mehr Grundschullehrer gehen dazu über, ABC-Schützen mit einem Tintenroller schreiben zu lassen. Foto: djd/PILOT PEN

Auch mit Patronen

Hersteller wie Pilot Pen entwickeln ihre Tintenroller ständig weiter. Neueste Technik sorgt beim Schreiben für optimalen Druckausgleich und garantiert auch nach längerer Liegezeit, dass der Stift immer funktioniert und die Tinte nicht ausläuft. Ein spezielles Tintenkontrollsystem sorgt zudem dafür, dass die Präzisionskugel in der Spitze immer exakt mit der für einen sauberen Strich benötigten Tintenmenge versorgt wird. Neben Rollerballs mit gummierter Griffzone und umweltfreundlichem Patronenwechsel hat der Hersteller auch den bei Schülern und Studenten so beliebten "Frixion Ball"-Tintenroller im Programm, mit dem sich Textfehler mit der Kunststoffspitze am Schaftende einfach wegreiben und neu überschreiben lassen. Erhältlich im Onlineshop unter www.pilotpen.de.
Autor: red

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Kommentare
memento mori
02.05.2015, 18:09 Uhr
unsere Kinder sind Versuchskaninchen
Ich finde es schlimm, wie bewährte Dinge ständig geändert werden müssen, nur damit Firmen ihre Profite maximieren können. "Neuste Studien zeigen, dass..." wenn ich solche Sätze schon immer lese, rollen sich mir die Fußnägel hoch - von wem werden diese Studien finanziert? Doch nicht etwa von denen, die von den Ergebnissen profitieren?
Seit Generationen lernen die Kinder mit Füllfederhalter zu schreiben, ohne dass reihenweise der RTW kommen musste um verkrampfte Hände zu behandeln.
Als nächstes soll das System des Schreibenlernens überarbeitet werden. Schreiben-wie-sprechen nennt sich das dann. In den ersten Klassen wird erstmal geschrieben, wie man es spricht, und in den folgenden Klassen soll dann die korrekte Schreibweise gelernt werden. Wer sich so einen hirnverbranten Sch*** ausdenkt, der war doch beim Verteilen des Hirns durch wen auch immer gerade Kreide holen!

Es geht mir auf den Keks, dass unsere Kinder als Versuchskaninchen verbrannt werden, was dann zu großen Teilen die Schule verlässt, sehen wir ja...

Und schwarz rot, die den Mist verzapfen, werden immer wieder gewählt, eine Schande!
Aber mit der allgemeinen Verdummung sichert man sich die Macht auch in der Zukunft...
Glaskugel
02.05.2015, 19:15 Uhr
Es gibt sie noch!
Toller, den Punkt treffender Kommentar @Outsider. Weisheit gepaart mit dem nötigen Esprit. Auch wenn es traurig ist, aber das hat richtig Spass beim lesen gemacht. Danke. :)
Zukunft
02.05.2015, 22:13 Uhr
Unfug
Der Unfug geht weiter und wird meines erachtens immer schlimmer. Studien werden doch meistens nicht von "unabhaengigen" finanziert. Wer sollte das auch sein? Es geht doch in erster Linie um Marktanteile und Profit.
henry12
02.05.2015, 22:22 Uhr
klar, zukunft
es geht nur um marktanteile und profit.
deshalb hat die nnz mal eben einen werbebeitrag
der firma pilot 1: 1 eingestellt. wieviel das wohl
gebracht hat ?
Paulinchen
03.05.2015, 16:41 Uhr
Ist es nicht schlimm...
...dass unsere Kinder im Prinzip in der Schule das Schreiben lernen, aber dennoch nicht in der Lage sind, später in ihrem Leben eine richtige Unterschrift abzuliefern?

Der Grund dafür ist einfach nur die Schule, denn dort verzichtet man offensichtlich aus Bequemlichkeit auf das Erlernen einer HANDSCHRIFT. Dabei ist es völlig gleich, womit den Kindern das Schreiben gelehrt wird. Ich erwarte ganz sicher nicht, die Rückkehr zum Schiefergriffel!! Nur eine Unterschrift in Blockschrift, ist leider keine Unterschrift, da man damit Fälschern Türen und Tore öffnet.
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