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Fr, 16:25 Uhr
08.05.2015

Der Opfer des Faschismus gedacht

Am heutigen 8. Mai gedachte man auch in Sondershausen der Opfer des Faschismus. Dazu hatte die Die Linke Kyffhäuserkreis und die Stadt Sondershausen aufgerufen...

Und es war ein Jubiläum der besonderen Art. So viele Teilnehmer haben lange nicht mehr an der Kranzniederlegung zum 8. Mai teilgenommen.

Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Gerade auf Grund der Aktualität neonazistischer Umtriebe und des sich hinziehenden NSU-Prozesses verliert das Gedenken an die Opfer nicht an Bedeutung. Vor 70 Jahren war am 8. Mai der zweite Weltkrieg in Europa beendet worden, während in Asien das Sterben anhielt und noch die ersten Atombomben fielen. Das sollte man nicht vergessen.

Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Angela Trommer die Partei die Linke im Kyffhäuserkreis trat als erste an das Rednerpult.
Der 8. Mai war für Millionen von Menschen ein Tag der Hoffnung und Zuversicht. "Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung."

Die Opfer der faschistischen, antisemiischen und rassistischen Brutalität in den Jahren der Naziherrschaft sind uns heute noch zwingend Verpflichtung - gemeinsam zu handeln, aufzustehen gegen den braunen Ungeist rechte Hetze, Intoleranz und Hass, so Trommer weiter. "Sie mahnen uns Frieden und Demokratie als hohe Werte täglich zu schützen."


Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Als zweiter Redner sprach Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU). Erfreute sich, besonders den Kommandeur des Bundeswehrstandorts Sondershausen Oberstleutnant Ulrich Rölle, Sabine Bräunicke im Auftrag der Landrätin und den Schulleiter Ingo Woythe des Geschwister-Scholl-Gymnasiums begrüßen zu können.

Kreyer dankte allen Anwesenden für die Teilnahme. Sie zeigen Verantwortung vor der deutschen Geschichte. Es ist seit 70 Jahren die längsten Friedenszeit in Deutschland. Umso mehr müsse man der über 60 Millionen Toten des 2. Weltkriegs gedenken.

Wie konnte das damals geschehen, dass die Nazis an die Macht kamen? Kreyer: "Die Menschen haben sich lieber von geschürten Ängsten durch die Nazis leiten lassen, als durch den klaren Verstand. Überleitend zum Heute warnte Kreye, "die rechten Rattenfänger sprechen immer noch die Ängste an.

Neben den vielen Toten gab es 12 Millionen Flüchtlinge. Es ist damals gelungen sie hier in Deutschland zu integrieren. Es muss uns auch heute gelingen, die Flüchtlinge zu integrieren.


Anschließend legen Siegrid Rößner und Beatrice Ritzke (für Die Linke), Joachim Kreyer und Cornelia Kraffzick für die Stadt Sondershausen sowie Sabine Bräunicke im Auftrag von Landrätin Antje Hochwind und Andreas Gothe (Stadtjugendring) ein Gebinde nieder.

Am sowjetischen Ehrenmal am Rosengarten von Sondershausen wurde anschließlich der Opfer der sowjetischen Soldaten gedacht.
Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Opfer des Faschismus gedacht (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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